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  Die entstehungsgeschichte vom versdrama " nathan der weise "

Die Entstehungsgeschichte vom Versdrama " Nathan der Weise " von Gotthold Ephraim Lessing       "Nathan der Weise" erschien zuerst 1779 in drei Ausgaben. Die dritte ( von der Forschung als 1779c bezeichnet) wurde Grundlage der späteren und kritisch Bewerteten Ausgabe. Zur selben Zeit Verfasste Goethe die erste Fassung Der "Iphigenie". Für Lessing waren drei geistige Mächte von Bedeutung. Das Leben und vor allem das religiöse Leben wurden damals von der evangelischen Orthodoxie beherrscht, die den Blick ausschließlich auf das Jenseits richtete. Sie hielten an überlieferten Glaubenssätzen fest.

Die Aufklärung und der Pietismus stellten richteten sich jedoch gegen diese Orthodoxie. Nicht die Offenbarung sondern die Vernunft waren Grundgedanken der Aufklärung. Religion war vor allem eine Angelegenheit des Herzens, man suchte die persönliche Begegnung mit Gott. 1783 wurde das Versdrama in fünf Akten in Berlin uraufgeführt. Kern des Stücks Ist die Ringparabel. Ort des Geschehens ist die Stadt der Weltreligionen, Jerusalem zur zeit der Kreuzzüge: Christentum, Judentum und Islam treffen hier aufeinander.

Anlass für dieses Stück war ein theologischer Streit zwischen Lessing und dem Hamburger Hauptpastor Goeze, der sich in seinen Schriften und Predigten als höchst intolerant gegenüber christlichen Religionsbekenntnissen zeigte. Vorbild Für Die Figur des Nathan war der Philosoph M. Mendelssohn. Nathan meistert seine Leidenschaft durch die Vernunft und nimmt die elternlose, christlich getaufte Recha auf, die er vorbildlich erzieht. Nathan ist nicht nur eine Darstellung eines idealen Menschenbildes, sondern  auch ein Resultat einer Lebensphase von Lessing, in der er schwere Schicksalsschläge erlitt. Nachdem er seinen religiösen Streit mit der Orthodoxie nicht mehr öffentlich austragen durfte, sah er die Dichtung als einiges Mittel  seinen aufgeklärten Gedanken Ausdruck zu verleihen.

Nicht zuletzt bedingt durch den verzweifelten Kampf gegen Pastor Goeze ging es Lessing sehr schlecht, denn er wurde verleumdet, der Ketzerei verdächtigt, er litt unter Geldmangel und an Persönlicher Krankheit. Das erwartete Kind lebte nur einige Tage und die Mutter war so geschwächt, dass sie in Lebensgefahr schwebte. Am 12. Januar wird sie beigesetzt. Seinem Leiden verlieh er im letzten großem Gespräch zwischen Nathan und dem Klosterbruder Ausdruck. Mit aller Energie raffte sich Lessing auf  und währte sich glänzend gegen den Pastor Goeze.

Im August kam Lessing dann der Gedanke, den schon vorhanden Entwurf des "Nathan" zu überholen. Sein Werk ist nicht nur eine Antwort auf die Angriffe von Pastor Goeze, sondern zeigt auch Lessings Gedankengänge und wie intensiv er sich mit dem Glauben und den Glaubensfragen auseinander gesetzt hat.   " Nicht die Wahrheit , in deren Besitz irgendein Mensch ist, oder zu sein vermeint, sondern die aufrichtige Mühe, die er angewandt hat , hinter die Wahrheit zu kommen, macht den Wert des Menschen."

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