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  Jugenderziehung in der hitlerzeit

Jugenderziehung in der Hitlerzeit Im Jahr 1933 endete in Deutschland die Demokratie, und die nationalsozialistische Diktatur begann. Für Adolf Hitler war die Jugenderziehung deshalb so wichtig, weil er neben den Erwachsenen vor allem die Jugend brauchte, um seine gigantischen Zukunfstpläne zu verwirklichen. Diese Pläne waren:   Mehr Macht und Herrschaft für Hitler-Deutschland. Die Erreichung einer Vormachtstellung in Europa und in der Welt. Die Ausbreitung des Deutschtums, der deutschen Rasse.   In einigen NS-Liedern kam dies klar zum Ausdruck.

z. B.: Deutschland, Deutschland über alles, über alles in der Welt ....

......

oder: ......

.wir werden weitermaschieren, wenn alles in Scherben fällt, denn heute gehört und Deutschland und morgen die ganze WELT. Die Jugenderziehung wurde auf diese Ziele hin ausgerichtet. Für die Erziehung waren 3 Bereiche sehr wichtig:   die Familie die Schule die Jugendorganisationen   1. Die Familie: Sie war in der NS-Zeit wichtig und geachtet. Der Sonntag gehörte in der Regel der Familie, dem Elternhaus.

Je älter aber die Buben und Mädchen wurden, um so mehr versuchte man, sie dem Einfluß des Elternhauses zu entziehen. 2. Die Schule: Die Erziehung in der Schule war vom Natinalsozialismus stark beeinflußt. Schon die Volks- und Hauptschüler wurden zur Verehrung Hitlers erzogen. Sie mußten mit dem Deutschen Gruß "Heil Hitler" grüßen. Es gab einen Spruch für Schüler, der vor dem Essen oder vor der Pause gemeinsam gesprochen wurde.

Er hieß: FÜHRER, MEIN FÜHRER VON GOTT MIR GEGEBEN, BESCHÜTZ UND ERHALTE NOCH LANGE MEIN LEBEN! HAST DEUTSCHLAND GERETET AUS TIEFSTER NOT, DIR DANKE ICH HEUTE MEIN TÄGLICH BROT. BLEIB LANG NOCH BEI MIR, VERLASS MICH NICHT, FÜHRER, MEIN FÜHRER, MEIN GLAUBE, MEIN LICHT! HEIL, MEIN FÜHRER! In Geographie und Geschichte wurden die deutsche Rasse und die Vorfahren der Deutschen, die Germanen besonders genau behandelt. Die Lesestoffe berichteten von deutschen Heldentaten und von den deutschen Kolonien. Eine alte Dame erzählte: Wir haben von der Schlacht im Teutoburgerwald, bei der im Jahr 9 nach Christus Hermann der Cheruskerfürst die rämischen Legionen vernichtend geschlagen hat, gelesen. Wir haben diese Begebenheit aber auch im Schulhof gespielt. Sie erinnert sich auch an einige Bibliotheksbücher, die sie gelesen hat:   Deutsche Heldensagen Jagflieger Immelmann Als Pflanzerjunge am Viktoriasee   Für Adolf Hitler war das wichtigste das Heranzüchten kerngesunder Körper, die Wissensvermittlung stand erst an zweiter Stelle.

Es gab daher in den Schulen viel Sportunterricht und auch zahlreiche Sportfeste. Auf Gehorsam und Disziplin wurde mit Strenge geachtet. In höheren Schulen gab es laufend Apelle, meist vor dem Unterricht um 8 Uhr. Alle mußten im Schulhof antreten; der Schulführer gab das Kommando. Dann sprach der Direktor z. B.

: über den Führer, oder über Siege der deutschen Wehrmacht, über deutsches Benehmen, u. a. Eine Lehrerin erzählte mir: Ich habe 1941 zur Matura ein neues Kleid bekommen. Dach dann durfte ich es nicht anziehen. Es kam der Befehl, daß wir alle in der HJ oder BDM-Uniform maturieren müssen. 3.

Die Jugend Organisationen Es gab natürlich vor der Hitlerzeit in Deutschland und auch in Österreich zahlreiche Jugendorganisationen und zwar politische und kirchliche. So wie heute z. B.: Die katholische Jugend, die sozialistische Jugend, die evangelische Jugend, u. a. Nach der Machtübernahme in Deutschland durch Hitler 1933 wurden alle anderen Jugendorganisationen verboten.

Dasselbe geschah 1938 in Österreich. Die NSDAP Jugend wurde zur Staatsjugend erklärt und erhielt den Namen "Hitler Jugend". Sie entwickelte sich rasch zu einer Massenorganisation. Im Jahr 1937 hatte sie in Deutschland bereits 7. Mill. Mitglieder.

Im Mai 1938 kam der Reichsjugendführer Badlur von Schirach nach Wien, um auch hier die Jugend "auf Zack" zu bringen. Im Gesetz über die Hitlerjugend hieß es unter anderem: "Die gesamte deutsche Jugend ist außer in Elternhaus und Schule in der Hitlerjugend körperlich, geistig und sittlich im Geiste des Nationalsozialismus zum Dienst am Volk und zur Volksgemeinschaft zu erziehen." Die Einteilung der Hitlerjugend Es gab Mädchen-Organisationen und Knaben-Organisationen. Die staatspolitsche Erziehung war in allen Gruppen sehr intensiv. Es gab aber wesentliche Unterschiede in den Erziehungszielen zwischen Mädchen und Knabengruppen. Die weibliche Jugend Oberstes Ziel der Jugendarbeit war hier die Erziehung zur deutschen Frau und Mutter.


Es gab folgende Gliederungen: 10 - 14 Jahre Deutsches Jungmädel 14 - 17 Jahre Bund Deutscher Mädchen (BDM) 17 - 21 Jahre BDM Werk "Glaube und Schönheit" Die Mädchen waren bei Festen und Aufmärschen immer dabei. Sie trugen eine Uniform und zwar: Schwarzer Rock mit Gürtel; weiße Bluse; schwarzes Dreiecktuch vorne mit braunem Knoten. Die Jungmädel hatten einen Wimpel, der BDM eine Fahne. Einmal in der Woche war Heimstunde. Es wurde gebastelt, musiziert, gespielt und Sport betrieben z. B.

: Gymnastik, Laufen, Schwimmen, usw. Die Mädchen betreuten auch Soldaten, gestalteten Muttertagsfeiern, strickten und sammelten für das Winterhilfswerk (WHW). Die männliche Jugend Bie der männlichen Jugenderziehung standen Härte, Disziplin und blinder Glaube an den Führer an oberster Stelle. Hauptaufgaben der Buben-Erziehung war die vormilitärische Erziehung. Gliederungen waren folgende: 10 - 14 Jahre Deutsches Jungvolk 14 - 18 Jahre Hitlerjungend (HJ) Die Buben traten bei jeder Gelegenheit in Uniform und mit der Fahne auf; und zwar bei Sonnwendfeiern, an Hitler´s Geburtstag und bei anderen Aufmärschen. Die männliche Jugend wurde wie bei Militär vereidigt.

Dabei mußten sie folgendes nachsprechen: ICH VERSPRECHE, ......

. ALLEZEIT MEINE PFLICHT ZU TUN .....

.... IN LIEBE UND TREUE ZUM FÜHRER ..

..... UND ZU UNSERER FAHNE! Führer und Vaterland wurden über alle anderen Bindungen gestellt.

Trotz Strenge und Zucht waren viele von den Aktivitäten der Hitlerjugend begeistert; denn die Jugend liebt nun einmal das Wandern, Geländespiele, Lagerfeuer, Spielmusik und Singen. Sie liebt das Auftreten in Uniform, das Maschieren und schwärmt für "die starke Hand". Auch mit Propagandafilmen wurde versucht, die Jugend zu gewinnen und nationalsozialistisches Gedankengut zu vermitteln. Ein solcher Film war: z.B.: Hitlerjunge Quex.

Hitler sagte in einer Rede: Die Jugend muß lernen, deutsch zu denken und deutsch zu handeln. So wurde die Jugend vereinnahmt, ohne daß sie es merkte. "Führer befiel, wir folgen dir!" war ein bekannter Leitspruch.

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