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  Sexueller mißbrauch bei jungen und mädchen

Sexueller Mißbrauch bei Jungen und Mädchen         Ein Referat über das Thema erstellt und bearbeitet von Birgit Rips                      Inhaltsverzeichnis          Thema: Seite:1 1 2 2 3   4 5 5   7 8 8 9 9 9 9   10     10       12 Sexueller Missbrauch ist, wenn... Verallgemeinerte Tätervorgehensweisen Der Vater als Täter Jugendliche Straftäter Was kann ich als Erwachsener dagegen tun Nur wer weiß ...

Auswirkungen auf das Kind Mögliche Folgen sexueller Gewalts-erfahrungen Körperliche Verletzungen Körperliche und Psychosomatische Folgen Emotionale Reaktionen Auto- Aggressives Verhalten Folgen für das sozial Verhalten Folgen für das Sexualverhalten Was kann ich als Erzieher tun um Kinder aktiv zu schützen? Wie sollte ich mich als Erwachsener im ersten Moment verhalten, wenn ich vom sexuellen Missbrauch erfahre? Stellungnahme       Literaturnachweis   1 2 2.1 2.2 2.2.1   3 4 4.1   4.

1.1 4.1.2 4.1.3 4.

1.4 4.1.5 4.1.6 5   6     7   Anhang       Gedanken einer Mißbrauchten   Hallo.

Hab mal wieder so einen dieser Abende wo man nicht so ohne weiteres ins Bett kann, weil allein die Vorstellung was man träumen könnte wach halten. Dabei gehöre ich eigentlich schon zu denjenigen die es geschafft haben. Ich habe einen Beruf und einen sehr, sehr zärtlichen Mann den ich grundlos wahnsinnig liebe. Und Sex macht mir mit ihm wirklich Spaß. Ich kann rumexperiementieren ohne mich schmutzig oder schlecht zu fühlen. Und trotzdem kommt mir manchmal ein Würgereiz hoch.

Dann könnte ich grundlos auf ihn losgehen und habe auf der anderen Seite panische Angst vor jeglicher Art von Berührung. Gott sei dank werden solche Erinnerungsschübe immer seltener und das verdanke ich zu einem sehr großen Teil „Wildwasser“. Hier hat man mir gezeigt, wer ich eigentlich bin und das ich auf mich stolz sein kann. Denn ich habe überlebt !!!  Sandra, Baden-Württemberg                                                                     1.Sexueller Missbrauch ist, wenn..

.   Sexueller Missbrauch ist es nicht nur, wenn man körperlich von jemanden traktiert wird. Sexueller Übergriffe können auch durch unangenehme Blicke oder Äußerungen geschehen. Selbst das zeigen von pornographischen Material gegen den Willen der Person ist ein Eingriff in die Intimsphäre und somit nicht erlaubt. Meistens sind solche Äußerungen die Vorreiter vom körperlichen Missbrauch. Mann kann jetzt anfangen aufzuzählen, was Pädophile mit Kindern anstellen, dass sie z.

B. von Kindern verlangen sich selbst oder den Täter an den Geschlechtsorganen zu berühren oder dass sie Kindern Gegenstände, Finger Zunge oder Ihren Penis in ihre Körperöffnungen schieben um sich selbst sexuell zu erregen. Aber das ist nicht der Sinn meines Referates. Was Männer und Frauen mit Kindern alles anstellen will ich erst gar nicht im Detail erfahren, viel mehr möchte ich die auf mich kalt wirkenden Menschen näher beschreiben, beschreiben, was sie Kindern antun und was man gerade als Erzieherin dagegen machen kann...

.       2. Verallgemeinerte Tätervorgehensweisen   Sexueller Missbrauch ist immer ein Machtmissbrauch. Kein Mensch missbraucht jemanden, der stärker ist als er selbst.“ Das starke Ungleichgewicht der Besitzverhältnisse in unserer patriarchalischen Gesellschaft sichert nicht nur den Männern die größere Macht im öffentlichen Leben, sondern gibt ihnen auch im Privatleben die Möglichkeit, Frauen und Mädchen ihren Willen aufzuzwingen. .

.. Viele Männer » bevorzugen« dementsprechend Partnerinnen, die jünger und schwächer als sie sind“. So kann man sagen, dass sexueller Mißbrauch ein gesellschaftliches Problem ist, da die Welt immer noch eine Männerdomäne zusein scheint, in der Jungen vermittelt wird, dass sie den dominanten Part in der Beziehung übernehmen müssen. Oft ist auch noch die Rede davon, dass Frauen erobert werden wollen auch in sexueller Hinsicht. Fast in allen Fällen von sexuellen Mißbrauch ist der Täter männlich und Mitglied der Familie oder des Bekanntenkreises.


Welche Mutter glaubt denn auch schon daran, dass der eigene Mann oder Partner sich an ihren Kindern vergeht. Die Beschuldigungen der Kinder an den neuen Partner werden oft sogar als Eifersüchteleien ausgelegt. „Für den Täter gibt es den Vorteil, dass er so exakt über die Angewohnheiten des Kinder Bescheid weiß. Er kennt deren Schwachstellen und kann sie für seinen eigenen Vorteil nutzen. Er kann somit gezielter agieren und das Opfer ständig kontrollieren ggf. Unterdruck setzen“.

„Der Täter nutzt in den meisten Fällen das Vertrauen was ihm von dem Kind entgegen gebracht wird schamlos aus und zeigt dem Opfer erst, dass es etwas ganz besonders ist und man nur das Beste für einen will. Der Übergang von erwünschter Zärtlichkeit zur Unerwünschten geschieht meist fließend und wird von dem Kind nicht als bös gemeinte Geste aufgefaßt“. Auch haben sie Angst, dass der Täter es abweist wenn es sich gegen die Belästigungen wehrt. So werden sie vermeintlich zu Mitschuldigen, was sie der Täter auch spüren läßt „ Du hast dich doch nicht gewehrt, es sogar genossen!“ Die Opfer lassen sich vom Täter immer weiter bereden, so dass sie nachher manche Opfer glauben sie seien Schuld an dem Mißbrauch. Der Täter droht dem Kind mit Heim oder damit, dass etwas ganz schreckliches geschieht „ Wenn du es erzählst, muss der Papa wegen dir ins Gefängnis und die Mama ist dann ganz traurig und weint!“.       2.

1 Der Vater als Täter   Wenn der Vater der Täter ist, werden die Kinder meist in einen »Goldenen Käfig« gesperrt. Freunde und Geschwister des Opfers werden schlecht gemacht um zu verhindern, dass das Kind jemanden was erzählt. „In manchen Fällen belästigt der Vater auch die Freunde des Opfers, was als Reaktion mit sich trägt, dass das Opfer den Kontakt zu seinen Freunden freiwillig abbricht, um sie vor den Vater und der peinlichen Tatsache zu schützen. Der Vater spielt das Kind und die unwissende Mutter gegeneinander aus. Er macht beide systematisch nieder und isoliert beide von der Außenwelt. Durch Schikanierungen in der Öffentlichkeit wird die Ehefrau in ihrer Rolle der Partnerin und Frau verunsichert.

Der Vater bindet das Kind durch Gewalt an sich und wirft der Frau vor, dass sie nicht mit dem Kind fertig wird und er doch die viel bessere Beziehung zu dem Kind hat. Er beleidigt und verletzt dadurch ihr Selbstwertgefühl und im gleichen Atemzug macht er dem Kind Geschenke, behandelt es bevorzugt. Nur so kann ein Zwiespalt zwischen Mutter und Tochter auftreten“. Der Vater bringt die Mutter dazu eifersüchtig auf das Kind zu werden und somit tritt eine Kommunikationsstörung-, oder Barriere zwischen den beiden auf. Er hat dadurch freie Bahn und kann sich an dem Kind vergehen ohne bangen zu müssen, dass es etwas jemanden erzählt.       2.

2 Jugendliche Straftäter   „Ganz besonders erschreckend hoch ist die Anzahl der jugendlichen Täter. Sie bestimmen ein Drittel aller Delikte gegen die sexuelle Selbstbestimmung von Mädchen und Jungen. Laut BKA-Statistik stellen männliche Jugendliche- gemessen an ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung – den größten Anteil der Tatverdächtigen bei Delikten gegen die sexuelle Selbstbestimmung von Jungen und Mädchen (Waschlewski 1999).   Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass etwa ein Drittel der Opfer sexueller Gewalt angibt, von älteren Kindern oder jugendlichen missbraucht worden zu sein (Howard, Marshall & Hudson 1993).   Die internationale Täterforschung macht deutlich, dass ein großer Teil der Täter im Kinder- und Jugendalter mit sexuellen Übergriffen beginnt ( Ryan 1997)“.       „Erklärt wird das Phänomen dadurch, dass es vielen Jungen auf ihrer Suche nach Männlichkeit an positiven männlichen Vorbildern fehlt.

Diese Unsicherheit überspielen sie durch extrem „männliches“ Verhalten und durch besonders „cooles“ Getue. Durch sexistische Sprüche und sexuelle Übergriffe nicht nur gegen Mädchen versuchen die Jungs sich in ihrer Rolle zu verfestigen und von gleichaltrigen anerkannt zu werden“. Außerdem werden sexuelle Übergriffe oft von der Gesellschaft akzeptiert, Jungen werden aufgefordert „ihren Mann zu stehen„ und eine führende Position zu übernehmen. Jungen sind mit diesen hohen Anforderungen an ihre Person oft überfordert und versuchen ihre Unsicherheit durch sexuelle Übergriffe zu überspielen. Auch werden sexuelle Taten benutzt um ihr geknicktes Selbstbewußtsein in der Öffentlichkeit wiederherzustellen. Aber ihre Gewalt richtet sich nicht nur gegen das „schwächere Geschlecht „ sondern auch gegen „schwächere“ Jungen.

Sie werden meist in Gruppen verbal oder non-verbal traktiert. Der Anführer der Gruppe wird von den anderen gefeiert, als Held dargestellt. So dient die (sexuelle) Erniedrigung als „Beweis“ für ihre eigene Männlichkeit. Doch sollte man darauf achten, nicht alle Jungen über einen Kamm zu scheren. In jeder Gemeinschaft gibt es Jungen, die ihre Meinung offen kundgeben und sich auf die Seite des Opfers stellen. Sie laufen Gefahr von der Gruppe als Verräter angesehen und mit dem Opfer zusammen gehänselt und von der Gruppe ausgeschlossen zu werden.

Gerade diese Jungen gilt es zu schützen und sie in ihren Handlungen zu Unterstützen, ihnen zu zeigen, dass ihr Verhalten das Korrekte ist und nicht das der Täter.       2.2.1 Was ich als Erwachsener dagegen tun kann   Auch noch in unsere heutigen Zeit sehen viele Männer und Frauen Frauen nicht als gleichgestelltes Wesen an, gerade diese Menschen sind schlechte Vorbilder für unsere Kinder und Jugendlichen. Deshalb müssen gerade ErzieherIn, LehrerIn etc. darauf achten den beiden Geschlechtern ein möglichst positives Vorbild zu sein.

Erwachsene dürfen ihre Augen nicht wegnehmen, wenn sie sexuelle Übergriffe verbaler oder non- verbale Art sehen. Sie müssen für das schwächere Glied Partei ergreifen und den Tätern die Grenzen aufzeigen und nicht nur das, Erwachsene müssen daraus Konsequenzen ziehen und ihr Handeln darauf ausrichten. Denn jeder Übergriff der stillschweigend hingenommen wird, zeigt dem Täter an, dass sein Verhalten akzeptiert wird. Tolerantes Verhalten ist etwas was man immer und überall allen Menschen gegenüber zeigen sollte, doch Kinder spüren, dass viele Erwachsene grenzüberschreitendes Verhalten indirekt oder direkt unterstützen. Oft wird aggressives Verhalten von Jungen gegenüber anderen als nicht schlimm angesehen. Mädchen wird manchmal gesagt, sie sollen es erdulden oder ihnen wird gesagt, dass Jungen einfach so sind und man ihnen nicht böse sein soll.

Ich glaube viele Kinder haben keine Bezugsperson mit denen sie über Sexualität und deren verbundenen Themen reden sollen. Warum sollte ein Kind mit einem Erwachsenen über eine Übergriff sprechen, wenn es nicht mit seinen alltäglichen Problemen mit der Sexualität reden kann?            3. Nur wer weiß ...   „Nur wer weiß, wie man erkennt, wenn es einem nicht gefällt, kann es zeigen und sich wehren, wenn Erwachsene begehren“.

    Das Gedicht spricht auf einen sehr wesentlichen Punkt in der Bekämpfung von sexuellen Mißbrauch an. „Oft sind Kinder, im Vorschulalter, sprachlos und finden keine Worte, die an ihnen begangen Taten in einer für Erwachsene verständlichen Sprache zu erzählen. Ein Kind was nicht gelernt hat Geschlechtsorgane zu benennen oder sexuelle Handlungen zu umschreiben, weiß sich nicht in Worten auszudrücken. So ist es kein Wunder, wenn sie versuchen verbal auf sich aufmerksam zumachen, dass kaum ein Erwachsener ihre verschlüsselten Botschaften auf anhieb versteht oder ihnen gar Glauben schenkt. Meistens reden Kinder von Gespenstern oder Monster, die sie in der Nacht besuchen“: „ Heute Nacht war wieder der große Brummbär bei mir. Er hat gesagt, ihm sei kalt.

Und deshalb hat er sich ganz fest an mich gedrückt und mir zwischen die Beine gefaßt, weil es dort besonders warm sei und ihm das helfe auch warm zu werden. Ich habe Angst gehabt und gesagt, er solle lieber gehen. Er hat nur gegrunzt und mit den Augen gerollt“. Dies ist noch eine eher eine unverschlüsselte Aussage, denn wie soll ein dreijähriges Kind die Worte für eine orale Vergewaltigung finden, wen es alleine von der Tatsache, dass es passierte, geschockt ist und Angst hat nicht verstanden zu werden oder dass ihm nicht geglaubt wird. Doch gerade dadurch werden Kinder oft unsicher und der Mißbrauch bleibt noch länger im Dunkeln..

.. . Kinder kennen aber nicht nur den einen Weg um ihre Erlebnisse zum Ausdruck zu bringen. Sie versuchen diese durch malen oder Nachspielen der Situation zu verarbeiten. Doch sollte man als ErzieherIn nicht zu übervorsichtig reagieren, nicht jedes Bild oder Rollenspiel was sexuelle Elemente beinhaltet muss auf einen sexuellen Mißbrauch zurückzuführen sein.

Aber man sollte sich näher mit dem Kind und seiner momentanen Lebenssituation befassen. Oft treten bei mißbrauchten Kindern drastische Verhaltensänderungen auf; Sie reagieren z. B. plötzlich sehr sensible auf Berührungen jeglicher Art oder sind verschlossen, bedrückt oder gar unruhig. Jedoch muss der Umgang mit dem Kind sehr behutsam sein, da die Kinder oft vom Täter in ein „Geheimnis“ eingebunden sind und physisch und/ oder psychischen unter Druck gesetzt werden. Der Täter droht ihnen mit Liebesentzug und nutzt ihre Abhängigkeit für seine Vorhaben aus.

      4. Auswirkungen auf das Kind   Kinder bleiben ihr Leben lang geschädigt und haben auch als Erwachsene starke Probleme. Oftmals fühlen sie sich als Täter, ihnen wird eingeredet, dass sie den Täter provoziert, sich sexuell aufreizend benommen haben. Die Gesellschaft verachtet diese Menschen, manche sind der Meinung die Kinder hätten es besser für sich behalten sollen. Familien brechen auseinander und die anderen Geschwister müssen vielleicht ins Heim. Der eigene Körper wurde beschmutzt und im Gehirn lauern Gedanken und Erinnerungen, die sie nicht schlafen lassen.

.. . Ich habe mehrere Gedanken von Missbrauchten gelesen, die bei mir immer Wut und Hass gegen den Täter hervorrufen und Ein Gefühl von unendlicher Traurigkeit, weil niemand wirklich nachfühlen kann, was in diesen Frauen und Männern vorgeht, eigentlich niemand an ihren Kern herankommt und viele von ihnen wahrscheinlich niemals erfahren was wahre Liebe heißt und wie schön sie sein kann. Und gibt es Frauen und Männer denen ich meine Achtung ausspreche, weil sie es schaffen zu leben..

.!   In der gleich folgenden Liste werden einige Folgen von sexueller Gewalt aufgelistet. Diese sind auf keinen Fall ausschließlich Symptome für sexuellen Missbrauch können aber daraufhin deuten.                 4.1 „Ursula Enders/ Johanna Stumpf Mögliche Folgen sexueller Gewalterfahrungen         Körperliche Verletzungen   Bißwunden im Genitalbereich Risse am After oder in der Vagina Hämatome in erogenen Zonen                     Geschlechtskrankheiten AIDS Strimenartige Spuren an der Innenseite der Oberschenkel                       Körperliche und Psychosomatische Folgen Ohnmachtsanfälle/ Kreislaufschwächen Migräne/ Kopfschmerzen Schmerzzustände Verdauungsstörungen Bettnässen Einkoten Hormonstörungen (z. B.

Scham- und Achselhaare bei kleinen Mädchen) Unterleibsbeschwerden bestimmte Pilzerkrankungen psychosomatische Blutungen Menstruationsstörungen Ausfluß Schwangerschaften       Schlafstörungen Sprachstörungen Konzentrationsstörungen Legasthenie Lähmungen Haltungsschäden Verspannungen Hauterkrankungen (z. B Sonnenallergien) Eßstörungen Asthma Epilepsie Autismus                  zwanghaftes Verhalten Phobien Depressionen Hilflosigkeit Zweifel an der eigenen Wahrnehmung überangepaßtes Verhalten Kontaktstörungen Psychosen“ Emotionale Reaktionen   diffuse Ängste (z. B. in geschlossenen Räumen, vor Autoritätspersonen) Angst vor AIDS regressives Verhalten aggressives Verhalten Vereinsamung Beziehungsschwierigkeiten Scham- Schuldgefühle Geringes Selbstwertgefühle Ablehnung der eigenen Geschlechterrolle       4. Auto- Aggressionen                                               Suizidversuche Arbeitssucht Schnippeln Haare ausreißen Zigaretten auf der Haut ausdrücken   Nägelkauen Spielsucht Drogen-, Tabletten-, und Alkoholabhängigkeit           5.Folgen für das soziale Verhalten           übersteigertes Fremdeln distanzloses Verhalten Verschlossenheit Einzelgängertum Mißtrauen Delinquenz regressives Verhalten »frühreifes«Verhalten Leistungsverweigerung extreme Leistungsmotivation extrem ohnmächtiges Verhalten extremes Machtstreben Streunen Trebengängertum Weglaufen aus dem Elternhaus extremes Klammern an Bezugspersonen Beziehungssucht »auffälliges Verhalten« gegenüber bestimmten Männer- oder Frauentypen sicheres Auftreten in Gruppen bei gleichzeitig ängstlichem Verhalten im Einzelkontakt         6.

Folgen für das Sexualverhalten   Sexualisieren von Beziehungen exzessive sexuelle Neugierde offene Masturbation Bloßstellen der Genitalien zwanghaft promiskes Verhalten auffälliges Verhalten während der Menstruation altersunangemessenes Sexualverhalten bzw. sexuelles Spiel Verweigerung/ Negierung sexueller Bedürfnisse Prostitution     ( Tabelle aus Zart war ich, bitter war’s S.81- 82)               sexuell aggressives Verhalten (insbesondere bei männlichen Opfern) sadomasochistisches Sexualverhalten sogenannte »sexuelle Verwahrlosung«                   In meiner Zeit in der Psychiatrischen Klinik hatte war da auch eine Frau, die als Kind von ihrem eigenen Vater missbraucht wurde. Sie selbst litt an Schlafstörungen, Eß-, und Brechsucht und sie isolierte sich selbst nach und nach immer mehr von der Außenwelt. In den wenigen Therapiesitzungen die wir gemeinsam hatten, erzählte sie sehr gefühlskalt und mechanisch von den Vorfällen. Sie gab sich mit die meiste Schuld obwohl ihr Kopf doch wußte, das sie das Opfer nicht der Täter war.

Sie schämte sich, weil sie als Kind nicht bemerkt hatte wie systematisch sich ihr Vater an sie herangemacht hatte. Nach 1 ½ Wochen wurde sie in eine andere Klinik gebracht, die mehr darauf spezialisiert waren und ihr hoffentlich mehr helfen konnten.   Der Grund warum ich das genau jetzt einbringe, ist der, dass alles was man über die Auswirkungen schreiben kann sehr theoretisch klingt und eigentlich nicht annähernd an das herankommt, was so jemand wirklich in sich spürt und was man in sich spürt wenn man solch einen Menschen und die Auswirkungen erlebt. Dennoch möchte ich einige wenige Punkte aus der Liste aufgreifen und näher auf sie eingehen:     4.1.1 Körperliche Verletzungen   Körperliche Verletzungen sind nicht immer offensichtlich, da diese genau wie bei Kindesmißhandlung nicht gleich zu sehen sind.

Dennoch werden gerade jüngere Kinder Verletzungen durch Koitusbewegungen beim vollziehen des Geschlechtsaktes (anal/ vaginal ) davontragen. AIDS bei Kindern ist bei uns eher selten, da AIDS hier nicht annähernd so verbreitet ist, wie z. B. in der dritten Welt, dennoch können sich Kinder bei der Geburt bei ihrer HIV- Infizierten Mutter anstecken oder durch eine unsaubere Blutspende oder eben durch Verkehr mit einem Infizierten Pädophilen.       4.1.

2 Körperliche und Psychosomatische Folgen   „Hierbei geht es dem Opfer immer unterbewußt um den Schutz vor dem Missbrauch. Sei es durch Eß-, oder Fresssucht oder durch Hauterkrankungen. Sie alle dienen dazu den eigenen Körper für den Täter unaktraktiv zu machen, in der Hoffnung, dass er die Finger von Ihr bzw. Ihm läßt. „       4.1.

3 Emotionale Reaktionen   Die Angst vor AIDS ist ein sehr deutliches Zeichen für einen geschehenen Missbrauch. Warum z. B. sollte sonst ein elfjähriges Kind Angst haben sich mit AIDS infiziert zu haben. Regressives Verhalten bedeutet, dass sich das Kind zurückentwickelt oder auf dem Entwicklungsstand stehen bleibt obwohl es sich weiterentwickeln müßte. Es ist darauf zurückzuführen, dass das Kind sein Schwerpunkt nun woanders gelagert hat z.

B. in der Verdrängung des Geschehens.                   4.1.4 Auto- Aggressives Verhalten   Ist, wenn sich die Gewalt gegen den eigenen Körper richtet, sprich wenn das Kind sich Schmerzen zuführt. „ Andere Verletzen sich, um den Schmerz zu spüren, das Blut zu sehen- sie möchten spüren, dass es sie noch gibt, dass sie noch leben.

“       4.1.5 Folgen für das soziale Verhalten   Hierbei sind mir zwei Extreme aufgefallen. Entweder provozieren misshandelte Kinder ihre Umwelt bis aufs äußerste oder sie verschließen sich total vor der Außenwelt. Es gibt sogar Fälle bei denen beide Extremfälle auftreten, z. B.

gibt es welche, die in der Gruppe sich sehr selbstbewußt präsentieren aber, wenn sie mit jemanden alleine sind sehr scheu und ängstlich wirken.       4.1.6 Folgen für das Sexualverhalten   In der Tabelle ist von „zwanghaft promiskes Verhalten“ die Rede, damit ist gemeint, dass die Frauen und Männer später häufig ihre Sexualpartner wechseln, wahrscheinlich ohne über den wahren Grund nachzudenken, ihn sich bewußt vor Augen zu führen.   Was kann ich als ErzieherIn tun um Kinder aktiv zu schützen?   Eltern sollten aufgeklärt werden. Mit ihnen muss über das Thema kindliche Sexualität und auch über sexuellen Missbrauch geredet werden.

Regelmäßige Elternabende in denen auch Fachpersonal eingeladen wird, helfen sicherlich Ängste abzubauen. Eltern sollen dahin unterstützt werden ihre Kinder zur Selbständigkeit zu erziehen. „Der Kindergarten sollte ein Ort sein, an dem Kinder lernen über ihre Gefühle zu sprechen, sie zu beschreiben. Der Unterschied zwischen schlechten und guten Gefühlen muss den Kindern deutlich aufgezeigt werden“. Ihnen sollte vermittelt werden, dass man auch seine Sorgen und Ängste im Kindergarten erzählen darf. Das Thema Sexualität darf kein Tabuthema darstellen.

Sexualerziehung kann ruhig schon im Kindergarten stattfinden. Schließlich brauchen Kinder immer und überall Wörter um erlebtes zu beschreiben. Den Kindern sollte vermittelt werden, dass sie und das was sie erzählen ernst genommen wird.               5. Wie sollte man sich als Erwachsener im ersten Moment verhalten, wenn ich von sexuellen Missbrauch erfahre.   „Wichtig ist, dass wenn mir ein Kind davon erzählt, dass es missbraucht wurde, man die Ruhe bewahre.

Dadurch das man dem Kind meine wahren Gefühle wie Ekel, Wut Hilflosigkeit oder Schock mitteile, kann das Kind sich vielleicht nicht richtig verstanden fühlen und sich wieder in seine Einsamkeit zurückziehen oder es hat Angst den Erwachsenen mit seinen Problemen zu bedrücken“. Auch sollte ich erst mal nicht an den Worten des Kindes zweifeln, da dies das Kind noch mehr verunsichert und es sich nicht verstanden fühlt. Gerade in dem ersten Gespräch sollte das Kind beruhigt werden und ihm klar gemacht, dass die Schuld nur beim Täter liegt und es keinerlei Schuld trifft auch wenn der Täter es behauptet. Dem Kind sollte aufmerksam zugehört werden, im Gespräch muss das Kind ermutigt werden ohne es zu bedrängen. Das Kind darf alleine bestimmen, was es wann erzählt. Jedoch sollte dem Kind zu keinem Zeitpunkt vermittelt werden, dass es etwas Unanständiges getan hat.

Überlegungen rechtliche Schritte einzuleiten, sollten nicht ohne die Zustimmung des Kindes eingeleitet werden, die Entscheidungsfreiheit liegt beim Kind, dies muss auf jeden Fall akzeptiert werden.       7. Stellungnahme   Ich habe mir gerade das Thema ausgesucht, weil ich mir als Erzieherin nichts Schlimmeres vorstellen kann, als einem Kind wegen Inkompetenz nicht ausreichend geholfen zu haben. In der Vorbereitung habe ich mit Fachpersonal geredet und mich in Büchern über das Thema informiert. Viel Information habe ich aus den Beratungsstellen Zartbitter in Köln und Wildwasser bei denen ich persönlich war. Die Leute sind dort sehr nett und freuen sich über jeden der Informationen zu dem Thema haben will.

Leider hatte ich bei uns in Waltrop nicht so viel Erfolg. In mehreren Kindergärten gab es zum Teil überhaupt kein Material oder nur altes zu dem Thema. Verbände wie die Caritas oder die Diakonie verwiesen ein nur auf das Jugendamt. Dort gab es aber nur eine Qualifizierte Mitarbeiterin, die alle Hände voll zu tun hat. So mußte ich leider feststellen, dass sexueller Missbrauch auch heute noch ein Thema darstellt, was lieber erst gar nicht behandelt wird, anstatt ausdiskutiert. Meine Hoffnung liegt aber darin, dass ich an meine Generation glaube, glaube, dass wir die Kindergartenpädagogik aus ihrem verstaubten dasein befreien und sie kindgerechter gestalten.

  Ganz besonders würde ich mich darüber freuen wenn wir das Thema „kindliche Sexualität“ in der Schule näher besprechen. Denn während der Arbeit an dem Referat habe ich mich auch mit diesem Thema beschäftigt und war ehrlich gesagt geschockt von dem was ich erfahren habe. Ich glaube da bin ich an eine meiner Toleranzgrenzen die es gilt zu durchbrechen. Wenn ich im Praktikum irgendwann Kinder beim Geschlechtsverkehr spielen erwischt hätte, hätte ich sicherlich nicht gedacht, dass das etwas völlig normales ist, das es für die Kinder einfach Neugierde ist und zum groß werden dazugehört. Und ich habe die leise Vorahnung, dass es nicht nur mir so geht. Anhang:       Literaturnachweis:   Zart war ich, bitter war’s Kölner Volksblatt Verlag 1990 lieben kuscheln schmusen Ökotopia Verlag, Münster 1994 Berliner Morgenpost Pressemitteilung der (KPVP) Kriminalpolizeilichen Vorbeugungsprogramms des Bundes und der Länder Zartbitter Köln Wildwasser e.

V.                                                                

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