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  Vergleich romeo und julia auf dem dorfe und romeo und julia keller/shakespeare

Aufgabe Vergleich Romeo und Julia (William Shakespeare) und Romeo und Julia auf dem Dorfe (Gottfried Keller) Inhaltsverzeichnis Biografie von Gottfried Keller Seite 4 Biografie von William Shakespear Seite 4 Inhaltsangabe Romeo und Julia auf dem Dorfe Seite 5 Inhaltsangabe Romeo und Julia Seite 6 Vergleich Seite 7 Eigene Meinung Seite 9 Biografie William Shakespeare wird am 23.April 1564 als Sohn eines Ratsherren und Geschäftsmannes in Stratford-upon-Avon geboren. Er besucht eine sehr geschätzte Grammar School in Stratford. Nach einem Streit mit einem Großgrundbesitzer verlässt er Stratford und geht noch London. Er schließt sich 1588 der Theatergruppe "Queen´s Men" an, die ein Jahr zuvor in Stratford aufgetreten sind. Während dieser Zeit, wahrscheinlich zwischen 1594-1596)schreibt er das Drama "Romeo und Julia ( Romeo and Juliet).

Gottfried Keller wird am 19.Juli 1819 in Zürich als Sohn eines Drechslermeisters geboren. Er besucht die Armenschule, das Landknabeninstitut und die Industrieschule. In Heidelberg studiert er von 1848-1850 Geschichte, Philosophie und Literatur, finanziert wird dies durch ein Stipendium der Stadt Zürich. Sein Novelle "Romeo und Julia auf dem Dorfe" erscheint erstmals 1856. Shakespeare war nicht der Erste, der sich mit dem Stoff von "Romeo und Julia" beschäftigte.

Bereits 1476 wird der Stoff in einem dreiunddreißigste Geschichte in der Novellensammlung "Il Novellino" von Masuccio Salernitano erfasst. Das letzte bekannte Werk wurde 1946 von Jean Anouilh, "Romeo et Jeannette" geschrieben. Bei Lebzeiten legte Keller schon darauf wert, zu erwähnen, das er keine billige Kopie von Shakespeare Werk machen wollte, sondern sich auf den Zeitungsartikel aus der Züricher Freitagszeitung vom 3.September 1847 beziehe. "Im Dorfe Altsellerhausen, bei Leipzig, liebten sich ein Jüngling von 19 Jahren und ein Mädchen von 17 Jahren, beide Kinder armer Leute, die aber in tödlicher Feindschaft lebten und nicht in eine Vereinigung des Paares willigen wollten. Am 15.

August begaben sich die Verliebten in eine Wirtschaft, wo sich arme Leute vergnügen, tanzten daselbst bis nachts 1 Uhr und entfernten sich hierauf. Am Morgen fand man die Leichen beider Liebenden auf dem Felde liegen; sie hatten sich durch den Kopf geschossen." (Lektürenhilfe) Doch dies war nicht der einzigste Grund, seine Novelle zu schreiben, sie war nur ein Anstoß, sie sollte auch zeigen, dass ein solches Geschehen, unabhängig von der Zeit oder von der Herkunft der Personen, sich immer wieder abspielen kann. Inhaltsangabe In der Novelle "Romeo und Julia auf dem Dorfe" von Gottfried Keller geht es um die Bauernkinder Sali und Vrenchen, die sich ineinander verlieben, sich jedoch wieder trennen müssen auf Grund der Feindschaft ihrer Eltern und schließlich Selbstmord begehen. Vrenchen und Sali leben im gleichen Dorf nahe der Stadt Seldwyla. Sie kennen sich schon von kindes an, denn sie spielen immer zusammen auf dem herrenlosen Acker zwischen ihren Vätern, wenn diese das Land bestellen.

Ein Streit entfacht, als Salis Vater Manz das herrenlose Grundstück erwirbt und sich Vrenchens Vater Marti zuvor noch einen Zipfel des Grundstückes zuleibe gemacht hat. Es kommt zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung, in der die beiden Bauern nicht eher ruhen wollen, bevor sie den anderen nicht zugrunde gerichtet haben. Manz ist der erste der, der völlig verarmt sein Anwesen aufgibt und mit seiner Frau und Sali in die Stadt zieht um dort eine nicht gut wirtschaftende Kneipe zu übernehmen. Marti hingegen hält sich weiter auf seinem Hof auf mit seiner Tochter auf, die versucht, nach dem Ableben ihrer Mutter aus Kummer und Scham, den Hof gutmöglichst in Schuss zu halten. Nach 12 Jahren bleibt den beiden Bauern nichts anderes übrig, als sich durch Fischen sich das allernötigste zum Leben zu beschaffen. Bei dieser Tätigkeit treffen sich die vier Personen schließlich erstmals wieder.

Es kommt erneut zu einem Streit, welchen Vrenchen und Sali zu schlichten versuchen. Bei dieser Begegnung verlieben sich Sali und Vrenchen ineinander. Gleich am nächsten Tag besucht Sali sein Vrenchen und verabredet sich mit ihr an dem Acker aus ihrer Kindheit. Dort begegnen sie dem schwarzen Geiger, der eigentliche Besitzer des damals erworbenen Grundstückes, welcher jedoch seine Herkunft nicht nachweisen kann. Als sie nun nach dem Austauschen ihrer Zärtlichkeiten den Acker verlassen wollen, begegnet ihnen Marti und ist außer sich vor Wut, die er an Vrenchen auslassen will. Sali geht dazwischen, schlägt ihn mit einem Stein nieder und läuft davon.

Marti wird dabei so schwer am Kopf verletzt, dass er den Verstand verliert. Vrenchen pflegt ihren Vater noch eine zeitlang aufopferungsvoll, doch wird er schließlich in eine Anstalt eingewiesen. Vrenchen muss nun anschließend den Hof räumen, da alles hoch verschuldet ist. Sali kommt sie nun am letzen Abend bevor sie das Haus räumen muss besuchen und sie beschließen den Sonntag gemeinsam zu verbringen, bevor Vrenchen weggeht. Sie wollen wie ein Brautpaar umherziehen, essen und tanzen. Sie gehen auf die Kirchweih eines benachbarten Dorfes, doch dort werden sie erkannt und sie fliehen zu den heimatlosen, um dort in Ruhe feiern zu können.


Dort begegnen sie abermals dem schwarzer Geiger, der ihnen anbietet sich ihnen anzuschließen, lehnen sie ab und verlassen die Gesellschaft. Am Fluss fassen zu gemeinsam den Entschluss Hochzeit zu halten und sich dann im Fluss gemeinsam zu ertränken. Am nächsten Morgen findet man die beiden Bauernkinder und ein Heuschiff, welches zum Brautbett umgewandelt wurde flussabwärts. Das Drama "Romeo und Julia" von William Shakespeare handelt von dem jungen Paar, welches sich ineinander verliebt, jedoch nicht im Stande ist, diese Liebe zu Leben, da die Familien mit einander verfeindet sind. Romeo geht verkleidet auf den Maskenball der Capulets, zu dem die Montagues nicht eingeladen sind, da diese mit einander verfeindet sind. Dort begegnen sich Julia und Romeo und verlieben sich ineinander.

Erst danach erfahren sie, das sie Erzfeinde sind, Romeo verlässt mit seinen Freunden Mercutio und Benvolio das Fest, flüchtet aber dann zurück an das Fenster Julias. Dort hört er Julia, wie sie ihm die Liebe erklärt, ohne das sie weiß, dass er sie belauscht. Auch Romeo schwört ihr nun die ewige Liebe und verspricht ihr eine baldige Hochzeit. Er schleicht sich davon und geht zu Bruder Lorenzo, seinem Verbündeten, und bittet ihn, sie beide zu vermählen. Erst ist er skeptisch, doch dann stimmt er zu, da er durch die Heirat hofft, dass es zwischen den beiden Familien Frieden gibt. Julias Amme sucht nun Romeo auf, um ihn an sein Eheversprechen zu erinnern und er sagt ihr, das er Julia bei der nächsten Beichte zu Frau nehmen werde.

Während die Amme Julia die frohe Botschaft verkündet, treffen auf offener Straße Tybalt, Julias Vetter, und Mercutio zusammen und beginnen zu kämpfen. Romeo will dazwischen gehen, doch Mercutio wird von Tybalt tödlich verletzt. Romeo rächt seinen Freund und tötet Tybald, doch ist Romeos Todesurteil. Benvolio kann das schlimmste abwenden, als er ihn vor dem Prinz verteidigt, er wird "nur" verdammt nach Mantua, doch sollte er Verona noch einmal betreten, ist er des Todes. Julia ist außer sich als sie dies erfährt, doch nicht des Vetters willen, sondern weil das ihre Hoffnungen auf Romeo und ihr Glück mit ihm zerstören. Nachts kann sich Romeo doch noch zu Julia schleichen und sie erleben ihre erste Liebesnacht.

Nachdem Romeo am nächsten Morgen davon geschlichen ist tritt ihre Mutter ein und berichtet ihr von ihrer baldigen Verlobung des Grafen Paris. Sie flüchtet zu Bruder Lorenzo um dort um Rat zu fragen. Er gibt ihr einen Trank, welcher sie in einen todesähnlichen Schlaf fallen lässt. Wenn sie nun in der Gruft ihrer Familie liege könnte Romeo sie dort finden und sie könnten zusammen kommen. Er verspricht Romeo bescheid zu sagen. Doch macht Capulet Bruder Lorenzo einen Strich durch die Rechnung, denn er verlegt die Hochzeit nach vorne.

Nun weiß Romeo nichts von dem Plan und denkt, als er von dem "Tod" Julias erfährt, wirklich, sie wäre tot. Er eilt zu einem Apotheker und holt sich ein starkes Gift, denn er will bei ihr sein. Auch Paris will noch einmal Abschied nehmen von Julia und trifft in der Gruft Romeo an. Sie beide kämpfen und Romeo tötet Paris. Dann nimmt er das Gift und stirbt. Als Bruder Lorenzo die Gruft betritt erwacht Julia, er will sie fortschaffen, doch sie ersticht sich mit Romeos Dolch.

Wachen kommen herbei und Bruder Lorenzo und ein Diener Romeos schildern den Hergang des Geschehens. Angesichts ihrer toten Kinder haben sie die beiden Väter versöhnt. Vergleich der beiden Werke: Beide Werke haben die gleiche Grundsituation. Zwischen zwei Familien herrscht Streit und die Kinder verlieben sich ineinander, sind aber nicht in der Lage die Liebe auszuleben. Jedoch wird in Kellers Novelle auch klar, warum Feindschaft und Streit überhaupt entstehen kann. Streit und Unrecht entsteht, wächst zuerst meist alltäglich, nicht erwähnenswert, im Stillen und Verborgenen, wird jedoch dann groß, nimmt überhand und macht Menschen rücksichtslos und lässt sie zu unerbittlichen Gegnern werden, die nicht nur sich selbst, sondern auch noch ihre nahestehenden Personen blindlings mit ins Verderben reißen( LH S.

6/7). Keller zeigt an den Personen Manz und Marti, zwei wohlhabende Bauern, die sonst immer freundschaftlich nebeneinander ihre Äcker bearbeitet haben, durch ein Stück Land, was zwischen ihnen liegt, welches sie sich im Stillen mehr und mehr aneignen, zu erbbitterlichen Rivalen werden. Hierbei zerstören sie nicht nur sich selbst, sondern zerstören auch ihre Existenz und ihre Familien ( Martis Frau stirbt vor Scharm und Kummer). Ein Geschehen, das bei beiden Werken auftritt ist, das jeweils ein Familienmitglied der Familie getötet, bzw. durch einen Steinschlag irrsinnig wird. Romeo tötet Tybald aus Rache und Sali schlägt Marti aus Wut und aus Angst um Vrenchen mit einem Stein nieder.

Diese beiden Ereignisse greifen stark in das Geschehen ein, denn dies bedeutet für beide ein erschwertes Hindernis für ihr Liebe, denn Romeo wird aus Verona verbannt und Vrenchen kann mit Sali keine Ehe eingehen, da dieser Schuld ist an dem Irrsinn ihres Vaters. Beide Liebespaare haben einen einen Helfer bzw. einen Begleiter, einmal Bruder Lorenzo, welcher Romeo und Julia traut und später Julia den Schlaftrunk gibt und der schwarze Geiger. Er bietet Sali und Vrenchen an, eine wilde Ehe bei den Landstreichern zu führen. Zwar begehen beide Paare den Liebestod, doch bei Romeo und Julia erfolgt dies durch unglückliche Zufälle, denn Romeo sollte Julia aus der Gruft befreien und sie sollten zusammen in Mantua leben. Sali und Vrenchen hingegen begehen gemeinsam Selbstsuizid.

Sie wollen noch einmal einen schönen Sonntag erleben und sich dann für immer von einander trennen. Doch entscheiden sie nachts gemeinsam nach einer vollzogenen Hochzeit von der Welt zu gehen, da sie dort nicht gemeinsam leben können. Romeo und Julia kennen sich nicht von Kindheit an, sie lernen sich auf einem Maskenball der Capulets kennen und lieben. Ihre Liebesgeschichte beträgt nur fünf Tage, von Sonntag morgen bis Freitag morgen ( Königs Erläuterungen S.44). Vrenchen und Sali hingegen kennen sich von Kind an, sie haben mit fünf und sieben Jahren gemeinsam auf dem verwilderten Acker zwischen ihren Vätern gespielt.

Jahr für Jahr war es ein Ritual, beim Bestellen der Felder zwischen den Ackern gemeinsam spielen zu können, egal welches Alter sie fortan besaßen. Nach dem Streit der Eltern sehen sie sich 12 Jahre später bei einem erneuten Streit der Väter am Steg des Flusses wieder und verlieben sich. Zwischen dem ersten Rendevous, Salis Steinschlag und dem Suizid liegen noch einmal weitere drei Monate (LH S.37). Auch der Streit zwischen den Capulets und den Montagues wird nicht erläutert. Die Szene beginnt mit einem Streit zwischen Tybald und Mercutio.

Bei Romeo und Julia auf dem Dorfe erleben wir jedoch den Aufbau des Streites von Anfang an mit, wie sie sich Stück für Stück einen Teil des mittleren Ackers nehmen und später, als einer der beiden das mittlere Stück erwirbt ein zuletzt genommenes Stück zurück fordert. Ein letzter Unterschied liegt noch darin, das die Capulets und die Montagues den Streit begraben und ihre Fehler einsehen. Bei Romeo und Julia hingegen sind die beiden Familien zerstört. Zudem wird ihre Tat noch missbilligt, da sie nicht den Sitten und der Moral der damaligen Zeit entsprach. Warum ich dieses Buch gewählt habe und meine Meinung dazu Ich habe dieses Buch gewählt, da mir der Titel Romeo und Julia schon ungefähr voraus sagte, um was es in diesem Buch geht. Der Romeo und Julia Stoff ist sehr bekannt und daher kann man sich vorstellen um was es ungefähr handelt.

Zudem habe ich von der Novelle "Romeo und Julia auf dem Dorfe" schon mal etwas gehört und habe es wärmsten empfohlen bekommen, da es eine gute Lektüre sei. Als ich sie nun selbst las, merkte ich selbst wie sie mich fesselte. Ich konnte es nicht eher aus der Hand legen, bevor ich sie durch gelesen habe. "Romeo und Julia" hingegen fand ich nicht einfach zu lesen. Die Sprache hat mich sehr verwirrt und ich brauchte ein paar Seiten bis ich mich einigermaßen an die Sprache gewöhnt hatte. Es ist schon bemerkenswert, das der Romeo und Julia Stoff auf so viel verschiedene Arten bearbeitet wurde, ob nun in einer Novelle, in einem Drama , in einem Gedicht oder im Film.

Sicher ist jedem der Film "Romeo und Julia" bekannt, ein schöner Liebesfilm. Aber auch in dem Actionfilm "Romeo must die" wird der Stoff verwendet, jedoch endet nicht mit dem Tod des Paares. Zudem ich es sehr praktisch, dass man soviel Sekundärliteratur zu diesem Buch findet, was bei meiner vorherigen Wahl nicht der Fall war (deswegen hatte ich mich um entschieden). Man braucht im Internet nur in einer Suchmaschine "Romeo und Julia auf dem Dorfe" oder ähnliches einzugeben und man erhält viele Texte, egal ob Inhaltsangabe, Interpretation oder ähnliches. Zudem gibt es auch im Buchhandel genug Lektürenhilfen oder Lektürenschlüssel.

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