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 Die eiche

Die Stiel- Eiche (lat. Quercus robur) Familie: Buchengewächse Vorkommen: Mitteleuropa Blätter: Die Blätter der Eiche sind ca. 5-10cm lang und verkehrt eiförmig. Sie sitzen am Ende der Triebe in Büscheln, sind kurz gestielt und unregelmäßig geklappt Früchte: Die Früchte der Eiche heißen Eicheln. 2-3 von ihnen hängen an einem Stiel. Sie entwickeln sich ausschließlich aus den weiblichen Blüten.

Sie sind eiförmig, rund und 2-4cm lang. Außerdem sind sie von einer becherförmigen Cupula umgeben, die ca. ein Drittel der Eichel umgibt. Wuchs: Die Eiche kann bei einem geeigneten Standort bis zu 30-50m hoch werden. Die Krone ist unregelmäßig mit starken Ästen bewachsen. Die Eiche zählt zu einer der härtesten und schwersten Hölzern überhaupt.

Wächst sie geschlossen im Waldbestand auf, bildet sie 12 bis 15m lange, astfreie und damit wertvolle Stämme mit Durchmessern von 40 bis über 100cm. Freistehende Eichen sind meist knorrige Baumgestalten mit einem dicken, kurzen Stamm und einer breit ausladenden Krone. Standort: Die Eiche ist am häufigsten in Parks und großen Gärten anzutreffen. Am Besten für sie ist ein tiefgründiger, nährstoffreicher, möglichst kalkarmer Boden. Ansonsten stellt sie keine großen Ansprüche. Verwendung: Möbel-Furniere, Schnitzereien, Knöpfe, Treppen, Parkettböden, Zaunpfosten, Bierfässer und Eisenbahnschwellen.

Schädigungen: 1997 war die Eiche nach Angaben des vom Bundeswirtschaftsministerium herausgegebenen Waldschadensbericht der ’’am stärksten durch Umwelteinflüsse geschädigte Baum’’. Rund 80% des Eichenbestandes in Deutschland sind krank, rund die Hälfte aller Eichen wird sogar als deutlich geschädigt eingestuft. Als Ursachen gelten Luftverschmutzungen, Hitze, Trockenheit, und insbesondere die hohen Ozonwerte.

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