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  Malaria

Biologiereferat: Malaria Verbreitung: Während die Malaria in Europa mehr als Reisekrankheit bekannt ist, ist sie für die Länder der dritten Welt von überragender Bedeutung. Malaria kommt in vielen tropischen und subtropischen Regionen vor. Insgesamt leben etwa 20% der Weltbevölkerung in malariaverseuchten Gebieten. Das klassische Hochrisikogebiet für Malaria ist das tropische Afrika, wo fast ausschließlich die \"bösartige Form\" der Malaria tropica vorkommt. In diesen Regionen findet die Malariaübertragung ganzjährig und auch in den Städten statt. Auch in Indien, Sri Lanca, in vielen Teilen des Fernen Ostens sowie im Amazonasgebiet findet ganzjährig intensive Malariaübertragung statt.

Manche Städte und Touristenzentren sind jedoch malariafrei. In Mittelamerika und auch im Nahen Osten ist die Intensität der Malariaübertragung regional eher unterschiedlich und wird auch von jahreszeitlichen Faktoren beeinflusst. Aber auch in den \"nicht betroffenen Ländern\" wird die Malaria zunehmend zu einem Problem: So wurden allein im Jahr 2001 in der Bundesrepublik Deutschland rund 1.040 Malariafälle mit 8 Toten registriert. Infektionsweg: Malaria wird durch die bakterienähnlichen Plasmodien ausgelöst, die sich in der Anophelesmücke vermehren. Bei einem Mückenstich werden die so genannten Sichelkeime (Sporozoiten) mit dem Speichel der Mücke in das Blut des Menschen übertragen.

Die Anophelesmücke lebt in der Nähe von Feuchtgebieten und ist überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv. Die Gefahr, sich zu infizieren ist umso größer, je mehr Mücken einer Region die Plasmodien in sich tragen und je häufiger man mit diesen Mücken in Kontakt kommt. Eine Ansteckung von Mensch zu Mensch ist nicht möglich. Eine Übertragung der Parasiten über Bluttransfusionen und Injektionsnadeln wiederum ist möglich. Symptome: Der Beginn einer Malariaerkrankung ist kaum von dem Beschwerdebild einer Grippe zu unterscheiden. Die Erkrankung beginnt häufig schlagartig mit Kopf- und Rückenschmerzen, Frösteln und Hitzegefühl und vor allem deutlichem Fieber.

Erst die rhythmischen Fieberanfälle, die je nach Erreger von unterschiedlicher Dauer sind, geben einen Hinweis auf die Art der Erkrankung. Dabei treten Fieberschübe bei der · Malaria tertiana alle 48 Stunden, · Malaria quartana alle 72 Stunden und · Malaria tropica unregelmäßig auf. Im weiteren Krankheitsverlauf stellt sich eine z.T. durch den Zerfall der roten Blutkörperchen bedingte Anämie ein. Weiterhin werden Schädigungen der Nieren, des Herzens, des Magen-Darm-Traktes (Durchfälle) und der Lunge beobachtet.

Sehr gefürchtet ist auch die \"zerebrale Malaria\" (Gehirnmalaria), beginnend mit Benommenheit und schließlich Verfall ins Koma, meist mit tödlichem Ausgang. Malaria kann bereits im Reiseland, aber auch noch bis zu einem Jahr danach ausbrechen. In der Regel beträgt die Zeit zwischen der Infektion bis zum Ausbruch der Krankheit (Inkubationszeit) ein bis vier Wochen. Wird die Krankheit zu spät erkannt und zu spät behandelt kann dies lebensgefährlich sein. Deshalb gilt innerhalb eines Jahres nach einer Reise in ein Malaria-Gebiet jede ungeklärte Erkrankung bis zum Beweis des Gegenteils als Malaria. Diagnose: Eine Malaria kann man im Anfangsstadium leicht mit anderen Infektionen wie beispielweise einer Erkältung verwechseln.

Deshalb ist es wichtig, schon beim geringsten Verdacht auf Malaria einen Arzt aufzusuchen. Der Arzt erkennt in einer Blutprobe entweder die Erreger selbst im Mikroskop oder er weist die vom Körper gebildeten Abwehrstoffe, die Antikörper, gegen die Plasmodien nach. Es gibt einen Test auf Malaria (\"Mala Quick\") mit dem Sie selbst prüfen können, ob Sie infiziert sind. Der Test weist Infektionen mit Plasmodium falciparum und Plasmodium vivax nach. Ein negatives Ergebnis schließt jedoch eine Malaria nicht aus, da er die anderen Plasmodien-Arten nicht erkennt und Anwendungsfehler immer möglich sind. Deshalb sollte der endgültige Beweis immer durch einen Arzt erbracht werden.

Sucht man zu spät einen Arzt auf, weil man sich aufgrund eines falsch negativen Testergebnisses in Sicherheit wähnt, kann dies lebensgefährlich sein. Behandlung: Die Behandlung (vor allem der Malaria tropica) muss so früh wie möglich begonnen werden, im Verdachtsfall auch ohne das vorliegende Ergebnis des mikroskopischen Parasitennachweises. Je nach Art des Erregers stehen verschiedene Medikamente zur Verfügung. Neben der direkten Bekämpfung der Erreger müssen das Fieber und die Auswirkungen auf das Herz, den Kreislauf und das Blut behandelt werden. Je früher eine gezielte Behandlung beginnen kann, um so besser ist die Prognose für die Heilung! Das Problem der Behandlung der Malaria schien vor einigen Jahrzehnten durch die Einführung des Chloroquins gelöst worden zu sein. Leider ist die Therapie der Malaria heute jedoch wieder von großer Aktualität, da es mittlerweile zu einer weltweiten Verbreitung insbesondere chloroquinresistenter Malariaerreger gekommen ist.


Die Malariatherapie ist durch Resistenzen auch gegen andere Medikamente zusätzlich erschwert. Chloroquin: Der Wirkstoff Chloroquin ist trotz der Entwicklung von Resistenzen eines der wichtigsten Mittel für die Behandlung und Prophylaxe der Malaria - sollte aber auf Gebiete ohne Chloroquin-Resistenzen beschränkt werden. Es wird als Tablette oder Injektion angeboten. Da bei der Therapie relativ wenige Nebenwirkungen auftreten, eventuell Kopfschmerzen oder Übelkeit, war Chloroquin außerordentlich weit verbreitet. Bei einer Anwendung in der Malariaprophylaxe besteht jedoch bei langer Anwendungsdauer, ab ca. fünf Jahren, das Risiko von Netzhautschäden am Auge.

Chinin: Chinin ist das älteste Malariamittel und erlebt heute aufgrund der vielfältigen Resistenzen gegen neuere Mittel gerade in der Therapie der schweren Formen der Malaria eine Renaissance. Es kann als Tablette und als Injektion, sowohl in die Vene als auch in den Muskel, verabreicht werden. Die Tatsache, dass Chinin zu Schwangerschaftsunterbrechungen führen kann, bildet jedoch keine Kontraindikation für die Anwendung bei einer schweren Malaria bei Schwangeren. Da es auf die erythrozytären Formen, also auf die in die Erythrozyten eingedrungenen Parasiten, wenig Einfluss hat, ist es aber für die Prophylaxe nicht zu empfehlen. Prophylaxe: Es gibt keine Impfung gegen Malaria. Daher müssen man bei Reisen in Malaria-Gebiete vor allem dem Stich der Anophelesmücke vorbeugen (Expositionsprophylaxe).

Die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und internationale Gesundheit (DTG) empfiehlt nur dann vorbeugend Medikamente gegen Malaria einzunehmen (Chemoprophylaxe), wenn in dem Urlaubsgebiet zu der gewünschten Reisezeit häufig Infektionen auftreten. Die Chemoprophylaxe der Malaria hat grundsätzliche Schwächen. Durch die Entwicklung von Resistenzen (besser: verminderte Empfindlichkeit) der Erreger, wird es immer schwieriger, eine sicher wirksame Chemoprophylaxe zu geben. Zusätzlich handelt es sich um Medikamente, die allesamt nicht frei von Nebenwirkungen sind, weshalb in die Überlegung zur medikamentösen Malariaprophylaxe stets eine zur Risiko Kalkulation einfließen sollte. Damit sich die Resistenzen nicht ausbreiten, setzt man Malaria-Medikamente zur Vorbeugung heute kritischer ein als früher. Für viele Reiseziele reicht es aus, für den tatsächlichen Krankheitsfall ein Medikament zur Eigenbehandlung (Stand-by-Therapie) dabei zu haben.

Die Malariaverhütung zielt in 3 Richtungen: 1. Vernichtung der Anophelesmücken Mittels verschiedene Insektizide versucht man die Anophelesmücken auszurotten. Leider entwickelten die Mücken häufig Resistenz gegen die Mittel und so verbreiteten sie sich nach anfänglichen Erfolgen erneut. Durch austrocknen der Feuchtgebiete wird der Anophelesmücke ihr Lebensraum entzogen, allerdings ist dies nicht zu erreichen. 2. Vermeidung der Mückenstiche Die Mücken schwärmen meist bei Dunkelheit aus.

Am Abend sollte man deshalb eine lange Hose und ein langärmliges Oberteil tragen. Unbedeckte Körperstellen sollten mit Repellentien (mückenabweisende Mittel) eingerieben werden. Nachts kann man sich vor den Mücken, schützen in dem man unter einem Moskitonetz schläft. 3. Vernichtung der Plasmodien Durch diese Maßnahme wird nicht die Infizierung verhindert, sondern die in den Körper eingedrungenen Plasmodien werden vernichtet und dadurch wird der Ausbruch der Erkrankung verhütet. Voraussetzung ist, dass man im Körper genügend große Menge eines geeignetes Medikamentes hat! In verschiedenen Gebieten entwickelten die Malariaerreger Resistenzen gegenüber bestimmten Medikamenten.

Sie sind auf diese unempfindlich. Daher muss man, je nach Reiseziel, zur Malariaprophylaxe unterschiedliche Medikamente verwenden. Die Medikamente müssen schon einige Zeit vor Ihrer Ankunft im Malariagebiet und noch einige Zeit nach Ihrer Rückkehr aus dem Malariagebiet eingenommen werden! Aktuell: 13.6.2003 Biologie. - Immunsystem kontert Malaria-Infektion.

Auf der Suche nach einem Malaria-Impfstoff sind britische Forscher einen großen Schritt vorangekommen. Die Wissenschaftler der Universität Oxford stärkten bei Versuchspersonen die Abwehrreaktion des Immunsystems, indem sie ihnen Erbmaterial zweier verschiedener Malariaerreger injizierten. Die Produktion bestimmter Zellen des Immunsystems, die den Malariaerreger angreifen, stieg dadurch um das Fünf- bis Zehnfache. Dies sei das erste Mal, dass eine solche Impfung bei Menschen funktioniert habe, sagte Projektleiter Adrian Hill der Zeitschrift \"Nature\". 1.8.

2003 Mikrobiologie. - Dem Malaria-Erreger hart auf den Fersen... ..

ist ein internationales Forscherteam. Wie die Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe von "Science" schreiben, ist es ihnen zum ersten Mal gelungen, die Genaktivitäten des Malariaerregers in seinen verschiedenen Lebensabschnitten zu beobachten. Die Forscher hatten die neun verschiedenen Abschnitte im Zyklus von Plasmodium falciparum künstlich generiert. Dabei beobachteten sie im gesamten Genom, welche Gene abgelesen, und welche Proteine dabei hergestellt wurden. Das ermögliche zu sagen, welche Rolle die jeweiligen Gene in welchem Stadium der Entwicklung spielen, so die Forscher. Mit diesem Wissen werde es möglich sein, neue und effektive Medikamente zu entwickeln.

Wirksamer Malaria-Impfstoff entdeckt? Klinischer Test an 2.000 Kindern in Afrika gestartet Wissenschaftler haben vermutlich einen wirksamen Malaria-Impfstoff entdeckt. Die ersten klinischen Tests waren nach Angaben des Herstellers GlaxoSmithKline positiv verlaufen, nun sollen 2.000 Kinder in Afrika geimpft werden, berichtete BBC-online am Mittwoch. Bei den Erwachsenen war der Impfschutz nämlich nach zwei Monaten vorbei. Die Experten hoffen, dass die Wirksamkeit bei Kindern länger andauert.

Täglich sterben in Afrika 3.000 Kinder an den Folgen der heimtückischen Krankheit. Schon in der Vergangenheit waren verschiedene Impfungen gegen Malaria erprobt worden. Die meisten hielten aber kaum das, was sie versprachen. Nach Angaben von BBC ist das Vakzin von GlaxoSmithKline das am weitesten entwickelte Medikament. Im nun folgenden Versuch werden Kinder geimpft, die in Gebieten leben, in denen die Malaria endemisch ist.

Der Test wird über einen Zeitraum von 18 Monaten gehen. Das ist der längste klinische Test seit der Entwicklung des Impfstoffes. In den umfassenden ersten Testreihen, die in Europa, den USA, Gambia und Mosambik durchgeführt wurden, war der Impfschutz bei Erwachsenen nach rund zwei Monaten vorbei. Die Wissenschaftler von GlaxoSmithKline zeigen sich zwar zuversichtlich, räumen aber zugleich ein, dass es noch fünf bis acht Jahre dauern werde, bis das Vakzin RTS,S/AS02 im Handel sein wird. Der neue Impfstoff will den Lebenszyklus des Parasiten in der frühen Sporozoit-Phase unterbrechen. Das Vakzin besteht nämlich aus einem Oberflächen-Protein des Sporozoiten und zwei anderen Substanzen, die das menschliche Immunsystem zum Angriff auf die \"Eindringlinge\" animiert.

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