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  Olympischer gedanke

Der antike Olympische Gedanke Der ursprüngliche olympische Gedanke war es, alle Völker im friedlichen Wettstreit zusammenzuführen. " Immer der Beste zu sein und ausgezeichnet vor den anderen " ist jedoch auch ein Leitspruch, den Homer schon in seiner Ilias überliefert. Er bestimmte den Wettkampf und war gleichzeitig das Lebensprinzip der griechischen Aristokratie. Der Kriegsadel bildete eine Klasse, deren Lebensinhalt der Agon war. Mit "Agon" bezeichnete man die Gemeinschaft der waffentragenden Männer und ihre Tätigkeit, nämlich Krieg einerseits und andererseits den athletischen Wettkampf. Die aristokratische Oberschicht widmete sich ausschließlich der Politik und der militärischen Sicherheit des Staates.

Es bestand ein enger Zusammenhang zwischen kriegerischer Auseinandersetzung und sportlichem Wettkampf. In den Gymnasien des 6. Jahrhunderts v. Chr. erhielten die Söhne reicher Bürger keine pädagogische Erziehung, sondern es fanden militärische Übungen statt. Adelige, deren Söhne diese Gymnasien besuchten, setzten deshalb im Jahre 520 v.

Chr. durch, daß der "Waffenlauf" in das olympische Programm aufgenommen wurde. Viele Teilnehmer an den Olympischen Spielen wurden von den Gymnasien rekrutiert und eine große Anzahl der militärischen Übungen nahm athletische Züge an. Der sportliche Wettkampf wurde ein Mittel der Selbstdarstellung und damit verbunden der öffentlichen Anerkennung. Die Beliebtheit des Wettkampfwesens stieg zu dieser Zeit beträchtlich. Olympismus bedeutete Adel und Auslese und war ein Bestandteil der Religion.

Durch hartes Training formte der Wettkämpfer der Antike seinen Körper und "ehrte dadurch seine Götter", die in der Antike eine wichtige Rolle im Leben der Menschen spielten. Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Olympismus war das Vorhandensein eines heiligen Bezirks. Dieser durfte nur von den Wettkämpfern betreten werden.   Coubertins Olympismus Der Franzose Pierre de Coubertin wurde am 1. Januar 1863 in Paris geboren. Während mehreren Englandreisen hatte er die Möglichkeit, die englische Internatserziehung kennenzulernen und die Begeisterung zu erleben, mit der dort Leichtathletik, Rugby oder Rudern betrieben wurde.

Coubertin erkannte hier den Sport als eine Möglichkeit, Menschen aller Länder zusammenzubringen und Freundschaft zwischen den Völkern aufzubauen. Am 23. Juni 1894 stimmten die Vertreter von 12 Nationen dem Gedanken Coubertins zu, die Olympischen Spiele der Antike wieder zu beleben. Seit 1901 gibt es die Bezeichnung "Internationales Olympisches Komitee" ,das die "Dachorganisation" der Olympischen Spiele ist. Nach Coubertins Vorstellungen sollten die neuen Spiele von einem gemeinsamen sportlichen Streben der Besten geprägt sein, frei von allen politischen, sozialen und religiösen Unterschieden. Der Gedanke des Olympismus war ein Ideal der Einheit von geistiger und körperlicher Bildung des Menschen und des sportlichen Strebens um des Sports willen und als völkerverbindendes Element.

Je mehr die Olympischen Spiele zu einem international beachteten Massenereignis mit großer Symbolkraft heranwuchsen, desto stärker wurden die politischen Spannungen der an den Wettkämpfen beteiligten Nationen. Ein erster trauriger Höhepunkt war mit der Ausnutzung der Olympischen Spiele zu Propagandazwecken durch die Nationalsozialisten 1936 in Berlin erreicht. Um das Mißtrauen der anderen Länder gegenüber Deutschland zu beruhigen, präsentierten sich die Nationalsozialisten bei den Olympischen Spielen friedlich und weltoffen.   Fragen zur Textarbeit 1. Charakterisieren Sie die Einstellung der Teilnehmer der antiken Olympischen Spiele und bestimmen Sie, aus welchen Gründen sie daran teilnahmen ? 2. Was sind die Grundgedanken von Coubertins Olympismus? 3.

Vergleichen Sie den antiken olympischen Gedanken mit Coubertins Olympismus.- Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede sind zu erkennen? 4. Welche der ursprünglichen Gedanken sind für die heutigen Olympischen Spielen noch von Bedeutung? Lösungsvorschläge 1. Die Teilnehmer der antiken Olympischen Spiele kamen zum größten Teil aus der Aristokratie. Sie nahmen an den Olympischen Spielen aus religiösen, aber auch aus gesellschaftlichen Gründen teil. Durch einen mit hartem Training geformten Körper ehrte man die Götter, die im antiken Griechenland eine wichtige Rolle im Leben der Menschen spielten.

Außerdem konnte man als Sieger der Olympischen Spiele Ehre und Ansehen gewinnen. 2. Coubertin sah die Olympischen Spiele als eine Möglichkeit, Menschen aus vielen verschiedenen Ländern zusammenzubringen und Freundschaft zwischen den Völkern aufzubauen. Der Grundgedanke in seinem Olympismus war es, ein gemeinsames sportliches Streben der Besten ohne politische, soziale oder religiöse Unterschiede zu erreichen. 3. Ein Unterschied zwischen Coubertins und dem antiken Olympismus sind die Gründe, aus denen die Olympischen Spiele stattfanden.





Während die antiken Spiele zu Ehren der Götter veranstaltet wurden, spielt bei Coubertin die Religion keine Rolle mehr. In Coubertins Olympismus geht es auch nicht in erster Linie um Erfolg und Ansehen, sondern um einen friedlichen sportlichen Wettkampf, der die Völker zusammenführen sollte. Bei den antiken Spielen dagegen war Ruhm neben der Religion einer der wichtigsten Gründe, an den Olympischen Spielen teilzunehmen. Eine Gemeinsamkeit des Olympismus zu Coubertins Zeit und der Antike ist der friedliche Wettstreit zwischen den Völkern. Schon in der Antike gab es zur Zeit der Olympischen Spiele einen heiligen Frieden. Dieser versprach Reisenden auf dem Weg nach Olympia freies Geleit, auch bei der Reise durch feindliche Gebiete.

4. Bei den heutigen Olympischen Spielen spielt die Gleichberechtigung der Athleten ohne ideologische, politische oder religiöse Vorurteile oder daraus entstehende Nachteile immer noch eine Rolle. Sportler aus allen Ländern mit unterschiedlichen Religionen, Regierungsformen und Ideologien nehmen an den Spielen teil. Niemand wird aus solchen Gründen von den Spielen ausgeschlossen. Es läßt sich natürlich nicht verhindern, daß einzelne Personen versuchen, mit illegalen Mitteln wie Doping oder Korruption die Olympischen Spiele zu gewinnen. Auch können die Spiele zu politischen Zwecken mißbraucht werden, wie im Dritten Reich.

Dies ändert jedoch nichts an dem Olympischen Gedanken, den man zu verwirklichen versucht. Das Ziel aus der Antike bei den Olympischen Spielen Ruhm und Ansehen zu gewinnen ist heute noch stärker vorhanden, da durch die modernen Medien die Berühmtheit eines Olympiasiegers noch größer ist. Es kommt noch hinzu, das man mit dieser Berühmtheit viel Geld verdienen kann, zum Beispiel in der Werbung.

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