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  Essay - 11. september 2001 - medien als träger der information

Christian Kühne 11 D1                                                11.11.2003   Essay - 11. September 2001 - Medien als Träger der Information   Die Terror-Anschläge vom 11. September 2001, als zwei Passagierflugzeuge in die beiden Türme des World Trade Center in New York und ein weiteres in das Pentagon in Washington geflogen sind, wurden eine der größten Katastrophen innerhalb der USA, führten zu einem nie zuvor da gewesenem Medieninteresse.                                                                                      Um 8.

45 Uhr New Yorker Ortszeit schlug eine Boing 767 der American Airlines in den Nordturm des World Trade Center ein, dies ist der Anfang einer katastrophalen Anschlagsserie. Doch zunächst wurde noch von einem Unfall mit einem Kleinflugzeug gesprochen. 18 Minuten später, stürzt ein Flugzeug der United Airlines in den Südturm und ab diesem Zeitpunkt wurde allen klar, dies ist kein Zufall.Die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration meldet wenig später, den Kontakt zu zwei weiteren Maschinen, verloren zu haben. Beide Flugzeuge wenden und nehmen Kurs in Richtung Washington D.C.

. Als Flug American Airlines 77 um 9.37 Uhr vom Radarschirm verschwindet, herrschte Panik bei den Behörden. 11 Minuten später, schlägt sie in den südwestlichen Teil des Pentagon ein. Da die Passagiere des Fluges UA 93 über die Ausmaße des Attentates bereits informiert waren, beschlossen sie schlimmeres zu verhindern und versuchten die Entführer zu überwältigen. Bei diesem Versuch stürzte die Maschine um 10.

06 Uhr bei Shankville, Pennsylvania, ab.Etwa zur selben Zeit, um 10.05 Uhr kollabierte der Südturm des World Trade Centers, dabei wurden 600 Eingeschlossene und Helfer mit in den Tod gerissen. Die riesige Staubwolke, die durch Manhattens Straßen zog hatte sich kaum gelegt, als 23 Minuten später auch der Nordturm in sich zusammenbrach. Bei diesem Kollaps starben 1428 Menschen, wobei 1344 über der Einschlagstelle, dem 91. Stock, festsaßen.

Insgesamt starben an diesem Tag bei dem Anschlag auf die Zwillingstürme etwa 2900 Menschen. Bei dem Einschlag im Pentagon und auf dem Flug UA 93 wurden weitere 500 getötet. Die durchaus Krisen erprobten Medien standen vor einer bisher einzigartigen Herausforderung. Die Berichterstattung erreichte ein bis dahin noch nie gesehenes Ausmaß. Nur acht Minuten, nachdem das erste Flugzeug in einen der Türme einschlug, meldete die AP (Associated Press) von der Katastrophe.                                                                            Denn was an diesem 11.

September 2001 geschah, war ein medienhistorisches Ereignis, dass als Tag des Terrors in die Weltgeschichte eingegangen ist. So unvorhersehbar wie die Anschläge kamen, sollten die Medien die Öffentlichkeit umfangreich und der Medienethik entsprechend über die Ereignisse informieren.  Nur wenig später sendete der deutsche Nachrichtensender n-tv Live-Bilder des US-Nachrichtensenders CNN.                                 Das große Medieninteresse ist aus kommunikationswissenschaftlicher Sicht auch damit zu erklären, dass auf die Katastrophe besonders viele "Nachrichtenfaktoren" zutrafen, also Merkmale, die ein Ereignis aufweisen muss, um zur Nachricht zu werden. Diese sind z.B.

Außergewöhnlichkeit, Ereignisentwicklung, Eindeutigkeit, Bedeutsamkeit, Überraschung und Negativität. So lief nur wenige Stunden nach dem Ereignis auf fast allen TV-Sendern eine einheitliche Berichterstattung, reguläre Programme wurden unterbrochen.                   Die Konsequenzen des Terror-Anschlags waren in den ersten Tagen noch nicht absehbar, sogar ein dritter Weltkrieg wurde befürchtet. Der Journalismus und die Medientechnik standen durch diese Ereignisse auf dem Prüfstand.                                                                 Konnte man diese Medienart noch als informelle Berichterstattung oder schon als Sensationslüsternheit bezeichnen? Welche Rolle spielten und spielen die Medien nach diesem Terroranschlag? Diese Angelegenheit ist schwer zu klären. Nach einem Terrorakt wie diesem, müssten die Medien eine beruhigende Stimmung für die Menschen verbreiten.


Aber ehrlich gesagt, was will man an diesem Anschlag beruhigen oder schön reden. Die Medien sind zu aktuellen, wahrheitsgetreuen und sachlichen Informationen verpflichtet. Natürlich gibt es Unterschiede in der Berichterstattung. Manche Zeitungen oder TV-Sender versuchen trotz rationaler und den Hintergründen entsprechender Berichte eine gewisse Ruhe und Entschlossenheit zum Zusammenhalt zu vermitteln. Andere wiederum stellen Prognosen und Vermutungen auf, welche die gesamte Weltbevölkerung in Angst und Schrecken versetzten. Einige Beispiele dafür waren, der nun folgende 3.

Weltkrieg, der Zusammenbruch des Weltwirtschaftsmarktes und weitere Terroranschläge auf die ganze Welt.                                                             Meiner Meinung nach ist es ein sehr schmaler Grad auf dem sich die Mediengesellschaft nach diesem Ereignis und auch heutzutage bewegt. Oftmals ist es nur eine Suche nach dem besten "Schnappschuss", der ereignisreichsten Story und den sensationsreichsten Themen.          Diesen Werdegang der Medien kann man aber nicht nur den Fotografen, Autoren, Berichterstattern oder Moderatoren anhängen. Der Mensch selber ist dafür verantwortlich.    In der heutigen Gesellschaft wo jeder nur auf den anderen schaut und sich nicht um sein eigenes privates Leben kümmert, ist die Hetzjagd nach Affären, Sensationen und politischen Missgeschicken immer größer geworden.

Mit dieser Art des Interesses will der heutige Mensch von seinen eigenen Problemen und deren Lösung ablenken.                                  Hiermit kann er sich an den Berichten hochziehen und selber ein besseres Selbstwertgefühl schaffen. Die Problemstellungen fremder Menschen (Prominenter, Politiker und Sportler) sind interessanter und für Diskussionen besser geschaffen, als die eigenen und lenken oft auf "unterhaltsame" Art und Weise von ihnen ab.                                                                  Doch, dass durch diese Art des Interesses die persönlichen Unzulänglichkeiten und Streitigkeiten nicht gelöst, sondern nur aufgeschoben werden, merken nur wenige. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich nur den allgemeinen und sachlichen Neuigkeiten Aufmerksamkeit schenke. Das im wahrsten Sinne des Wortes "GROß GESCHRIEBENENE" spielt in unserer heutigen Gesellschaft den Mittelpunkt.

Den kleinen Dingen des Lebens, wie die persönlichen, liebevollen und familiären Angelegenheiten wird nicht eine solche Bedeutung beigemessen.                                          Aber warum ist dies so?                                                                                                        Wieso kann sich nicht jeder auf sich konzentrieren? Weshalb muss es immer wieder neue "geforderte" Sensationen geben? Wieso hat der Mensch der heutigen Gesellschaft eine so große Sehnsucht nach Informationen und Bildern?                                                                          Ist das alltägliche Leben einfach zu uninteressant, sogar langweilig geworden?                                                                         Leider kann ich diese Fragen nicht beantworten. Das muss wohl jeder einzelne von uns selber mit sich klären.                                                                                                                         Doch diesen Willen muss jeder allein entwickeln, auch wenn dabei gewisse Erkenntnisse über sein Wesen, Charakter und Darstellung für die Außenwelt deutlich werden, die die man vorher nie so eingeschätzt hätte

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