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Referat: Das Ökosystem Korallenriff  Von Benjamin Krug    Die Riffarten:   1. Saumriff: Es säumt die Küstenlinien und zieht sich nur durch flache Lagunen vom Land getrennt, in nächster Nähe des Meeresufers dahin. Es ist besonders stark bei Ebbe den Witterungseinflüssen ausgesetzt.   2. Barriere-Riff: Es verläuft ebenfalls parallel mit der Küste, liegt aber in größerer Entfernung vom Ufer und ist von diesem durch breite Lagunen und teilweise durch tiefe Kanäle getrennt.   3.

Atolle: Es ist kreisförmig und umschließt eine runde Lagune. Diese liegen meist nur wenige über dem Meeresspiegel.   Korallenriff:   - Jedes Korallenriff besteht aus Millionen lebender Korallenpolypen. - Ein Riff wirkt als Wellenbrecher, durch seine Existenz schafft es Brandungs- Stillwasserbereiche in der sonst gleichförmig bewegten Wasseroberfläche.- Katastrophen wie Wirbelstürme kann das hochkomplexe Ökosystem meistern. Das System ist flexibel genug, um nach einer solchen natürlichen Strömung wieder zum Normalzustand zurückzukehren.

- Die Kalkskelette haben unterschiedliche Gestalt und bilden mit ein zusammenhängendes Substrat, auf dem andere Korallenpolypen, Schwämme und Algen wachsen. Diese ernähren sich von mikroskopisch kleinen Organismen und Zooxanthellen. - Es gibt Schnecken, Seeigel u. Fische, die als Weidegänger bezeichnet werden, da sie pflanzlichen und tierischen Aufwuchs vermeiden. - Sie bilden die Nahrung für Räuber (Aalen, Krebse, Seesterne, Tintenfische) - Diese können aber auch zuviel Schaden anrichten. Beispielsweise ein großer Seestern, die Dornenkrone, die sich in vielen Gebieten enorm vermehrt und Teile des Korallenriffes zerstört.

   Korallen:   Die Korallen stellen mit ca. 6500 Arten die größte Klasse der Hohltiere dar. Darüber hinaus kennt man noch 5000 ausgestorbene fossile Exemplare. Korallenriffe gehören zu den reichsten Lebensräumen unserer Welt. Diese besonders im Brandungsbereich der Meere vorkommenden - Ökosysteme zeichnen sich dabei durch ein Artenreichtum aus, das ansonsten wahrscheinlich nur in den großen Regenwäldern erreicht wird. Das Einzeltier heißt Polyp und ähnelt einer kleinen Seeanemone.

Die ganze Kolonie ist untereinander verbunden und baut ihrem Wohnraum selbst, mit Hilfe von Kalk. Korallen ernähren sich von Plankton. Durch Strömungen und Wellen werden die Nährstoffe ständig erneuert. Korallen sind meist getrenntgeschlechtlich. Bestimmte Algen, die Zooxanthellen sind in Korallenpolypen eingelagert, sie leben in Symbiose. Die Algen ernähren die Korallen teilweise durch ihr Stoffwechselprodukten Glucose, Glycerin und Aminosäuren und beschleunigen dadurch die Kalkabscheidung der Polypen.

Deshalb ist die Photosynthese ein wichtiger chemischer Prozess für die Entstehung der Riffe. In Tiefen von mehr als 40-50 Meter kommt die Koralle nicht vor, da das Wasser klar und lichtdurchlässig für die Photosynthese sein muss. In der Tiefe von 40-50 Meter ist das Tageslicht von der Filter- wirkung so weit absorbiert, dass kein schnelles Korallenwachstum mehr möglich ist. Die optimale Temperatur liegt bei zwischen 27-30 ° C. Das Wasser darf nicht unter 10 Grad Celsius absinken und muss frei von Schlick, Treibsand, Verschmutzungen sein. Unter 20 und über 30° C kann kaum noch Kalk abgeschieden werden.

Korallenwachstum hängt damit auch weitgehend von warmen Strömungen ab, die konstant übers Jahr verlaufen müssen. Daher findet man Korallen auch nur in den tropischen und sub- tropischen Gewässern zwischen dem 32. Grad und dem 27. Grad südlicher Breite. - Doch auch nur dort, wo keine großen Ströme zuviel Schlamm und Süßwasser ins Meer tragen. (nicht Brasilien, Westafrika) Die Korallen brauchen außerdem sauerstoff- und nährstoffreiches Wasser.

      Eine der Korallenarten näher betrachtet   Steinkorallen: Die Steinkorallen scheiden über ihre Fußscheibe ein Außenskelett aus Aragonit ab, ein dem Kalksspat verwandtes Material. Zuerst wird eine Grundplatte gebildet, auf der dann sechs strahlig verlaufende Grate entstehen, die die Fußscheibe des Polypen in den Magenraum einstülpen. Später folgt eine zweite Reihe von Graten, die sich zwischen die Scheidewände im Magenraum schiebt. Es bildet sich am Rande der Grate ein Ringwall, der die äußeren Kanten miteinander verbindet. Diese Kalkbildungen wachsen nun regelmäßig in die Höhe. Ein steinernes Gebilde entsteht , das von dem lebenden Gewebe des Polypen immer faltenreicher überzogen wird.


Es kann vorkommen, dass sich sogar ein Querboden formt, der den unteren Abschnitt der Koralle vom oberen trennt. Das unten liegende Gewebe stirbt mit der Zeit ab.  Korallenschmuck /aKorallenschmuck besteht aus den weißen bis tiefroten Achsenskeletten der Edelkorallen. Am bekanntesten ist die rote Edelkoralle. Es gibt aber auch weiße, dunkelbraune, goldene, rosa, schwarze und gefleckte Skelette. Im alten Ägypten gab man den Toten Korallenschmuck als Schutz mit.

Die Römer trieben einen schwunghaften Korallenhandel mit den vorderasiatischen Staaten. Man verwendete sie sowohl als Bestandteil von Heilmitteln als auch für Amulette. Diese sollten Krankheiten aus dem Körper ziehen oder vor dem Bösen Blick schützen. Marco Polo berichtete, die Tibeter hätten im 13. Jahrhundert Edelkorallen als Geld verwendet. Im Mittelalter wurden oft Heiligenfiguren aus Korallen geschnitzt.

Allgemeine Verbreitung fand Korallenschmuck in Europa aber erst im 15. Jahrhundert. Bis ins 19. Jahrhundert benutzte man pulverisierte Korallen gegen alle möglichen Krankheiten. Lange Zeit erntete man Edelkorallen, indem man ein Fanggerät aus zwei kreuzweise verbundenen Metall- und Holzbalken über die Korallenbänke schleifte. Die herausgebrochenen Stücke verfingen sich in Netzen, oder fielen zu Boden und gingen verloren.

Heute wird der größte Teil der Korallen durch Taucher heraufgeholt, die die Vorkommen systematisch abernten. An weiten Teilen der französischen, italienischen und jugoslawischen Mittelmeerküste ist die Edelkoralle deshalb schon verschwunden.    Die Gefahren für die KorallenriffeBesonders in den letzten Jahren wird den Menschen immer intensiver vor Augen geführt, wie empfindlich diese Systeme sind. Durch eine Klimaerwärmung verlieren die Korallen ihre Zooxanthellen - sie bleichen aus - und verlieren damit die Möglichkeit, weiterhin Riffsubstanzen zu bilden. Wenn die Stresssituation ( z.B.

hohe Wassertemperatur) über längere Zeit hinweg anhält und schließlich alle Algen die Koralle verlassen haben bleibt das weiße Kalkskelett übrig und die Koralle stirbt schließlich an Nahrungsmangel ab. Mit ihnen sterben natürlich auch die auf sie angewiesenen Organismen. Man geht davon aus, dass 15-25 % der Korallenriffe schon abgestorben sind. Die Seychellen und die Malediven sind hierbei am meisten betroffen. Es wird vermutet, dass in zwanzig Jahren alle Korallenriffe abgestorben sein werden. In der Literatur wie im Internet gibt es verschiedene Zahlen.

  Gründe für die Zunahme des Absterbens der Korallen: Der große Bevölkerungszuwachs an den Küstengebieten ist hauptsächlich für die akute Bedrohung der Korallenriffe verantwortlich. Viele Korallenriffe haben schon einen großen Anteil ihrer Organismen verloren, da das Riff häufig als Fischereigründe genutzt wird. Abwässer mit Chemikalien, die viele Nährstoffen und einen hohen Süßwassergehalt bewirken, sind der Grund dafür, dass sich in den Riffen immer mehr Algen ansiedeln. Fleischige Grün- und Braunalgen, die sonst im Riff keine große Rolle spielen, werden zu Raumkonkurrenten für die Korallen. Sie überwachsen die schon existierenden Korallen und verhindern deren Vermehrung, die normalerweise durch Korallenlarven erfolgt. Zudem wird durch die Abwässer die Bakteriendichte erhöht.

Dadurch werden wiederum die Nahrungsbedingungen für Bakterienfänger erhöht. Das natürliche Gleichgewicht wir gestört. Ein andere Bedrohung liegt in der Verschmutzung durch Sedimente oder Abwässer, die beim Bau von Industriegebieten, Hotels oder Siedlungen in der Nähe der Riffe oder au ihnen, ins Meer gelangen. Aufschüttungen sowie andere Eingriffe haben die Strömungsverläufe geändert. Steinkorallen werden teilweise auch als Baumaterial verwendet. Infolgedessen erden ganze Riffe abgebaut, der Küste fehlt der Schutz vor Fluten und Korallen können sich nicht mehr ansiedeln.

Durch Pestizide werden Riffe vergiftet oder ersticken im Schlick Die Ansiedlung von Industrie in der Nähe der Riffe ist besonders verheerend. Abwässer oder Abfälle gelangen unbedacht entsorgt ins Meer. Dadurch gelangen Öle und andere giftige Stoffe in den Nahrungskreislauf des Riffes und richten großen Schaden an. Die Tiere können sich im Biotop nicht mehr ausreichend fortpflanzen, die Lebenserwartung sinkt und die Artenvielfalt nimmt durch das menschliche Eingreifen in das Ökosystem ab.     Quellen:   Bücher: - „Das Greenpeace Buch der Korallenriffe“ (Autor: C.H.

Beck) - „KorallenRiffe Tauchführer“ (Autor: Angelo Mojetta) - „Leben im Meer“ (Gerstenberg Verlag, Serie: Sehen, Staunen, Wissen) - „Tropische Meerestiere“ (Autor: Dieter Eichler) - „Korallen“ (Autor: Jacques-Yves Cousteau) - „Biologie“ (Autor. Neil A. Campbell, Verlag: Spektrum)   Internet:https://korallen.de/https://www.riffe.de/https://home.

isnet-ev.de/wbenz/biologi.htmhttps://homepages.compuserve.de/gheiss2000/Korallen_und_Klima/   sowie Microsoft Encarta Enzyklopädie 1998 und diverse andere Lexika

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