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  Europas nationalparks

Europas Nationalparks Was ist ein Nationalpark? Ein Gebiet, wo die Natur geschützt wird. Die Idee kommt ursprünglich aus Nordamerika. Dort wurden Nationalparks hauptsächlich für den Tourismus gegründet. In Europa dagegen steht der Schutzgedanke im Vordergrund. Ein Nationalpark hat eine Doppelfunktion: Erholungsgebiet und Naturschutz. Da jeweils nicht nur einzelne Arten, sondern die natürliche Entwicklung der Ökosysteme geschützt werden sollen, darf ein Nationalpark auch nicht zu klein sein.

Obwohl die IUCN (International Union for the Conservation of Natur and Natural Resources) internationale Richtlinien vorgibt, gibt es in jedem Land andere Bestimmungen. Auch abhängig z.B. von der jeweiligen Bevölkerungsdichte. Beispiele: Skandinavien - geringe Bevölkerungsdichte wegen des rauen Klimas und unwegsamer Gebiete - dort ist es verhältnismäßig leicht Naturparks zu schaffen und z.B.

in Finnland darf ein geschütztes Gebiet nicht einmal betreten werden. In Frankreich, Italien oder Belgien dienen die Parks hauptsächlich zur Erhaltung bäuerlicher Strukturen Griechenland hat dagegen bisher kaum Interesse Naturlandschaften zu schützen, sondern eher Überreste antiker Hochkulturen. In England werden die Parks landwirtschaftlich genutzt - man kann hier eher von Naturparks als von Nationalparks sprechen. Grundsätzlich sollte ein Nationalpark nicht wirtschaftlich genutzt werden, aber aufgrund dringend benötigter Geldmittel wird das oft geduldet. Einteilung der IUCN in folgende Kategorien: 1) Wildnisgebiet/Strenges Naturreservat 2) Nationalpark 3) Naturmonument 4) Biotop-/Artenschutzgebiet mit Management 5) Geschützte Landschaft 6) Ressourcenschutzgebiet mit Management Weltweit gibt es derzeit 2041 Nationalparks In Europa 180 In Österreich (seit 1992 Mitglied des IUNC) gibt es derzeit drei von der IUNC anerkannte Nationalparks: 1) Neusiedlersee - Seewinkel 2) Donauauen 3) OÖ-Kalkalpen Zwei nicht anerkannte Parks, die daher international als "Geschützte Landschaft" gelten: 1) Hohe Tauern 2) Thayatal Weiters gibt es in Österreich zwei Nationalpark-Projekte: 1) Gesäuse 2) Lechtal. Um Nationalparks zu unterstützen, kann man m²-weise Patenschaften erwerben.

Symbolisch "besitzt" man dann eine bestimmte Fläche des Parks. Meine Eltern haben z.B. ein paar m² des "Nationalparks Hohe Tauern". Beispiel eines österreichischen Nationalparks: Nationalpark Donauauen Die Au-Flächen der Donau konnten von Wien bis zur slowakischen Staatsgrenze durchgängig erhalten werden. Dieser Nationalpark ist das größte, noch intakte Auengebiet Mitteleuropas mit ca.

9300 Hektar. Die Lebensader ist die Donau. Zahlreiche Au-Gewässer sind mit dieser je nach Wasserstand verbunden. Es gibt durchströmte Nebenarme und verlandete Altarme. Dazwischen erstrecken sich tiefe Auwälder. Die Geschichte des Nationalparks ist aufgrund politischer Ereignisse recht turbulent.

Im Jahre 1984 wurde trotz Naturschutzgebiets ein Kraftwerk bei Hainburg genehmigt. Im Winter 1984/85 wurde mit ersten Schlägerungen im Auwald bei Stopfenreuth begonnen, aber die darauffolgende Protestaktion tausender Umweltschützer (an Bäume gekettet, Hungerstreiks) unterstützt durch viele Prominente und fachliche Autoritäten (z.B. Nobelpreisträger Konrad Lorenz) bewirkte schließlich einen Baustopp und nach einer 10-jährigen Nachdenkpause das endgültige Aus für das Kraftwerksprojekt. Auch hier gab es Aktionen zur Finanzierung,z.B.

des WWF (World Wildlife Fund) "Natur freikaufen". Ökologische Bedeutung: Flora & Fauna: Beeindruckend ist die Artenvielfalt: Über 5000 Tierarten sind dort vertreten: Ca. 40 Säugetier-, 120 Brutvogel-, 8 Reptilien-, 13 Amphibien und 50 Fischarten. Der Biber konnte erfolgreich wieder angesiedelt werden. Der Eisvogel hat hier die größte Brutdichte in Mitteleuropa. Auch die Vegetation ist einzigartig: Dieser Auwald wird sogar oft mit den Ökosystemen tropischer Regenwälder verglichen.

In den Auen gibt es allein über 700 höhere Pflanzen. Auf den sogenannten "Heißländern" der Lobau, die an afrikanische Savannen erinnern, können nur gegen Trockenheit widerstandsfähige Pflanzen überleben, z.B. der Sanddorn, auf Feuchtwiesen findet man die sibirische Schwertlilie und auf den Weihern blühen Teich- und Seerosen. Bedeutung der Au für den Menschen: 1) Wichtigste Trinkwasserreserven des Tieflandes 2) Naturnahe Erholungsgebiete höchster Erlebnisdichte, Vitalität und Regenerationskraft. 3) Feuchtgebiete und dienen als solche als Zufluchtsraum für eine überaus artenreiche und vielfältig interessante Tier- und Pflanzenwelt.

4) Natürliche Rückhaltebecken für Hochwässer, in Trockenzeiten Wasserspeicher der Umgebung. 5) Großräumige Luftbefeuchter, die kilometerweit in die Agrarsteppe des Marchfeldes wirken.

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