Artikel pedia
| Home | Kontakt | Artikel einreichen | Oberseite 50 artikel | Oberseite 50 autors
 
 


Artikel kategorien
Letztes fugte hinzu
    Die goldenen zwanziger

   Der kriegsverlauf von 1942-1945

   Die literarische entwicklung in der bundesrepublik deutschland (1949 - heute)

   Adolf hitler

   2. weltkrieg

   Kinderarbeit in deutschland

   Die römische frau

   Der kriegsverlauf von 1942 - 1945

   Das attentat auf hitler am 20.juli 1944

   Referat über die entstehung der ddr

   Die rolle der frauen während der französischen revolution

   2. weltkrieg

   Vorabiklausur geschichte leistungskurs

   Spezialgebiet geschichte: querschnitt durch die amerikanische geschichte (1607 - 2001)

   Die raf
alle kategorien

  Daniel friedrich list

Gliederung: 1. Schul- und Ausbildungszeit 2. Weiterbildung und Studienzeit 3. Akademischer und politischer Aufstieg 4. Die Probleme des Daniel Friedrich List 5. Erinnerung an List heute 6.

Quellen Daniel Friedrich List - weitblickender Mann - wurde bereits in seiner Jugend durch die demokratische Verfassung und Unabhängigkeit seiner Heimatstadt geprägt, sodass er sein Leben lang Gegner absolutistischer Herrschaft und Befürworter repräsentativer Institutionen blieb - erkannte im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts die Chancen eines umfassenden Eisenbahnnetzes zur Verbindung des zersplitterten Deutschlands (Dtl. war in 41 Teilstaaten aufgeteilt) - stellte fest, das Eisenbahn wirtschaftlichen Aufschwung und Wohlstand für ganz Deutschland bedeuten würde - Vorkämpfer des deutschen Eisenbahnbaus - Vorläufer der historischen Schule der Nationalökonomie - war mit seinen Plänen und Schriften seiner Zeit weit voraus - seine Arbeiten fanden erst nach seinem Tod gebührende Resonanz 1. Schul- und Ausbildungszeit - am 06.08.1789 im Jahr der französischen Revolution in der freien Reichsstadt Reutlingen als 8.

Kind der Familie List geboren - stammt aus kleinbürgerlichen Verhältnissen - Vater: - Johannes List - Weissgerber (Verarbeitung von Ziegenhäuten) - angesehener Bürger - stellvertretender Bürgermeister - bekleidete mehrere Ehrenämter - Mutter: - Magdalena List - 7 ältere und 2 jüngere Geschwister - älteren Bruder war Betrieb der Eltern zugedacht, dieser starb jedoch in Folge eines Reitunfalls - 1798/99 wurde List zur Lateinschule geschickt - war ein schlechter Schüler und hatte weder großen Fleiß noch besondere Interessen - Besuch einer Universität war nicht möglich (zu dieser Zeit konnte nur ein Junge pro Jahrgang zur Universität gehen) - 1804 schloss List die Lateinschule ab - 1804 begann er eine Lehre im elterlichen Betrieb - wurde dabei von seinem älteren Bruder Johannes überwacht - er fand wenig Gefallen an diesem handwerklichen Beruf - vertrat die Meinung, dass Maschinen die anfallende Arbeit übernehmen sollten, dadurch wurde der "Grundstein" für einen viele Jahre später erscheinenden Artikel über arbeitssparende Maschinen gelegt - verbrachte seine Zeit lieber mit dem Lesen von Romanen, Reise- und Länderberichten - Eltern waren davon überzeugt, dass das Handwerk nicht für ihren Sohn geschaffen war und beschlossen, dass er eine Schreiberlehre machte - im Herbst 1805 begann List seine Ausbildung beim Stadtschreiber Christopher Friedrich Luz in Blaubeuren als Inzipient, d.h. als Lehrling des Schreiberberufes - Schreiber war guter und gefragter Beruf mit Aufstiegschancen durch die jüngste Erweiterung des württembergischen Stadtgebietes ab 1803 (nahm Heimatstadt Reutlingen die Unabhängigkeit) und die Gründung des Rheinbundes 1806 - während seiner Ausbildung wurde er das erste Mal mit den Missständen in der Verwaltung des Königreiches Württemberg konfrontiert 2. Weiterbildung und Studienzeit - 1808 absolvierte der junge Mann seine erste Laufbahnprüfung beim Königlichen Finanzdepartment in Stuttgart, seitdem trug er den Titel Stadt- bzw. Amtsubstitut(Stadt- bzw. Amtsvertreter) - blieb noch ein Jahr in Blaubeuren - war später in Schelklingen und auf dem Kameralamt in Willingen angestellt, um dort seine Kenntnisse zu vertiefen - ab November 1810 arbeitete er in der Stadtschreiber in Ulm unter neuem Vorgesetzten, Stadtschreiber August Schuster - in dieser Zeit entstand Lists erstes literarisches Produkt "Der Plan zur Organisation der Formen des Steuerwesens" - in Ulm finden sich erste Spuren von Lists Verwaltungstätigkeit - er bemühte sich dort um eine Vereinfachung im Steuer- und Einnahmewesen - im Oktober 1811 zieht er nach Tübingen um und bewirbt sich dort um eine Aktuarstelle im Oberamt - ihm fehlte jedoch ein für dieses Amt erforderliches Examen und wurde daher nur kommissarisch eingesetzt - im März des darauffolgenden Jahres bewarb er sich für das benötigte Examen - wurde abgelehnt, da er zu jung war, obwohl sich sein Vorgesetzter für ihn einsetzte (die Bedingungen für den Staatsdienst sahen die Vollendung des 25.

Lebensjahres vor) - neben seiner kommissarischen Arbeit als Oberamts-Aktuar besuchte er als Gastzuhörer juristische und staatswissenschaftliche Vorlesungen - 1813 kündigte er zunächst seinen Dienst, um sich seinen universitären Studien "hinzugeben" - ließ sich nie an einer Universität einschreiben - besuchte nur die Vorlesungen, von denen er sich Denkanstöße erhoffte - in dieser Zeit sein zweites literarisches Werk, darin wandte er sowohl seine praktischen Erfahrungen aus seiner Beamtenlaufbahn an, als auch die theoretisch erworbenen Kenntnisse der Studien Zeit an - die Schrift befasste sich äußerst kritisch mit der Leistungsfähigkeit des Schreiberberufes und beinhaltete Reformvorschläge zu dessen Neuordnung - wollte nie Jurist werden, sondern strebte weiterhin sein Aktuarexamen an 3. Akademischer und politischer Aufstieg - im September 1814 meldete sich List für diese Prüfung an - er bestand und erhielt das Dienstzeugnis erster Klasse - war daraufhin in vielen Städten aufgrund seiner Fachkenntnisse gefragt - hatte 3 Ziele: 1. bessere und effektivere Verwaltungsorganisation auf der unteren und mittleren Behördenebene 2. Wiederherstellung der kommunalen Selbstverwaltung 3. Beseitigung der gravierenden Missstände im Stadt- und Amtsschreiberwesen - ein Jahr später, am 17.06.


1817, unterbreitete er dem König den Antrag an der Universität Tübingen eine neue Staatswissenschaftliche Fakultät zu eröffnen - 1817 Vorbildung als Professor der Staatswirtschaft und Staatspraxis in Tübingen - 1818 erhält er die Professur für Staatswirtschaft und Staatspraxis - am 19.02.1818 heiratete er Karoline Seybold, diese zog mit ihrem Sohn aus erster Ehe zu List - am 14.04.1819 verfasste er eine Bittschrift an die Bundesversammlung - im selben Jahr legte er seine Professur an der Tübinger Universität nieder, gründete mit Kaufleuten den "Deutschen Handels- und Gewerbeverein" und wird zum Geschäftsführer gewählt (der deutsche Handels- und Gewerbeverein diente der Vorbereitung der deutschen Zolleinigung) - dadurch erhielt List eine Rüge des Königs - am 01.05.

1819 bat er Wilhelm den I. ihn von seinem Amt als Lehrer zu befreien und verlor dadurch seine Professur - im Juli 1819 erschien die erste Ausgabe seines Mitteilungsblattes "Organ" - sein Kampf für höhere Schutzzölle hatte kaum Erfolg - 1820 wurde er in Reutlingen als Professor in württembergischen Landtag gewählt - trug Beschwerden seiner Wähler gegen ungerechte Behandlung durch königliche Beamten und musste sich daraufhin wegen Majestätsbeleidigung verantworten - List beteuerte in amtlichen Verhören und vor der Öffentlichkeit seine Unschuld - 1812 wurde ihm sein Abgeordnetenmandat entzogen - am 06.04.18922 wurde er zu zehnmonatiger Festungsstrafe mit angemessener Beschäftigung innerhalb der Festung verurteilt - Friedrich List floh ins Ausland und versuchte von dort seine Unschuld zu beweisen - er setzte sich mit dem König in Verbindung,. um ihn von seinem königlichen Irrtum zu überzeugen - am 14.04.

1822 kam List in Strassburg an - bereits fünf Monate später, am 16.09.1822,wurde im eine 24-Stunden-Frist gesetzt, um das Land zu verlassen - er zog weiter in Richtung, da er vorhatte in die Schweiz zu emigrieren - 1824 kehrte er nach Stuttgart zurück, wurde sofort festgenommen und auf der Festung Hohenasperg inhaftiert, obwohl er gehofft hatte durch seine freiwillige Rückkehr den König umstimmen zu können - 1825 wird aufgrund des Versprechens nach Amerika auszuwandern wird er vorzeitig entlassen und die ganze Familie List verlässt Deutschland in Richtung Amerika (New York) - in Amerika war er ein erfolgreicher Unternehmer und Kohlengrubenbesitzer - er arbeitete dort als Publizist, indem er sich für die amerikanische Schutzzollbewegung einsetzte - aufgrund seines Engagement es zu Bau einer Eisenbahnstrecke - erlernte in den Vereinigten Staaten von Amerika technische Fortschritte im Verkehrswesen - 1830 kam er als amerikanischer Konsul nach Frankreich, um einen Handelsvertrag abzuschließen, der nicht glückte - am 13.07.1832 wurde er zum Konsul für Baden ernannt, daher kehrte er mit seiner Familie nach Deutschland zurück - forderte die Abkehr von früheren freihändlerischen Auffassungen und fordert den Aufbau einer deutschen Industrie, um der englischen Übermacht zu trotzen vor allem in Bezug auf deren gute Energieerzeugung - 2 Jahre später, 1834, wurde List von Präsident Andrew Jackson (1767-1845) zum Konsul für Leipzig ernannt - setzte sich 1837 für den Bau der Eisenbahnlinie Leipzig-Dresden mit Erfolg ein - bekleidete dieses Amt 3 Jahre lang - in der folgenden Zeit ist er als Schriftsteller in Paris und Augsburg tätig - fasste in Deutschland aufgrund seines Konsultitels und seinem politischen Rückhalt wieder Fuss - 1943 wird er Herausgeber des "Zollvereinsblatts" - 1843-45 wurde er zum Konsul für Stuttgart ernannt - sein Interesse für diese politische Macht verflog 4. Die Probleme des Daniel Friedrich List - in den Jahren 1828-46 setzte er sich für den bau eines Eisenbahnnetzes über ganz Deutschland ein, sein Vorschlag wurde jedoch immer abgelehnt - dies hatte mehrer Ursachen: - Gerüchte, er sei ein obrigkeitsfeindlicher Radikaler - seine derbe Offenheit - zu starkes Insistieren - seine Neigung schnell dahingeworfene Absichtserklärungen als verbindliche Zusagen zu nehmen - nach Rückkehr aus Amerika war er ein Außenseiter ohne Gruppenzugehörigkeit, das machte bei ihm die Vergabe von Geld und Stellen schwierig - er hatte finanzielle Sorgen - er versuchte das englische Industrialisierungs- und Schutzzollsystem in seinem Heimatland einzuführen, aber wurde abgelehnt - Erfolg hatte List nur im Ausland - 1845 erfuhr er in Belgien, in der USA, in Frankreich und in Ungarn noch mal Zustimmung und Bewunderung - am 26.

11.1846 traf er in Kufstein, Tirol, ein - er war auf der Durchreise nach Italien, um dort seine zerrüttete Gesundheit wiederherzustellen - das Scheitern seiner englischen Mission und seine Finanzsorgen nahmen ihm den Überlebenswillen - er wurde depressiver, litt an Nervenabspannung, war kaum fähig zu arbeiten, hatte einen Lebensüberdruss und bekam immer öfter Unterleibbeschwerden - am 30.11.1846 nahm er sich das Leben (er erschoss sich) - seine Leiche fand man 3 Tage später auf einer Anhöhe außerhalb der Stadt - beerdigt wurde er auf dem Kufsteiner Friedhof 5. Erinnerung an List heute - 1863 wurde vor der Universität Tübingen ein Denkmal für List errichtet - 1906 errichtete man ein Denkmal in Kufstein - 1932 wurde eine Büste von List in Reading, Pennsylvania, von ihm aufgestellt - ein weiteres Denkmal steht in Leipzig - 1925 wird List-Gesellschaft gegründet (ab 1934 Friedrich-List-Gesellschaft) führt die Gedanken Lists weiter 6. Quellen - Brockhaus-Lexikon - Internet - Abiturwissen Geschichte

Suchen artikel im kategorien
Schlüsselwort
  
Kategorien
  
  
   Zusammenfassung Der Vorleser

   sachtextanalyse

   interpretation zwist

   Fabel interpretation

   literarische charakteristik

   interpretation bender heimkehr

   felix lateinbuch

   interpretation der taucher von schiller

   textbeschreibung

   charakterisierung eduard selicke
Anmerkungen:

* Name:

* Email:

URL:


* Diskussion: (NO HTML)




| impressum | datenschutz

© Copyright Artikelpedia.com