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  Anna seghers - das 7. kreuz

  Das 7. Kreuz -besteht aus 7 Kapitel, die für die 7 Fluchtage stehen -Roman im Strangprinzip geschrieben -enthält neben der Haupthandlung viele Nebenhandlungen, die parallel ablaufen -außerdem viele Monologe und Rückblenden -Oktober 1937-fliehen 7 Häftlinge aus dem KZ Westhofen -Georg Heisler, Wallau, Beutler, Pelzer, Belloni, Füllgrabe, Aldinger -Lagerkommandant Fahrenberg schwört alle Flüchtling innerhalb von 7 Tagen zu fassen und zur Demütigung an Kreuze binden zu lassen -6 Häftlinge werden gefasst oder sterben auf der Flucht -nur dem siebten Häftling, Georg Heisler gelangt die Flucht -7. Kreuz bleibt leer und wird dann verbrannt -Lagerkommandant Fahrenberg wird entlassen und stirbt Aufgabe:Untersuchen Sie anhand der Darstellung des Fluchtweges der Hauptfigur, wie sich die Autorenposition widerspiegelt! Gehen Sie dabei auf den Symbolgehalt des Titels ein! Der Fluchtweg von Georg Heisler: Tag 1: -Beutler im Waldstück in der Nähe des Lagers gefasst (1) -Heisler kann sich im Gestrüpp verstecken & so den Suchtrupps knapp entkommen -verletzt seine Hand auf der Flucht schwer -versteckt sich in einem Schuppen, der auf einem Schulgelände steht dort klaut er eine Lederjacke & Schuhe von Schülern -nächstes Versteck ist Bauernhof - kann der SS nur entkommen weil auf dem Nachbargrundstück ein anderer Häftling, Pelzer gefasst (2) wird -fährt als Anhalter in einem Brauereiwagen Richtung Oppenheim -kommt aber nur bis Mainz -übernachtet in Mainz in einer Kirche Tag 2: -Besuch des jüdischen Arztes Dr. Löwenstein -> verletzte Hand behandelt -inzwischen wurde Belloni geschnappt (3) -> stirbt im Krankenhaus -Georg geht ins Hafenviertel tauscht die gestohlene Lederjacke gegen den Pullover eines Schiffers -übernachtet in einem Schuppen, Pärchen kommt hinzu, doch das Pärchen entdeckt ihn nicht (Seite 144) Tag 3: -Georg überquert mit einer Schulklasse den Main -er sucht bei seiner ehemaligen Freundin Leni Zuflucht doch diese will nichts mehr wissen und schickt ihn wieder weg -folgt dem Hinweis seines ehemaligen Mithäftlings Belloni und besucht die Schneiderin Mme Marelli -diese gibt ihm neue Kleidung und etwas Geld -trifft auf Füllgrabe (4), der sich stellt -Wallau wird gefasst (5) -Georg schläft bei einer unbekannten Dame, nach Hause mitnimmt Tag 4: -Georg sucht seinen Jugendfreund Paul Röder auf und berichtet ihn über seine Lage -> Frau Lisl Röder wird zunächst nicht eigeweiht -dort kann er die vierte Nacht verbringen Tag 5: -Paul besucht im Auftrag von Georg die alten Freunde Sauer & Schenk, dei ihnen bei der Flucht helfen sollen -doch Schenk ist selbst im KZ -Sauer befürchtet daß Paul ein Gestapo-Spitzel ist und schickt ihn wieder weg -der Flüchtling Aldinger wird tot in seinem Heimatdorf aufgefunden (6) -weil die Röders von einem Gestapo-Agenten besucht wurden, wird Georg unter falschem Namen bei Paul Röders Tante Katharina Grabber untergebracht, dort muß er in ihrer Werkstatt hart arbeiten Tag 6: -Paul redet mit Fiedler, der ein Kollege aus der Fabrik ist der soll ihm helfen einen neues Versteck für Georg zu finden -Wallau wird beim Verhör von der SS totgeprügelt -Fiedler organisiert einen Platz, wo Georg unterkommen kann ->im Haus von Dr Kreß -Paul geht zur Tante Katharina Grabber und berichtet Georg von seinem neuen Quartier, in das er mit einem blauen Opel gefahren wird (363) -Georg bekommt neuen Paß und etwas Geld - >Fluchtweg wird ihm mitgeteilt -er verlässt Familie Kreß und macht in einem Wirtshaus Bekanntschaft mit einer Kellnerin, bei der er übernachtet - inzwischen wird Paul bei von der Gestapo verhört Tag 7: - verläßt er mit falschem Paß auf das Schiff "Wilhelmine" Deutschland, und flüchtet in Richtung Holland -Anna Seghers hat fast allen Personen eine klare Positionierung gegeben -man kann in Faschisten und Freiheitskämpfern unterscheiden -entweder die Personen sind gegen die Hilfe für den Flüchtling und für den Faschismus oder sie helfen dem Flüchtling und sind gegen den Faschismus -Faschisten: Fahrenberg, Zillich, Overkamp, Bunsen -Freiheitskämpfer: Flüchtlinge (Georg, Pelzer, Wallau, Beutler, Belloni, Füllgrabe, Aldinger), Franz Marnet, Paul & Lisl Röder, Dr. Kreß, Mme Marelli, Dr. Löwenstein, Fiedler -im Buch wird der Konflikt zwischen den Freiheitskämpfern und den Faschisten dargestellt -die Titelmetapher enthält zwei Symole: das Kreuz und Zahl 7 -das Kreuz -es wird in repräsentiert in der Literatur normalerweise das Leid und die Qual -der Lagerkommandant Fahrenberg läßt die zurückgebrachten Flüchtlinge erniedrigen, indem er sie alle nebeneinander an Kreuze hängen läßt -damit vergleicht er sie unbeabsichtigt mit Jesus, der ebenfalls gekreuzigt worden sein sollte -das Leiden der Flüchtlinge an den Kreuzen steht stellvertretend für den Großteil des deutschen Volkes, das ja unter Hitler in einen Rechten stark eingeschränkt wurde, und so auch leiden mußte -z.

B. wurde in D. schon 1933 nach der Reichsbrandverordnung die Presse- Versammlungs- & Meinungsfreiheit stark eingeschränkt ->wer sich nicht daran hielt, wurde verhaftet -Anna Seghers selbst erlebt, als sie 1933 als jüdische Kommunistin kurzzeitig verhaftet wurde ->also auch eigene Erfahrungen ins Buch eingebracht -zurück zu Kreuzen -die ersten sechs Kreuze, die für die gefassten oder gestorbenen Flüchtlinge stehen, symbolisieren das Leid auch das Leid des Volkes -aber das leere siebte Kreuz symbolisiert Hoffnung und Freiheit repräsentiert -> weil Georg Heisler die Flucht gelungen ist und er den Faschisten entkommen konnte -außerdem wird das siebte Kreuz dann von Fahrenberg und seinen Mitarbeitern verbrannt -> so wird die gelungene Flucht eigentl. anerkannt -außerdem wird Fahrenberg dann entlassen ->so hat Heisler einen kleinen Sieg über die Faschisten errungen -bringt Hoffnung für die restlichen Gefangenen -Textstelle: als das siebte Kreuze verbrannt wird "Erwin sagte: "Das siebte."Auf allen Gesichtern lag jetzt ein schwaches, merkwurdiges Lächeln, ein Gemisch von Unvermischbarem, von Hoffnung und Spott, von Ohnmacht und Kühnheit" -so wird das siebte Kreuz ein Symbol für die Überwindbarkeit des faschist. Regimes durch die Kraft des Volkes -nächstes Symbol: Zahl 7 -1937 -7 Kapitel -Flucht von 7 Häftlingen -christliches Symbol - es heißt, daß Gott die Welt in sieben Tagen geschaffen haben soll -genau so lange hat Georg gebraucht bis entgültig aus D.


flüchten konnte -obwohl Anna Seghers Jüdin war, noch weiters christl. Symbol verwendet -als Georg am ersten Tag in der Kirche übernachtet wird die Kirche als Zufluchtsort und Schutz dargestellt -zeigt die Toleranz der Autorin auch anderen Religionen gegenüber -im Roman tauchen auch jüdische Figuren wie Dr. Löwenstein und der Schäfer Ernst auf -Textstelle:beweist Toleranz gegenüber den verschiedenen Religionen "Hier lagerten die Religionen und mit ihnen alle Götter der Welt, städtische und bäuerliche, Judengott und Christengott, Astarte und Isis, Mithras und Orpheus ." -Hauptperson: Georg ist Kommunist auch Anna Seghers war Kommunistin -Anna Seghers beschreibt die wahren Gegebenheiten unter Hitler und will so den Menschen die Augen öffnen sie zeigt z.B. wie Wallau beim Verhör totgeprügelt wird, wie das Volk z.

B. Mettenheimer von der Gestabo überwacht wird, und wie unschuldige Menschen aufrund ihrer Meinung eingesperrt werden - Georg -Georg gelang die Flucht nur aufgrund seiner Standhaftigkeit, Willenskraft und vor allem die Hilfe seiner Freunde, die teilweise ihr eigenes Leben riskiert haben und zusammengearbeitet haben -> diese Solidarität war Grundinhalt des Kommunismus -soll als Vorbild für das Volk dienen -Anna Seghers will die Gegenkräfte des Faschismus vereinen und ihn so besiegen -daran erkennen:Buch "allen toten & lebenden Antifaschisten Deutschlands" gewidmet ist -ruft das Volk zum Widerstand gegen das Nazi-Regime auf -Material S.13 -daß heißt, das sie mit ihrer Literatur etwas verändern wollte -man kann sagen, daß der Roman die antifaschistische und kommunistische Haltung der Autorin wiederspiegelt -aus Text hervor, daß man den Glauben, die Gefühle un die Gedanken der Menschen nicht einfach unterdrücken kann -> Textstelle: " Wir fühlten alle, wie tief und furchtbar die äußern Mächte in den Menschen hineingreifen können, bis in sein Innerstes, aber wir fühlten auch, daß es im Innersten etwas gab, was unangreifbar war und unverletzbar."

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