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  Das wittumspalais der anna amalia

Das Wittumspalais der Anna Amalia   Entstehung des Museums   -         Im ausgehenden Mittelalter: Gebäude zum Franziskanerorden -         Verkauf des Palais an Anna Amalia um 1774 nach dem Schlossbrand -         Nach 1807(Amalias Tod) nicht mehr ständig bewohnt -         Zuerst Einrichtung ausgeräumt à von Zeit zu Zeit Nutzung einiger Teile als Gästewohnung der herzoglichen Familie(auch von Freimaurerloge und Landtag genutzte Zimmer) -         In siebziger Jahre des 19. Jhds. Instandsetzung und Einrichtung(entsprechend dem Zustand um 1800) des Palais durch Urenkel, Großherzog Carl Alexander -         1875 erste Museumsbesucher   Anna Amalias Leben   -         1739 Geburt in Wolfenbüttel, geb. Prinzessin von Preußen -         1756 kam als Gemahlin von Herzog Ernst August II. Constantin nach Weimar -         1758 Tod des Mannes à 1759 Amalia wurde Obervormünderin und Regentin des Herzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach à widmete sich besonders der Erziehung ihrer Söhne(Carl August(1757-1828) und Constantin(1758-1793)) -         1772 berief als Lehrer ihrer Söhne den Dichter Christoph Martin Wieland -         1774 als Erzieher Constantins wurde der Schriftsteller und Übersetzer Karl Ludwig von Knebel à Goethe dazu, dass sie durch diese Berufung " alles dasjenige begründete, was später für dieses besondere Land..

. so lebhaft und bedeutend wirkte" -         1774Herzogl. Hof erwirbt das Palais an der Esplanade, Einrichtung als Witwensitz Anna Amalias -         1775 Übergabe ihrer 17-jährigen Regentschaft an Carl August à dieser holt im gleichen Jahr Goethe und ein Jahr später Herder nach Weimar -         Amalia zog sich, so Goethe "zu einem stillen, mit Neigung gewählten Privatleben, wo sie sich, von Kunst und Wissenschaft... umgeben, glücklich fühlte" ins Wittumspalais zurück -         Versammlungen in ihrer "Tafelrunde" an Kunst, Literatur und Wissenschaften interessierte Mitglieder der herzogl.

Familie und der Hofgesellschaft sowie Dichter, Künstler und Gelehrte aus dem gebildeten Bürgertum zu kultivierter Geselligkeit und Gedankenaustausch à Goethe: "es war ein Kreis, in dem jeder auf seine Weise sich und andere unterhielt" à wurde musiziert, vorgelesen, Kunst betrachtet, komponiert, gedichtet, gezeichnet und Theater gespielt -         "es ist kein bedeutender Name von Weimar ausgegangen, der nicht in ihrem Kreis früher oder später gewirkt hatte" -         Anwesenden z. B.:            - Goethe, Wieland, Herder - Knebel, Meyer, Kraus - Charlotte von Stein, Luise von Göchhausen - nach 1787 auch Schiller -         1788-1790 Italienreise Anna Amalias -         Zeitweilig Treffen von Goethe 1791 gegründete "Freitagsgesellschaft", wo hochgebildete Männer Vorträge und Gespräche über verschied. wissenschaftl. Themen hielten -         1807 Tod Anna Amalias und Beisetzung in der Stadtkirche zu St. Peter und Paul       Wittumspalais   -         Büsten, Portraits uns Silhouetten geben Bild von Amalias Lebenskreis -         Keine genaue Nachbildung wie zu Lebzeiten Amalias hergestellt (manche nicht bekannt) 1.

Etage: à Vorraum: Bildnis von Herzogin Anna Amalia, 1806 von Ferdinand Jagemann (=1 Jahr vor ihrem Tod) à Eckzimmer(rechts neben Treppe): Gesellschafts-, Lese- und Speisezimmer der Herzogin und Tafelrundenzimmer  (Spieltisch aus Werkstatt von David Roentgen) à 2 Salons(daneben): =1. Roter und 2. Roter, auch Gesellschaftszimmer à Schlafzimmer: Tod 1807 (Mehrzwecktisch aus  Palisanderholz aus Werkstatt Roetgents) à Privaträume(link von Treppe):             1. Grüner Salon: Wohnzimmer 2. Malzimmer und 3. Musikzimmer =ging künstlerischen Neigungen nach(komponieren, musizieren, zeichnen)             in allen 3:Deckengemälde von Oeser und seinen Gehilfen   2.

Etage: à Repräsentationsräume: 1.Festsaal: Konzerte, Theateraufführungen und größere Festlichkeiten                                                             = in klassizistische Fassung von 1804                                           2. Blauer Salon: Empfangszimmer                                           (gegenüber nicht eingerichtete Wohnräume von Luise von Göchhausen) Mansarde: Bibliothek   -         Mobiliar:             - fließende Übergänge vom Rokoko bis zum Empire -         Wandgestaltung und zahlreiche Kunstwerke: sind Zeugnisse der Wohnkultur um 1800   - Größte Teil(Schreibmöbel, Vitrine und Kunstwerke) waren keine Gebrauchsgegenstände zu Amalias Zeiten   à Einrichtung vermittelt doch etwas von der Atmosphäre, die hier zu Lebzeiten Amalias hier geherrscht haben mag   à Wittumspalais zählt zu den Museen der klassischen deutschen Literatur, die Versuchen die Lebensumwelt der Persönlichkeit des klassischen Weimar anschaulich zu machen

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