Artikel pedia
| Home | Kontakt | Artikel einreichen | Oberseite 50 artikel | Oberseite 50 autors
 
 
 
Artikel kategorien
Letztes fugte hinzu
   Die erörterung
   Interpretation der kurzgeschichte "nachts schlafen die ratten doch"
   Woyzeck, interpretation 3. szene
   Zusammenfassung romantik, junges deutschland, naturalismus
   Der vorleser interpretation
   Interpretation von erich kästner´s gedicht "sachliche romanze"
   Bekenntnisse des hochstaplers felix krull (vortrag)
   Der besuch der alten dame personenbeschreibung
   Inhaltsangabe zu faust 1.teil und vergleich von faust 1.teil mit faustsage
   Nathan der weise - handout
   Textbeschreibung des textes rein äußerlich von detlef marwig
   Interpretation "menschliches elende" von andreas gryphius
   Interpretation einer klassischen ballade: friedrich schiller:
   Kommunikation
   Vergleich - theodor storm - die stadt und georg heym - die stadt
alle kategorien
 

 Stilmittel

STILMITTEL   Stilfiguren, auch: rhetorische Figuren, Redefiguren: Stilmittel zur Verdeutlichung, Veranschaulichung, Ausschmückung einer sprachlichen Aussage. Man unterscheidet Wortfiguren, Gedanken- oder Sinnfiguren, grammatische Figuren, Klangfiguren. Allen gemeinsam ist, dass sie um der Wirksamkeit willen gegen Regeln verstoßen.   Wortfiguren (Tropen): weichen vom unmittelbaren Wortsinn ab.   Gedanken- oder Sinnfiguren: weichen vom zu erwartenden Sinn bzw. von der zu erwartenden Gliederung eines komplexen Gedankens ab.

  Grammatische Figuren: verstoßen gegen grammatikalische Regeln   Klangfiguren: spielen mit Reim oder Alliteration, um einen Gedanken etwa in einem Prosatext herauszuheben.   Antithese: Gegenüberstellung zweier Begriffe, Satzteile oder Sätze, die in einem Gegensatz zueinander stehen Beispiel:"Was dieser heute baut, reißt jener morgen ein:Wo itzund Städte stehn, wird eine Wiese sein ..."(Gryphius)   Ausrufe: Aneinanderreihung von Ausrufen zur Intensivierung des AusdrucksBeispiel:"Ach! und weh!Mord! Zetter! Jammer! Angst! Creutz! Marter! Würme! Plagen.Pech! Folter! Hencker! Flamm! Stanck! Geister! Kälte! Zagen!Ach vergeh!"(Gryphius)   Euphemismus: Ersetzen eines Ausdrucks durch eine beschönigende FormulierungBeispiele:"vergehen", "dahinscheiden" statt "sterben"   Hyperbel: ÜbertreibungBeispiele:wie Sand im Meer, im Schneckentempo   Ironie: Aussage, die das Gegenteil des eigentlichen Wortlautes meintBeispiel:Du bist mir ein schöner Freund!   Klimax: Aneinanderreihung von Gedanken, deren Bedeutung zum Ende des Textabschnitts hin zunimmt (Gegenteil: Antiklimax).

Beispiel:"Ich kam, sah, siegte."   Litotes: Hervorhebung einer Aussage durch die Verneinung ihres Gegenteils.Beispiel:Sie war von nicht unbeträchtlicher Schönheit!   Metapher: mehrteilige Stilfigur, die eine neue, übertragene Bedeutung annimmt. Die meisten Metaphern sind sogenannte unbewußte, verblasste Metaphern.Beispiele:brennendes Geheimnis, Redefluss, Fuß des Berges   Metonymie: Ersetzung eines Wortes durch ein anderes, das in irgendeiner Beziehung dazu steht.Beispiele:Statt "Das Haubenlokal bietet ausgezeichnetes Essen" heißt es:"Das Restaurant hat eine ausgezeichnete Küche.

"   Oxymoron: Verbindung zweier sich nach dem Wortsinn widersprechender BegriffeBeispiel:schwarze Milch   Paradoxon: Aussage, die im Widerspruch zum gesunden Menschenverstand zu stehen scheint. Beispiel:Kämpfen für den Frieden   Personifikation: Personifizierung abstrakter BegriffeBeispiel:"Der schnelle Tag ist hin / die Nacht schwingt ihre Fahn /"(Gryphius)   Rhetorische Frage: Frage, die keine Antwort verlangt, sondern zum Nachdenken anregen soll.Beispiel:Glaubst du wirklich, dass er freiwillig zurücktritt?   Vergleich: bedient sich einer gemeinsamen Eigenschaft zweier Begriffe, um einen davon mit Hilfe des anderen anschaulicher darzustellen.Beispiel:"Was sind wir Menschen doch! ein Wohnhaus grimmer Schmerzen?Ein Ball des falschen Glücks / ein Irrlicht dieser Zeit /(Gryphius)   Die bekanntesten Gestaltungsmittel sind das Symbol und die mit ihm verwandte Chiffre ...

Symbol (griechisch symbolon: Wahrzeichen, Merkmal):ein sinnlich wahrnehmbarer Gegenstand oder Vorgang, der für etwas anderes, mit den Sinnen nicht Wahrnehmbares steht.Beispiele:Taube - Symbol für den FriedenHerbst, fallende Blätter - Symbol für das SterbenBisweilen können auch Personen zum Symbol werden, z. B. Mutter Teresa, ein Symbol für die Nächstenliebe.   Chiffre (französisch: Ziffer, Zahlzeichen):eine Stilfigur, die, einer Geheimschrift ähnlich, erst aus dem Kontext, oft aus dem Gesamtwerk eines Autors erschlossen werden muss. Die Chiffre wurde von Gottfried Benn theoretisch begründet und findet v.

a. in der modernen Lyrik Anwendung. Kurze Vertiefung:Übungen zu Reim, Versmaß, Stilfiguren               Antithese griech.: Gegensatz   In der rhetorischen Figur der Antithese wird ein semantischer Gegensatz scharf herausgearbeitet, häufig in Form der Wortfiguren Parallelismus Chiasmus  oder Hyperbaton Meist können die Begriffe, Urteile oder Aussagen der Einzelwörter unter einem (nicht genannten) Oberbegriff zusammengefasst werden: "Gut und Böse, Tugend und Laster" oder "In Ruhezeiten bist du aufrührerisch, im Aufruhr ruhig; in einer eiskalten Situation bist du hitzig, in einer glühendheißen eiskalt" (Cicero). Die Darstellung der menschlichen Zerrissenheit, des Widerspruchs, die in diesem Cicero-Zitat hervortritt, ist auch im weiteren Verlauf der Rhetorikgeschichte ein zentrales Verwendungsgebiete der Antithese. Vor allem aus der Barocklyrik Gryphius' ist sie nicht wegzudenken: "Du sihst/ wohin du sihst nur Eitelkeit auf erden.

Was dieser heute bawt/ reist jener morgen ein: Wo itzund städte stehn/ wird eine wiesen sein Auff der ein schäffers kind wird spilen mitt den heerden." (S. 268f.) Andreas Gryphius: Es ist alles eitel, in: Das Zeitalter des Barock, hg. v. Albrecht Schöne, München 1988.

      Rhetorische Frage   Die rhetorische Frage ist eine Frageform, die keine Antwort erwartet. Sie dient lediglich dazu, eine Aussage stärker zu betonen oder eine implizite, unausgesprochene Verneinung zu erzeugen. "Wie lange noch, Catilina, willst du unsere Geduld mißbrauchen?", Cicero ('Gebrauche unsere Geduld nicht länger, Catilina') - "Bin ich etwa deine Putzfrau?" ('Ich bin doch nicht deine Putzfrau!') - In der antiken Rhetorik wurde die rhetorische Frage vornehmlich zum Ausdruck von Unwillen, Verwunderung, Gehässigkeit oder Mitleid benutzt.  

Suchen artikel im kategorien
Schlüsselwort
  
Kategorien
  
  
   Zusammenfassung Der Vorleser
   sachtextanalyse
   interpretation zwist
   Fabel interpretation
   literarische charakteristik
   interpretation bender heimkehr
   felix lateinbuch
   interpretation der taucher von schiller
   textbeschreibung
   charakterisierung eduard selicke
Anmerkungen:

* Name:

* Email:

URL:


* Diskussion: (NO HTML)


Partner: www.litde.com | impressum

 

© Copyright Artikelpedia.com