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  Interpretation zu heine

Interpretation Heinrich Heines „Zur Beruhigung“   Heinrich Heines „Zur Beruhigung“ ist ein politisches Gedicht, dass sich mit den politischen Problemen beschäftigt, vor allem mit der Einstellung zum Deutschen Bund   In seinem Gedicht spielt Heine zwei Fakten an zum einen die Ermordung Cäsars durch Brutus und zum andern die Bequemlichkeit der Deutschen. Liest man das Gedicht zum erstenmal, so denkt man, dass es einfach nur dazu dient, den Fürsten die Angst vor einem Umsturz zu nehmen. In dem Falle würde die Wirkung jedoch nicht mit der appellativen Funktion der Sprache in Einklang stehen. Sieht man das Werk aus einem anderen Blickwinkel, so könnte es auf jene Weise interpretieren, dass es an das deutsche Volk gerichtet ist. Und auf ironische Art eine Revolution anzetteln soll. Ein erstes Anzeichen hierfür ist die erste Strophe, in welcher das lyrische Ich den Mord an Cäsar beschreibt, dort steht im ersten und zweiten Vers „Wir schlafen ganz, wie Brutus schlief - / Doch jener erwachte […]“.

Dies ist eine Anspielung auf den Untertanengeist der Deutschen und sie wird in der dritten Strophe durch die Äußerung „Wir sind Germanen, gemütlich und brav, / Wir schlafen gesunden Pflanzenschlaf“ noch verstärkt, denn Pflanzen haben kein Nervensystem, mit dem es ihnen Möglich wäre zu denken. Das lyrische Ich unterstellt den Deutschen aber auch, dass sie sich sehr leicht „abspeisen“ lassen, so werden im Gedicht verschiedenste deutsche Spezialitäten wie schwäbische Klöße, Pfefferkuchen und Sauerkraut mit Würsten aufgezählt. Des weiteren erwähnt das lyrische Ich auch Tabak und indirekt mit den Worten „pflegt uns zu dürsten“ das Bier an. Noch ironischer ist die Tatsache in Strophe vier, dass die Untertanen „stolz“ darauf sind Holzköpfe zu sein („Im Land der Eichen und der Linden“). Ab der fünften Strophe beginnt das lyrische Ich mit der Kritik an den Fürsten. So kritisiert es in dieser Strophe, dass die Fürsten nicht mehr sind wie Cäsar.

Cäsar festigte die römische Weltmachtstellung, gründete zahlreiche neue Kolonien, stellte die Wirtschaft auf eine gesunde Grundlage, begann zahlreiche bedeutende Bauwerke, ließ das Recht kodifizieren und führte den Julianischen Kalender ein. Die Fürsten, die kritisiert werden waren im Deutschen Bund jedoch mehr an der Sicherung ihrer fürstlichen Rechte, als am Aufbau eines einheitlichen Nationalstaates interessiert. Dass es zu viele Fürsten waren kommt durch die Anspielung „Wir haben sechsunddreißig Herrn / (Ist nicht zuviel!)“ besonders gut zum Ausdruck. … Stern usw.? … Gesteigert wird die Kritik mit der Drohung ist im vierten Vers der Strophe mit der ironischen Erwähnung der „Iden des Märzen“. Doch am herausragernsten sind die letzten beiden Strophen, wo das lyrische Ich erwähnt dass man auf die Fürsten nicht angewiesen ist.

„[Man] nenn[t] sie Väter, und Vaterland Benenn[t man] dasjenige Land“ meint das lyrische Ich auf ironische Art, dass die Fürsten nur noch als Repräsentationsfiguren fungieren. Dass dies noch nicht geschehen ist bezeichnet das lyrische Ich direkt mit dem Wort „Pietät“ (= taktvolle Rücksichtnahme) und schiebt es auf die „fromme Kinderstube“. Dass es noch keine Aufforderung zu einem Umsturz ist bemerkt man daran, dass das Gedicht noch ironisch und nicht imperativ geschrieben ist. Außerdem zählt sich das lyrische Ich selbst mit zur Wir-Gruppe zählt und so mit selbst auch noch nicht bereit zum handeln ist.   Seine scharfzüngigen und brillanten Artikel über den gesellschaftlichen Zustand seiner Heimat trugen ihm unter Gleichgesinnten den Ruf eines Revolutionärs ein, aber Heine verwahrte sich gegen eine politische Vereinnahmung.

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