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  Kriminalromane

Kriminalromane Der Kriminalroman, kurz Krimi, behandelt die Geschichte eines Verbrechens. Er bezieht dabei den Verlauf des psychologischen Anstoßes, der Entdeckung und Aufhellung, sowie teilweise die Verurteilung eines Verbrechers mit ein. Es geht um die Auseinandersetzung zwischen Personen auf der Seite des Rechts (Polizisten, Anwälte, Detektive) und den Kriminellen. Der Krimi versucht einen Einblick in die Seele und Denkweise der handelnden Hauptpersonen zu geben und das Umfeld zu beschreiben. Kriminalität, besonders Kapitalverbrechen wie Mord, hat schon früh literarischen Niederschlag gefunden. Flugschriften, Volksbücher, Anekdoten (Erklärung: kleine, heitere Geschichte, die für eine Person, Gruppe, Gesellschaft od.

Zeit charakteristisch ist) und Kalendergeschichten waren Vor- und Frühformen des Krimis. Eine Kriminalliteratur als eigenständige Gattung bildete sich jedoch erst am Ende des 18. Jahrhunderts heraus, als man bestehende Prozessakten von Kriminalfällen literarisch bearbeitete. Die ersten Kriminalromane kamen von Schiller. Im Laufe des 19.Jahrhunderts wurden die Kriminalromane und -erzählungen zu einem der beliebtesten Zweige der Unterhaltungsliteratur.

Ab 1840 bemühte sich der Krimi mehr um die Erzählung des Verbrechens, als um die Beschreibung des Täters. Es werden Detektivgeschichten entwickelt, die die Kriminalliteratur in eine ganz neue Richtung lenken. Die angelsächsischen Kriminalautoren entwickelten durch neue Nuancen, veränderte Erzählperspektiven, abgewandelte Schreibstile und einen neuen Blick für Aussage und Realität die bis heute gültigen Formen der Kriminalliteratur. Es haben sich Sonderformen bzw. Untergruppen der Kriminalromane herauskristallisiert, die da wären: -         der Detektivroman (seine Handlung besteht aus der Tat (Mord, Einbruch..

.), der Vorgeschichte und dem Tathergang, die Ermittlung als Suche nach bisher unbekannten Faktoren und nach dem Täter, die Aufklärung mit der Lösung aller Unbekannten und der Verhaftung des Täters. Personen der Handlung sind der Detektiv als Zentralfigur (die Aufklärungsperson- ein Detektiv, Polizist oder normaler Bürger), das Opfer, eine Gruppe von Verdächtigen und der Täter, der im Schlussteil ermittelt wird) -         der Polizeiroman (er ist aus dem Detektivroman entstanden, Handlung, Ort, Ablauf und Thema werden größer als bei allen anderen Sonderformen: die Aufklärung des Falls wird systematischer als bei Detektivromanen erfolgt, wobei auch oft spannungsleere Räume entstehen, der Leser sieht sich in die Rolle eines Laien versetzte - er darf dem Beamten bei der Arbeit über die Schulter schauen, der Polizist wurde erst spät zur Hauptfigur des Detektivromans (weil unterste Schicht) - es spielt nicht ein Polizist die Hauptfigur, sondern ein ganzer Polizeiapparat, der der Gruppe von Opfern und Tätern geschlossen gegenübersteht und mit der Aufklärung des Falls beschäftigt ist) -         der deutsche Krimi (Das Weiterverarbeiten dieser Romane in anderen Medien wird ermöglicht, der Kernbestandteil ist Gesellschaftskritik - eine Eigenschaft, durch die er sich von der Vielzahl ausländischer Werke spürbar abhebt, die Verbrechen entstehen im Umfeld von gesellschaftlichen Spannungen, sozialen Problemen oder wirtschaftspolitischen Konflikten, akute Probleme und Themen der Öffentlichkeit werden zu Brennpunkten und Auslösern der Handlung, Der Tatort wird konkret beschrieben, somit kann sich der Leser in die Handlung versetzen, Die Hauptfigur ist ernsthaft, zuverlässig, unemotional und ein pflichtbewusster Kommissar, der nicht als Einzelgänger, sonder immer in einem bürokratischen effizienten Polizeiapparat ermittelt -         die Kriminalnovelle (schwarzer Krimi) (das ist die jüngste Form der Kriminalliteratur, Ausgangspunkt ist meist die Kenntnis des Täters und das häufige Fehlen der Detektivarbeit, bekannte Täter bilden meist den Mittelpunkt der Geschichte, sein Charakter wird stark ausgeleuchtet, Mentalität ausgiebig dargestellt, Motive und Zwänge geschildert, oft wird die Planung und Ausführung des Verbrechens bis ins Detail geschildert, Ziel der Kriminalnovelle ist der Wechsel der Erzählperspektive, die Kombination mit neuen oder selten benutzten Elementen) -          der Thriller und kriminalistischer Abenteuerroman (die Hauptfigur ist weniger an der gedanklichen Entschlüsselung eines rätselhaften Verbrechens interessiert, sie wird viel mehr gezwungen ihr Ziel durch eigens, aktives Handeln zu erreichen, es zählt mehr körperliche als geistige Anstrengung, Verbrechen ist Mord oder wirtschaftlicher oder politisches Komplott, auch Massenmord, das Verbrechen ist kein Rätsel, sondern eine Tat gegen die man sich wehren muss und auch kann, häufig werden Elemente der Kriminalnovelle übernommen, Handlungsorte sind meist Großstädte, romantische Gebirgs- und Meeresregionen, meistens gibt es 2 oder mehrere Handlungen, die parallel ablaufen, die Verbindung dieser Handlungen verbinden sich erst zum Schluss zu einem erkennbar großen, dramatischen FinaleSpionage- und Politthriller (durch das Öffnen des ehemaligen Ostblocks und das Ende des kalten Krieges verlieren diese Romane an Bedeutung und Umsatz, hier geht es nicht um die Suche nach dem Täter, sondern um das Finale, es wird meist in der Ich-Form erzählt, was im Umgang mit den diversen Geheimdiensten, Verrätern, Hintermännern und Gangstern spannend auf die Leser wirkt)

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