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  Textbeschreibung des textes rein äußerlich von detlef marwig

Textbeschreibung "Rein äußerlich" Der kurze Prosatext "Rein äußerlich" , von Detlef Marwig, erzählt von einer Kassiererin , der Halbtagskraft Irene und deren Vorurteile gegen über Ausländern. Zwischen den beiden kommt es zu einer Konfliktsituation die auf einer Verwechslung beruht. Gleich zu Anfang beschreibt Detlef Marwig Irenes Äußeres genauer "sie ist 1,52 klein, schwarzäugig und -haarig ....

". "Und würde auf dem Balkan dem Vorderen Orient vermutlich kaum auffallen." trotzdem ist sie Deutsche. Irene arbeitet als Halbtagskraft in einem Supermarkt, putzen tut sie nicht "dafür werde ich zu schlecht bezahlt ...

." . Der Supermarkt ist sogut wie leer, als sich das eigentliche Geschehen abspielt. Irene , "packt und zeichnet Fisch- und andere Konservendosen, Teigwaren und Feinkost aus" , die ihre Arbeit erledigt hat und nun "schön vor sich hindöste", wird von einer Kassiererin angesprochen "He, Sie! He, Sie!" . Die Kassiererin ist das genaue Gegenteil von Irene "blond und blauäugig". Irene antwortet nicht "He, Sie! Bin ich nicht.

" . Die Situation spitzt sich zu, als die Kassiererin nun empört und um einiges lauter Irene noch mal ruft "He, Sie, holen Sie sofort Wasser und machen sie Lauge..." . Gleich hintendran beschimpft sie sie auch noch "ausse Karpaten kommen und sich hier mausig machen".

Beleidigt jedoch gelassener als die Kassiererin, zieht sich Irene ins Lager zurück "dort hört man das Geschrei nicht so laut". Die Filialleiterin die von dem Aufruhr schließlich auch mitbekam, forderte Aufklärung. Bereitwillig erklärt Irene ihr das Missverständnis, die Filialleiterin versteht und geht zu der Kassiererin um diese nun auch aufzuklären. Mit ein wenig Genugtuung "da war die dann ruhig" nimmt der Tag wieder seinen üblichen Lauf. Ein wenig verlegen erklärt die Kassiererin sie habe Irene mit einer Türkischen Arbeitskollegin verwechselt "ich habe geglaubt Sie wären die kleine Türkin" und entschuldigt sich "entschuldigen Sie bitte ..

." . Sie nimmt die Entschuldigung an "was kann sie schließlich dafür das ich so aussehe". Bei der Textsorte handelt es sich um einen Prosatext oder auch eine Kurzgeschichte. Es ist also ein fiktionaler Text mit offenem Anfang und offenem Ende. Den offenen Anfang und das offene Ende erkennt man daran das man nicht weis, was davor war, die Geschichte fängt fast mitten in der Handlung an und hört danach auf.

Was danach noch passiert ist unklar. Der Text ist leicht verständlich und die Sätze relativ kurz im Präsens und Präteritum gehalten. Zwischendurch kommt es zu leicht abgewandelten Wiederholungen "He, Sie! He, Sie!" "He, Sie!" "He, Sie, holen sie sofort Wasser...".

Außerdem ist der Text in der Sie-Form geschrieben. Die Spannung baut sich nur langsam auf "der Laden war leer...." hier beginnt das ganze Schlamassel.

"He, Sie , holen Sie sofort Wasser..." "die ausse Karpaten kommen und sich hier mausig machen" hier kommt es zum Höhepunkt der ganzen Geschichte. "Jetzt ist ihr nicht mehr zu helfen..

." "Sie ging ins Lager." Dadurch das Irene den Handlungsort verlässt ist die Konfliktsituation schon nicht mehr temporär und die Spannung wird sozusagen damit weitestgehend aufgehoben. Ich denke der Autor möchte uns mit dieser Geschichte klarmachen, das man generell Menschen nicht nach dem Aussehen beurteilen kann. Das heißt man sieht niemanden an was für einen Charakter derjenige hat oder welche Nationalität. Und er will zeigen das Opfer oft auch selber Täter sind, wie man an Irene sieht ist sie das Opfer der Vorurteile der Kassiererin, sie selbst aber hat auch Vorurteile gegen die Türkische Mitarbeiterin "was kann sie schließlich dafür, das ich so aussehe,".

  Ich kann mich der Autorenmeinung nur anschließen. Man darf Menschen nicht nach ihrer Rasse, Aussehen oder ihrer Herkunft beurteilen oder sie deswegen diskriminieren. Besonderst heutzutage ist es wichtig so zu denken, da wir in einer multikulturellen Gemeinschaft leben. Sicher ist es nicht leicht vorurteilsfrei auf andere Menschen zuzugehen, es ist aber wichtig sich nicht an einer Meinung festzubeißen und vielleicht auch aus Fehlern zu lernen.

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