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  1. weltkrieg kriegsjahre 1917 und 1918

02.12.1999 Geschichtsreferat über die Kriegsjahre 1917 und 1918 des 1. Weltkrieges Ich führe das Referat weiter mit dem Zeitraum von 1917 bis 1918. Das erste Ereignis im Jahre 1917 war: 1. Februar 1917:Krieg zur See, uneingeschränkter U-Boot-Krieg und Eingreifen der USA Die ursprüngliche Absicht des deutschen maritimen (d.

h.: zur Schiffahrt gehörend) Aufrüstens vor dem Krieg war es gewesen, Großbritannien durch den Bau einer "Risikoflotte" zur politischen Neutralität zu veranlassen. Falls es dennoch zum Krieg gegen den Inselstaat kommen würde, sollte eine englische Blockade der deutschen Nordseehäfen durch die stark ausgebaute deutsche Schlachtflotte verhindert werden. Doch anstatt der erwarteten Nahblockade der deutschen Häfen riegelten die Briten weiträumig die Ausgänge der Nordsee ab und hielten ihre Kampfschiffe ("Dreadnoughts") zurück. Nicht zuletzt der strategische Vorteil der Briten, bei einer Schlacht in der offenen Nordsee von ihren südenglischen Stützpunkten aus leicht den deutschen Rückzug abschneiden zu können, ließ nach langem internen Hin und Her die deutsche Marineleitung vor einer Entscheidungsschlacht gegen die überlegene britische Flotte zurückschrecken. So blieb die deutsche Hochseeflotte während des gesamten Krieges weitgehend wirkungslos.

In der einzigen großen Seeschlacht des Krieges am 31. Mai 1916 vor dem Skagerrak konnte die deutsche Flotte unter Admiral Scheer trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit (21 deutsche Großkampfschiffe gegenüber 37 englischen) den Briten zwar einige Verluste beibringen, doch an der Gesamtlage änderte sich nichts: der deutschen Flotte gelang es nicht, die englische Fernblockade zu durchbrechen. So glaubten die Mittelmächte nur noch einen Ausweg zu haben: Die Wiederaufnahme des uneingeschränkten U-Boot-Krieges, d. h. der Versenkung sämtlicher Handelsschiffe ohne Vorwarnung in einem weiträumigen Sperrgürtel um die britischen Inseln. Der deutsche Generalstab hoffte, dadurch Großbritannien von wichtigen Lebensmittel- und Rohstoffzufuhren abschneiden und so zum Frieden zwingen zu können.

1915 hatte das Deutsche Reich den uneingeschränkten U-Boot-Krieg schon einmal aufgenommen, mußte ihn allerdings nach wenigen Monaten wieder einstellen, als nach der Versenkung des britischen Passagierdampfers"Lusitania" (mit fast 1 200 Personen, darunter etwa 130 Amerikaner, sowie Munition und Waren an Bord) die USA aufs schärfste gegen diese Art der Kriegsführung protestierten und mit dem Kriegseintritt drohten. Angesichts der immer prekärer (d.h. mißlich, schwierig, gefährlich) werdenden Lage auf den Kriegsschauplätzen zu Lande, versuchte die Oberste Heeresleitung Anfang 1917, durch die erneute Aufnahme des uneingeschränkten U-Boot-Krieg eine Wende des Krieges herbeizuführen. Doch es gelang auch jetzt nicht, England entscheidend zu schwächen. Am 6.

April 1917 erfolgte der - erwartete - Kriegseintritt der USA auf Seiten der Entente, der endgültig den militärischen Niedergang der Mittelmächte besiegelte 6. April: Das Eingreifen der Vereinigten Staaten von Amerika in den 1. Weltkrieg Zu Beginn des 1. Weltkrieges erklärte Präsident Wilson die Neutralität der Vereinigten Staaten. Aufgrund des Sperrgürtels um Großbritannien, torpedierte ein deutsches Unterseeboot im Mai 1915 ohne Vorwarnung das britische Passagierschiff Lusitania vor der irischen Küste, und 1 198 Menschen - darunter 128 Bürger der Vereinigten Staaten - wurden getötet. Im März 1916 versenkte ein deutsches U-Boot die Sussex, einen unbewaffneten französischen Kanaldampfer.

Nach massiven Drohungen der USA, in den Krieg einzutreten, sicherte die deutsche Reichsregierung zu, keine Handelsschiffe mehr ohne Vorwarnung zu versenken und das Leben derer an Bord zu retten. Ende Januar 1917 brach das Deutsche Reich diese so genannte Sussex-Zusage durch die Erklärung des uneingeschränkten U-Boot-Krieges. Am 3. Februar brach Wilson die diplomatischen Beziehungen zum Kaiserreich ab. Noch im gleichen Monat verabschiedete der Kongreß auf Wilsons Initiative hin ein Gesetz, das die Bewaffnung von US-Handelsschiffen zuließ. Nach weiteren Angriffen deutscher Unterseeboote gegen den neutralen Schiffsverkehr und nach der Aufdeckung eines Planes des deutschen Außenministeriums für ein Bündnis zwischen Deutschland, Japan und Mexiko im Fall eines US-Kriegseintritts forderte Wilson den Kongreß am 2.

April 1917 auf, den Krieg zu erklären. Am 6. April erfolgte dann die Kriegserklärung an Deutschland und seine Verbündeten durch den Kongreß. 19. Juli: Friedensresultation des deutschen Reichstages: Als Reaktion auf wiederholte Friedensappelle des Papstes Benedikt XV. und des amerikanischen Präsidenten Woodrow Wilson und aus der Notlage des dritten Kriegsjahres heraus suchten Abgeordnete des deutschen Reichstages nach einer Friedenslösung.

Unter der Leitung von Matthias Erzberger (Zentrum) formulierte ein "Interfraktioneller Ausschuß" eine Entschließung, die am 1. Juli 1917 von der Mehrheit des Reichstages (d. h. den Fraktionen der SPD, des Zentrums, der Fortgeschrittenen Volkspartei und einige Nationalliberalen) getragen wurde. Ohne sie mit Nachdruck gegenüber dem Kaiser und dem Ausland zu vertreten, schloß sich auch der neue Reichskanzler Michaelis dieser Resolution an. Die Mehrheit (des Reichstages) forderte ein Ende des Krieges ohne Annexion (d.


h. ohne widerrechtliche Besetzung, Aneignung oder Inbesitznahme eines Staatsgebietes).Die Regierung der Alliierten lehnte aber den Friedensvorschlag ab. Sie forderten einen Kampf bis zum Siegfrieden und wollten diese deutsche Schwäche nicht berücksichtigen. Doch die Menschen im Land wünschten sich nichts sehnlichster als den Frieden, egal wie. Bei den französischen Soldaten konnte nur mit strengsten Strafen, wie Erschießung, die Disziplin aufrechterhalten werden.

22. Dezember: Beginn der Friedensverhandlungen zwischen Deutschland und Rußland: Entscheidungskampf im Westen, Revolution in Deutschland und Waffenstillstand: Nach dem faktischen Ausscheiden des russischen Kriegsgegners durch die Oktoberrevolution, das am 3. März 1918 durch den Frieden von Brest-Litowsk zwischen den Mittelmächten und Sowjetrussland endgültig besiegelt wurde, kam noch einmal Hoffnung im deutschen Lager auf. Entlastet vom Zweifrontenkrieg, versuchte der deutsche Generalstab nun, im Westen die Entscheidung zu erzwingen, bevor die amerikanischen Truppen in voller Stärke in Europa Fuß gefaßt hatten. Am 21. März 1918 startete eine große Frühjahrsoffensive der deutschen Truppen, die zunächst sehr vielversprechend war: Die Nahtstelle des französischen und britischen Frontabschnitts wurde durch den deutschen Angriff aufgerissen und die Front um 60 Kilometer nach vorn geschoben.

Bei Ypern und am Chemin des Dames an der Aisne gelangen weitere Ausbuchtungen der Front; das deutsche Heer konnte erneut bis zur Marne vorstoßen. Doch damit waren die Kraftreserven der mittlerweile stark dezimierten deutschen Verbände aufgebraucht. Mit der am 18. Juli 1918 einsetzenden Gegenoffensive unter Marschall Foch, der seit dem 14. April den einheitlichen alliierten Oberbefehl führte, drängten alliierte Verbände das deutsche Heer, das der materiellen und zahlenmäßige Überlegenheit der Ententemächte nicht mehr gewachsen war, wieder hinter die Marne zurück. Vor allem das stetige Anwachsen der amerikanischen Truppen (zu Beginn der Offensive befanden sich 600 000, Ende Oktober 1918 etwa 1,8 Millionen US-Soldaten auf französischem Staatsgebiet) machte sich nun entscheidend bemerkbar.

(Karte) 8. August 1918: "Schwarzer Tag" des deutschen Heeres: Als am 8. August 1918 etwa 500 britischen Panzern bei Amiens ein Durchbruch auf breiter Front gelang, bei dem sieben deutsche Divisionen aufgerieben wurden und rund 70 Prozent ihrer Soldaten in Gefangenschaft gerieten, war die Niederlage des Deutschen Reiches besiegelt. Nach diesem "schwarzen Tag des deutschen Heeres" begann auch die Oberste Heeresleitung die Aussichtslosigkeit der deutschen Situation zu erkennen. 29. September: Waffenstillstandsforderungen durch die Oberste Heeresführung: Doch dauerte es noch bis zum Zusammenbruch der türkischen, bulgarischen und österreichischen Verbündeten im September, ehe Hindenburg die militärische Katastrophe eingestand und am 29.

September 1918 die Reichsregierung aufforderte, sofortige Waffenstillstandsverhandlungen einzuleiten. Das unvermittelte Eingeständnis des militärischen Desasters war zunächst für die politische Führung, bald darauf auch für die Bevölkerung ein schwerer Schock, hatten doch die Oberste Heeresleitung und die offizielle Propaganda vier Jahre lang nur Zuversicht und Siegesmeldungen verkündet. Ziel des Waffenstillstandsgesuches, das die Reichsführung am 3. Oktober an den amerikanischen Präsidenten Woodrow Wilson richtete, war es nun, einen Verständigungsfrieden auf der Grundlage seines im Januar vorgestellten 14-Punkte-Programms (u. a. Abbau von Handelsschranken, Freiheit der Meere, Räumung der besetzten Gebiete, Einrichtung eines Völkerbundes) zu erreichen.

Doch der Demokrat Wilson lehnte in seiner Antwortnote vom 23. Oktober einen Verständigungsfrieden "mit den militärischen Beherrschern und monarchischen Autokraten Deutschlands" ab und forderte damit indirekt einen grundlegenden Wandel der Herrschaftsverhältnisse im Deutschen Reich. Kaiser Wilhelm II. dachte nicht daran abzudanken und floh ins Hauptquartier der Obersten Heeresleitung nach Spa. 9. November: Ausrufung der Republik in Deutschland und Abdankung des Kaisers: Zum inneren Zusammenbruch des Deutschen Reiches kam es, nachdem sich am 28.

Oktober Matrosen in Wilhelmshaven weigerten, in eine von der Marineleitung geplante Schlacht gegen die britische Hochseeflotte zu ziehen. Schnell griff der Aufstand auf die übrigen Küstenstädte und schließlich auf ganz Deutschland über. Überall kam es zur Bildung von Arbeiter- und Soldatenräten. Am 9. November 1918 verkündete Prinz Max von Baden eigenmächtig den Thronverzicht Kaiser Wilhelms II. und übertrug sein Reichskanzleramt an den Vorsitzenden der SPD, Friedrich Ebert.

Um 14 Uhr rief Philipp Scheidemann ( Tonmaterial: Rede Scheidemanns ) von einem Fenster des Reichstages die Republik aus. Am 11. November 1918 unterzeichnete der Zentrumspolitiker Matthias Erzberger im Wald von Compiègne ein Waffenstillstandsabkommen, das einer bedingungslosen Kapitulation entsprach: Deutschland mußte neben den besetzten Gebieten im Westen das gesamte linke Rheinufer, einschließlich Elsass-Lothringens, räumen, das von den Alliierten besetzt wurde. Rechts des Rheins wurde eine 35 Kilometer breite entmilitarisierte Zone geschaffen. Außerdem verlangten die Alliierten, daß die deutschen Truppen ihre Stellungen in Österreich-Ungarn, Rumänien und der Türkei verlassen sowie umfangreiches Waffen- und Munitionsmaterial, Fahrzeuge und Lokomotiven abliefern mußten, um eine Wiederaufnahme des Krieges durch die Mittelmächte unmöglich zu machen. (Karte) Mittelmächte, Bezeichnung für die im 1.

Weltkrieg verbündeten Staaten Deutsches Reich und Österreich-Ungarn, seit 1915 auch für deren Bündnispartner Türkei und Bulgarien. Die Bezeichnung geht auf die geographische Lage Deutschlands und Österreich-Ungarns in der Mitte Europas zurück. Scheidemann, Philipp (1865-1939), Politiker (SPD), erster Ministerpräsident der Weimarer Republik (1919). Scheidemann wurde am 26. Juli 1865 in Kassel geboren. Der gelernte Buchdrucker schloß sich bereits 1883 der Sozialdemokratie an und war ab 1895 für verschiedene sozialdemokratische Zeitungen als Journalist tätig.

Von 1903 bis 1918 war er Mitglied des Reichstags; ab 1911 gehörte er dem Vorstand der SPD an, ab 1913 der Führung der SPD-Fraktion im Reichstag, und 1917 wurde er Vorsitzender der SPD-Fraktion im Reichstag. Scheidemann, während des 1. Weltkrieges neben Friedrich Ebert der führende SPD-Politiker, gehörte zur gemäßigten Mehrheit der Partei, den "Mehrheitssozialisten"; er trat entschieden für einen Verständigungsfrieden ohne Annexionen ein. Im Oktober 1918 kam Scheidemann als Staatssekretär ohne Geschäftsbereich in das Kabinett des Prinzen Max von Baden. Nach Ausbruch der Novemberrevolution rief er am 9. November 1918 ohne Absprache mit Ebert in Berlin die "Deutsche Republik" aus, um der Proklamation einer sozialistischen Republik zuvorzukommen.

Von November 1918 bis Januar 1919 gehörte Scheidemann dem Rat der Volksbeauftragten an. Im Februar 1919 wurde er der erste Ministerpräsident der Weimarer Republik; er führte eine Koalition aus SPD, Zentrum und Deutscher Demokratischer Partei (DDP), die so genannte Weimarer Koalition. Bereits im Juni 1919 trat er wieder zurück, da er den Versailler Vertrag für nicht akzeptabel hielt. 1919/20 gehörte Scheidemann der Nationalversammlung an und von 1920 bis 1933 dem Reichstag. Von 1920 bis 1925 war er Oberbürgermeister von Kassel; 1933 ging er ins Exil. Scheidemann starb am 29.

November 1939 in Kopenhagen. Scheidemanns Memoiren eines Sozialdemokraten (2 Bände) erschienen 1928. Division, bestehend aus je ca. 16.000 Mann. Also aus 3 bis 4 Brigaden zu je ca.

4.000 Mann.

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