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  Schiller

Johann Christoph Friedrich von Schiller (1759-1805)  Rolle Schillers • zentraler Vertreter des Sturm und Drang (Zitat: „Mein Geist dürstet nach Taten, mein Atem nach Freiheit“) • neben Johann Wolfgang von Goethe, mit dem er den Stil der Weimarer Klassik begründete, ist er eine der zentralen Gestalten der deutschen Literaturgeschichte • setzte für die weitere Entwicklung des deutschsprachigen Dramas neue Maßstäbe   Sturm und Drang (1767 - 1784) • Name der Epoche vom gleichnamigen Werk von Maximilian Klinger • Rousseaus (1712-1778), französisch-schweizerischer Philosoph und Schriftsteller; Zentralfigur der Aufklärung, als Vorbild / Beispiel • Betonung von Gefühl und Phantasie im Mittelpunkt • Kampf für Freiheit des Individuums → Schiller machte es sich zur Aufgabe gegen die Macht der Obrigkeit anzukämpfen, weil er die Ausnutzung dieser Macht in seiner Jugend am eigenen Leib erfahren hat   Weimarer Klassik (1768 - 1805) • besonders durch Werke Schillers und Goethes geprägt • Toleranz, Menschlichkeit, Wehr gegen Ausnutzung • Orientierung an der Antike, geformtes harmonisches Welt- und Menschenbild aus dem Einklang von Verstand und Gefühl, Geist und Natur   Kindheit Schillers • 10. November 1759: Geburt Schillers in Marbach am Neckar • Vater: Johann Caspar Schiller (1723-1796), Offizier und Intendant • Mutter: Elisabeth Dorothea Schiller, (1732-1802) • Besuch der Lorcher Dorfschule und der Lateinschule in Ludwigsburg • 16. Januar 1773: Schiller muss die „Herzogliche Militärakademie“ besuchen, vom Landesherrn von Württemberg, Carl Eugen, gegründet, um begabte Jungen zu Offizieren und Beamten erziehen zu lassen • Jurastudium • 1775: Militärschule wird nach Stuttgart verlegt und um eine medizinische Abteilung erweitert → Schiller nutzt die Gelegenheit und beginnt ein Medizinstudium, weil ihn Jura nicht mehr interessierte • erste Versuche der Dichtung (trotz Konflikt mit der strengen Ordnung und Leseverbot) unter Eindruck Friedrich Gottlieb Klopstocks und Gotthold Ephraim Lessings → 1776/77: Erstveröffentlichungen waren die Elegie (= Klagelied) „Der Abend“ und die Ode „Der Eroberer“   Sturm und Drang: Der junge Schiller • 1777: Schiller beginnt das Werk „Die Räuber“ → absoluter Freiheitswillen kommt zum Ausdruck • 1780: Schiller verlässt Militärschule • Abschluss seines Medizinstudiums, Anstellung als Regimentsmedikus (= Arzt) in Stuttgart • 13. Januar 1782: sensationelle Uraufführung von „Die Räuber“ als Ritterspiel in Mannheim, die jeden Zuschauer emotional berührte und sie anregte, über die politischen Zustände nachzudenken → Schillers Ziel • Schiller bekommt zwei Wochen Haft wegen zwei illegalen Ausreisen nach Mannheim • die Gedichtsammlung „Anthologie“ erscheint = Höhepunkt und gleichzeitig Abschluss der Lyrik des Sturm und Drang (Werke u.a. „Rousseau“, „Die Kindsmörderin“ und „Die schlimmen Monarchen“)   Flucht nach Mannheim • September 1782: Flucht nach Mannheim mit Komponist Johann Andreas Streicher (1761-1833) wegen Erteilung eines Schreibverbotes durch Herzog für jegliche literarische Produktion • weitere Reise als Vorsichtsmaßnahme nach Frankfurt am Main und von dort aus nach Oggersheim • Juli 1783: Rückkehr nach Mannheim; Theaterdichter am Mannheimer Nationaltheater; Verpflichtung, im Jahr drei Dramen zu schreiben • 1784: Aufnahme in die renommierte Kurfürstliche Deutsche Gesellschaft = intellektuelles Zentrum der Pfalz • 1784: Uraufführung seines zweiten Bühnenstückes „Fiesco“, jedoch ein Misserfolg • Unterkunft bei Schriftstellerin Karoline Freifrau von Wolzogen (1763-1847) • das bürgerliche Trauerspiel „Kabale und Liebe“ wird begeistert aufgenommen • 26.

Juni 1784: „Rede Vom Wirken der Schaubühne auf das Volk“ (bekannter unter dem Titel „Die Schaubühne als eine moralische Anstalt betrachtet“) bestimmte die Bühne als Forum humanitärer Ideale und übte auf die Entwicklung des deutschen Dramas und Theaters bis hin zum Expressionismus und zu Bertolt Brecht entscheidenden Einfluss aus Die klassische Periode Schillers Leipzig, Weimar, Jena • Schiller in misslicher Lage: Schulden, unglückliche Liebe mit Charlotte von Kalb und 1785: Nichtverlängerung seines Vertrages am Theater • 1785/86: Gründung der Zeitschrift „Rheinische Thalia“, jedoch kein finanzieller Erfolg • 1785: Reise nach Leipzig zu dem Beamten Christian Gottfried Körner (1756-1831) → Beginn einer lebenslangen Freundschaft; Körner erkannte Genie in Schiller und förderte ihn • 1786: „An die Freude“ (1786) → Wirkung Schillers wird deutlich: Beethoven verarbeitete später Text in seiner 9. Sinfonie, eine der gewaltigsten Kompositionen überhaupt • 1786: „Philosophischen Briefe“ • für Versdrama „Don Carlos“ (Uraufführung: 1787 in Hamburg) hatte Schiller ein umfangreiches Geschichtsstudium vor sich • 20. Juli 1787: Umzug nach Weimar • Philosoph Reinhold brachte ihn mit Philosophie Kants in Verbindung • Zeitschrift „Die Horen“ (mit Unterstützung Goethes) enthielt die bedeutendsten Gedichte Schillers, z.B. „Das Ideal und das Leben“, „Der Spaziergang“ und „Der Genius“ • November 1787: Arbeit am Buch „Geschichte des Abfalls der Niederlande“ → durch Goethes Vermittlung bekam Schiller eine Professur für Geschichte in Jena → 11. Mai 1789: Reise nach Jena • Erfolg seiner Vorlesungen z.


B. „Was heißt und zu welchem Ende studiert man Universalgeschichte“ • 1789: Gedicht „Die Künstler“: „Wie schön, o Mensch, mit deinem Palmenzweige / Stehst du an des Jahrhunderts Neige“ (Vernunft des Menschen wird ausgedrückt), aber später in der „Glocke“: „Jedoch der schrecklichste der Schrecken, das ist der Mensch in seinem Wahn“ → Verlauf der Französischen Revolution hat ihn zum umdenken veranlasst • 22. Februar 1790: Heirat mit seiner Verlobten Charlotte von Lengenfeld (1766-1826) • 1791: Verschlechterung seines Gesundheitszustandes → Anfall → Aufgabe seiner Lehrtätigkeit → erneute finanzielle Bedrängnis, jedoch wird Schiller von seinen Bewunderern, Freunden unterstützt • 1792: Ernennung zum Ehrenbürger der Französischen Republik • 1793: sein bedeutendstes historisches Buch „Die Geschichte des Dreißigjährigen Krieges“ erscheint • 1797: Balladenjahr: „Der Ring des Polykrates“, „Die Kraniche des Ibykus“, „Der Taucher“, „Der Handschuh“ und „Die Bürgschaft“ • Auseinandersetzung des freiheitsliebenden Schillers mit der idealistischen Philosophie Immanuel Kants („Kategorischer Imperativ“) • 1799: Schiller siedelt mit Familie (Frau, zwei Söhne und zwei Töchter) nach Weimar um → neue Anregungen durch die dortige Theaterpraxis • 1800: grandioser Erfolg seiner historischen Dramentrilogie „Wallenstein“ („Wallensteins Lager“ [mit „Prolog“ eingeleitet], „Die Piccolomini“ und „Wallensteins Tod“) • 1800: „Maria Stuart“ • 1801: „Die Jungfrau von Orleans“ • 1802: Schiller bezieht sein eigenes Haus („Schillerhaus“) • 1803: „Die Braut von Messina“ • 1803: Erhebung in Reichsadelsstand → ab jetzt Friedrich von Schiller • 1804: „Wilhelm Tell“ • 1804: letzte vollendete Dichtung: Festspiel „Die Huldigung der Künste“ • Tragödie „Demetrius“ bleibt nur ein Fragment • 9. Mai 1805: Tod Schillers in Weimar   Wirkung Schillers • vor allem bezüglich seiner Freundschaft mit Goethe - Gegenstand einer Legendenbildung und Verehrung (→ Widmung der Schillerfeiern, Denkmäler usw.) • Idol → Interpretation als Freiheitskämpfer (im Vormärz und von den Vertretern des Jungen Deutschland) und als Nationalist während des Nationalsozialismus • von berühmten Persönlichkeiten wie Thomas Mann, Bertolt Brecht und Fjodor M. Dostojewskij bewundert • viele Auszeichnungen tragen seinen Namen, z.

B. der von der Schweizer Schillerstiftung verliehene ‚Große Schiller-Preis’, der ‚Schiller-Gedächtnispreis’ des Landes Baden-Württemberg sowie die Schillerpreise von Mannheim und Marbach • Ausstellung zahlreiche seiner Werke im ‚Schiller-Nationalmuseum’ in Marbach

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