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 Australopithecinen

Australopithecinen Allgemeine Merkmale (Kulturstufe, Körperbau + Aufrechter Gang) - Australopithecus = Südaffe - kein vollgültiger Mensch - werden als Vormenschen bezeichnet, da noch sehr viele Affenmerkmale, aber nach Zahnbogen, Beckenform, Armlänge und Skelettmerkmale schon Gruppe der Hominiden. - 4 Mio. Jahre bis 600000 Jahre alt - Körpergröße ca. 1,1 –1,5 m - männliche waren größer als weibliche - (im Gegensatz zu Affen) verbreitertes Darmbein und Muskelansatzstellen für die Gesäßmuskulatur, sowie verkürzter Beckenknochen - aufrechter Gang - (im Gegensatz zu Affen) verlängerter Daumen - Hand kann als Werkzeug genutzt werden - konnten gut auf Bäume klettern - Benutzten einfach Werkzeuge, wie Skelettreste oder einfach Steine als Werkzeuge - Funde in Südafrika, Tansania, Kenia und Äthiopien Charakteristik der verschiedenen Australopithecinentypen Afarensis ( Südmenschenaffe aus der äthiopischen Afar-Wüste) - lebten vor 3-4 Mio. Jahren in Ostafrika - Gehirn nur wenig größer als Schimpanse 400-500 cm³ - Stärkere Furchung des Gehirns - Eckzähne etwas länger - Kleiner als africanus ( ca. 1m) - Becken- und Fußbereich sehr menschlich - Relativ lange Beine - Über 120 Fossilienfunde, bekannteste ist Lucy o 27kg o 1 m groß o aufrechter Gang o lebte vor ca.

3,2 Mio. Jahren - Fundorte: Ostafrika - Äthiopien Robustus ( robuster Südmenschenaffe) - kräftigere Knochen als andere Australopithecinen arten - 1,5 m groß - Gebiss: o Scheitelkamm zum Ansatz der Kammmuskulatur o Große Backenknochen o Eck- u Schneidezähne kleiner als africanus - Lebensraum: tropischer Regenwald - Ernährung: Wurzeln, Samen- Vegetarier - Funde zwischen 2,5 – 1,3 Mio. Jahre alt - Fundorte: Africanus (amerikanischer Südmenschenaffe) - unmittelbarer Vorfahr von Mensch - größeres Gehirnvolumen als Afarensis 500-600cm³ - sehr feingliedrig - 1,2-1,4 m groß - Gewicht: 30-60 kg - Gebiss: o große Backenzähne o nicht so sehr lange Eckzähne - Ernährung: Samen, Wurzeln, Beeren, Vogeleiern, Würmern und Eidechsen - Lebensraum: Savanne - Funde zwischen 2,5 – 3 Mio. Jahre alt - Funde: Das \"Kind von Taung\", ein Kinderschädel, 1924, sowie Knochen und Schädel einer Frau (\"Mrs. Pless\"), 1936 in Skerkfontein, Südafrika Zusatz: nach Lehrbüchern Africanus aus Afarensis entstanden, nach neuesten Erkenntnissen aber denkt man, dass beide aus „Little Foot“ entstanden, dessen Skelett 1998 in Sterkfoniten gefunden wurde. Verkürzter Beckenknochen unterstütze aufrechten Gang, weil er inneren Organen Halt hab.

Aufrechter Gang war wahrscheinlich Anpassung an die offenen Steppenlandschaften des späten Tertiärs, half außerdem den Wärmehaushalt zu kontrollieren. - Gegentheorie dass sich die Australopithecinen bereits in Wäldern früherer Zeiten auf zwei Beinen fortbewegten – wie heutige Schimpansen und Gorillas, die für kurze Strecken zweifüßig in relativ aufrechter Haltung auf dem Waldboden gehen können

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