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  Salvador dali

Salvador Dali (1904 – 1989)  „Der Unterschied zwischen Surrealisten und mir ist der, dass ich Surrealist bin.“ (Salvador Dali)   Wie man ein Genie wird „Jeden Morgen, wenn ich erwache, erlebe ich die allergrößte Freude: nämlich Salvador Dali zu sein.“ Wie man ein Genie wird. Das war das Lieblingsthema des Künstlers. Seine Schlussfolgerung: „Oh Salvador! Du weißt es jetzt, wenn du das Genie spielst, dann wirst du eins!“   Salvador Dali wird am 11.Mai 1904 in Figueras geboren.

Schon früh bemerkt man sein Zeichentalent. Bereits 1908, als Dali 14 Jahre alt ist, werden seine ersten Bilder im Stadttheater ausgestellt. Und 1921 - das Jahr indem seine Mutter stirbt – wird Dali an der Kunsthochschule in Madrid aufgenommen, wo er den Dichter Federico Garcia Lorca kennenlernt und sich mit ihm anfreundet. Da Dali die Kompetenz seiner Lehrer in Frage stellt und somit Unruhen an der Hochschule auslöst, wird er für ein Jahr, und bald darauf endgültig, von der Schule verwiesen. Noch im selben Jahr wird er aus politischen Gründen für 35 Tage inhaftiert. 1925 hat Dali seine erste Einzelausstellung in einer Galerie in Barcelona.

1926: Dali trifft auf Picasso Mit Lluis Montanya und Sebastia Gasch schreibt Dali “Das gelbe Manifest“. Außerdem drehen er und Bunuel den Film „Ein andalusischer Hund“. Dali, der Eluards Frau Gala für sich gewinnen kann, kauft sich eine Fischerhütte in Port Lligat, wo er viel Zeit mit Gala verbringt. 1932 wird die Sammlergruppe „Zodiaque“ gegründet, die Dali regelmäßig Werke abkauft. 1936 bricht in Spanien Bürgerkrieg aus. 1938 trifft Dali auf Sigmund Freud 1939 wenden sich Dali und der Surrealist Breton endgültig voneinander ab 1941 eine Dali-Miro – Ausstellung im Museum of Modern Art in New York 1946 zeichnet Dali Entwürfe für ein Projekt von Walt Disney und entwirft die Kulisse zu einem Alfred Hitchcock-Film 1949 Dali und Gala kehren nach Europa zurück 1958 präsentiert Dali in Paris ein 15 Meter langes Brot 1971 wird das Salvador Dali – Museum in Cleveland eröffnet 1982 stirbt Gala 1983 Kreation des Parfums „Dali“ 1989 Dali stirbt an Herzversagen   Salvador Dali ist ein ungewöhnlicher Künstler.

Sehr von sich eingenommen und von sich überzeugt bestand Zeit seines Lebens die Tendenz ihn für verrückt zu erklären, was Aussagen wie „Der einzige Unterschied zwischen mir und einem Verrückten ist, das ich nicht verrückt bin“ unterstützen. Er verstand es die Menschen durch seine Handlungen und Eigenheiten zu provozieren; so wollte er mit sechs Jahren Köchin werden, wobei er auf die weibliche Form „Köchin“ bestand. Dali verstand es, sich durch seine Provokationen in der Öffentlichkeit in Szene zu setzen. Er schien „ein Mann der Öffentlichkeit zu sein“, wie es Michel Deon bezeichnete. „Die Journalisten verschlingen gierig alles, was er ihnen vorsetzt, doch das Überraschendste an ihm ist seine Bauernschläue, die sich in einer Szene seiner Frühzeit äußert, da er ein junger Mann war, der unbedingt nach oben wollte; er erhielt den Rat, Kaviar zu essen und Champagner zu trinken, statt sich abzumühen wie ein Schichtarbeiter, um dann doch vor Hunger zu sterben.“ Dali verstand es also aus sich einen Star zu machen.

  Dali ist, in Figueras geboren, Katalane. Und man sagt den Katalanen nach, sie glaubten nur an die Existenz der Dinge; an das, was man essen, hören, berühren, riechen und sehen kann. Dali meint zu diesem kulinarischen und materiellen Atavismus: „Ich weiß, was ich esse; ich weiß nicht, was ich tue.“ Außerdem erklärt er: „Christus ist wie Käse, besser gesagt, wie Berge von Käse.“ Diesen starken Bezug zum Essen kann man immer wieder in Dalis Werken erkennen. So zum Beispiel bei den „zwei weichen Uhren“ (entspr.

„Die Beständigkeit der Erinnerung“), die nach einem Traum von zerfließendem Camembert entstanden ist. Oder auch bei „Die Spiegeleier auf dem Teller ohne Teller“ und „Anthropomorphes Brot – Katalanisches Brot“, „das Hummer – Telefon“ und „ Weiche Konstruktion mit gekochten Bohnen“ (entspr. „Vorahnung des Bürgerkriegs“). Außerdem bringt Dali immer wieder –vor allem bei seinen frühesten Werken- die von ihm so geliebte Landschaft Katalaniens in seine Bilder ein. So bei „Junges Mädchen am Fenster stehend“ oder „Das Mädchen von Ampurdan“. „Die Lehrer an der Kunsthochschule befanden sich noch in einem Stadium, dass Dali bereits hinter sich gelassen hatte.


“ Nachdem Dali von der Kunsthochschule in Madrid verwiesen wird, kehrt er zurück nach Cadaques. Er malt bis zu 5 Bilder am Tag. Doch sein Vater ist zutiefst besorgt um seinen Sohn. Dali hielt dies in einer Bleistiftzeichnung fest „Don Salvador und Ana Maria Dali“. Dali setzt sich nach dem Verweis aus der Schule mit allen modischen Stilrichtungen der Kunst (dem Impressionismus, dem Pointillismus, dem Futurismus, dem Kubismus, dem Neokubismus und dem Fauvismus) auseinander und ist im Begriff DALI zu werden. Dali besucht zum ersten Mal Paris, wo er Bunuel kennenlernt, der mit ihm einen Film drehen will.

Dali ist über 20 und seine Phase als Anfänger geht zu Ende. Er verspürt das Verlangen Objekte zu schaffen, die mit zeitgenössischen sexuellen Symbolen befrachtet sind. Werke wie „Honig ist süßer als Blut“ und „Das finstere Spiel“ entstehen, womit er in Barcelona Skandale auslöst. Durch eine Surrealistengruppe lernt Dali Paul Eluard und dadurch Gala kennen, die er als Göttin, Retterin und Traumfrau ansieht. Daraufhin entwickelt sich sein Stil wieder weiter. Er beginnt, seine Werke mit fotografischer Genauigkeit und Präzision zu malen.

Er meint daraufhin seine Bilder wären „eine handgemalte Farbfotografie von allerfeinsten Bildern der konkreten Irrationalität.“ Aus der Notwendigkeit des Geldes entstanden dann nach ersten kläglichen kommerziellen Kunstwerken Werke wie „Retrospektive Frauenbrüste“, „Hummer-Telefon“, das „Mae-West-Lippensofa“... Die Surrealisten fühlten sich inzwischen immer mehr von Dali bedroht, weil sie befürchteten, er ziehe ihnen den Boden unter den Füssen weg. Dali begann ebenfalls sich mit dem Psychoanalytiker Sigmund Freud auseinander zusetzen.

Daraus entstanden Werke wie die „brennende Giraffe“ oder „Anthromorpher Schrank mit Schubladen“. Er schloss nämlich aus Freuds Lehren, dass der Mensch „voller geheimer Schubladen ist“. Dalis Provokationen brachten schließlich sogar die Surrealisten dazu, ihn auszuschließen, wobei Dali sich schon seit längerem als der größte aller Surrealisten fühlte. „ Ich stieß wieder auf die gleichen Verbote wie in meiner Familie. Das Blut war mir gestattet. Ein bisschen Kacke durfte ich draufsetzen.

Aber Kacke allein wurde mir nicht gestattet. Mir war es erlaubt Geschlechtsteile darzustellen, aber nicht anale Phantasievorstellungen. Jeder Anus wurde mit größtem Misstrauen beachtet! Die Lesbierinnen gefielen ihnen ganz gut, nicht aber die Päderasten. In den Träumen durfte man nach Belieben Sadistisches verwenden, Regenschirme und Nähmaschinen; doch nur profane Dinge: Alle religiösen Dinge waren streng verpönt, selbst wenn sie mystischen Charakter hatten...

“ Dali setzte nun alles daran diese „Verbote“ zu provozieren (zB. mit der Fotomontage „Von Velazquez zu Dali“) und versuchte ihnen Bilder zu präsentieren die Ihnen gefielen und sogleich die Dinge enthielten, die sie verpönten. „Sie mochten keine After! Hinterlistig schob ich sie ihnen massenhaft in verkleideter Form unter ... Wenn ich ein surrealistisches Objekt konstruierte, in der kein derartiges Phantasma auftauchte, entsprach die symbolische Bedeutung dieses Objekts genau der eines Anus.

..“ (Bsp. „Das Rätsel Wilhelm Tells“) Dali fiel allerdings auch durch seine politischen Ansichten, wobei er behauptete, er würde sich nicht für Politik interessieren, da er meinte sie sei erbärmlich und zugleich bedrohlich, eher negativ auf. Dali gab Monarchien und totalitären Regimen den Vorzug, da ihn Prachtentfaltung und Zeremonien, die eher bei Regimes obengenannter Art vorkommen, anzogen. Dali stellte sich nicht nur Hitler in Frauenkleidern vor, sondern malte auch eine „Hitlersche Amme“ mit Hakenkreuz, wonach die anderen Surrealisten Dalis „Hitlerrausch“ endgültig nicht mehr für unpolitisch hielten.

„Ich war fasziniert von Hitlers weichem und fleischigem Rücken, der immer so prall in seine Uniform geschnürt war. So oft ich begann, den Lederriemen zu malen, der sich von seinem Gürtel schräg über die Schulter zog, versetzte die Weichheit ... mich in eine schmackhafte, nahrhafte und wagnerianische Ekstase, die mein Herz heftig schlagen ließ, eine sehr seltene Erregung, die ich nicht einmal beim Liebesakt empfand.“ Dali wollte seine Freunde noch immer davon überzeugen, dass seine Hitler-Obsession lediglich paranoisch und apolitisch sei, doch dann meinte er „Wenn ich heute Nacht träume, dass wir zwei (gemeint ist Hitler) uns lieben, werde ich morgen früh unsere schönsten Beischlafstellungen mit dem größten Detailreichtum malen.

“ Diese Aussage äußerte Dali jedoch eher aufgrund der Rivalität zwischen Breton und ihm. Dali beschrieb seine berühmte paranoisch-kritische Methode folgendermaßen: „Mein ganzer Ehrgeiz auf dem Gebiet der Malerei besteht darin, die Vorstellungsbilder der konkreten Irrationalität mit der herrschsüchtigsten Wut der Genauigkeit sinnfällig zu machen... Vorstellungsbilder die vorläufig weder durch Systeme der logischen Anschauung noch durch rationale Mechanismen erklärbar oder ableitbar sind.“ Später beschäftigte sich Dali mit dem Thema Religion.

Einmal zuvor hatte er erwähnt, dass er den Katholizismus aufgrund seiner Studien für „vollkommene Architektur“ hält. Daraus entstanden herausragende Werke: Abstraktes gemischt mit vollendeter Maltechnik.   Sein ganzes Leben hindurch schafft es Dali ,dass die Menschen entweder Gefallen und Bewunderung für sein Tun übrig haben, oder zumindest aufgrund seiner Provokationen auf ihn aufmerksam werden. Viele seiner Werke wurden ausgestellt, er arbeitete an Filmen und Theaterstücken mit und man schrieb viele Artikel und Bücher über ihn. Und obwohl er in Frankreich und auch in der USA lebte, wo er mit seiner Kunst mehr Erfolg hatte als n seiner Heimat, kehrte er zuletzt wieder nach Spanien zurück, wo er 6 Jahre nach seiner Frau Gala am 23.Jänner 1989 an Herzversagen stirbt.

  Betrachtung des Bildes „Paar, die Köpfe voller Wolken“   Dali erstellte dieses Werk 1936. Ich nehme an, dass es mit Ölfarbe gemalt worden ist. Das charakteristische an diesem Werk ist, dass die Bilderrahmen dem Ganzen erst eine Form und eine nähere Bedeutung geben. Das Werk stellt Gala und Dali in der Haltung der Figuren aus dem „Angelusläuten“ von Millet dar. Die Bilder beinhalten die Landschaft Katalaniens. Der Strand und der Himmel von Port Lligat werden in den Körpern von Dali und Gala dargestellt.

Ich denke, dass die Wolken im Kopfbereich wieder mit dem Studieren der Lehren von Freud zusammenhängen; mit dem Geheimnisvollen und Versteckten im menschlichen Geist. Die Bedeutung der Tische kann ich jedoch nicht erkennen. Auf dem Körper des Bildes von Gala befindet sich eine Weinrebe auf dem Tisch, in dem von Dali ein Glas mit Löffel und ein nicht identifizierbarer Block. Auffallend ist, dass in dem Bild der Gala die Sonne stärker scheinend zu erkennen ist. Die Landschaft ist leer. Nur Sand und der Tisch mit der Rebe sind vorhanden.

Im Hintergrund ist etwas zu erkennen, das einer vertrockneten Weinrebe ähnlich sieht. In Dalis Bild sind Häuser und Menschen zu sehen. Das Bild strahlt mehr Leben aus. In dem Bild von Gala scheint die Sonne gerade unterzugehen...

oder, da sie im Nord-Osten steht geht sie vielleicht gerade auf. Das Bild von Dali stellt den katalanischen Strand vielleicht zu einer späteren Zeit dar. Zu einer Zeit, zu der schon Menschen auf den Strand kommen, da auch auf Dalis Bild Sonnenstrahlen zu erkennen sind. Nun aber im Süd-Osten. Auf beiden Bildern scheint die Sonne. Der Himmel ist ziemlich klar.

Das Bild scheint die Zufriedenheit Dalis und Galas darzustellen. Alles scheint geordnet und ruhig zu sein. Das zu Dalis Bild geneigte Bild Galas und das straffe Bild Dalis zeigt die Zuneigung, die die zwei für einander hegen. Es stellt die Liebenden, ihre Zugehörigkeit zueinander dar. Bei Galas Bild scheint eine Hand auf den Tisch zu greifen und gleichzeitig zieht die Hand ein Stück des Tischtuches hoch, als würde es dem Arm schwer fallen, hinaufzugelangen. Die Leere in Galas Bild stellt vielleicht Galas Ausgeglichenheit im Leben dar.

In Dalis Bild sind mehrere Sachen zu erkennen. Vielleicht verdeutlicht das seine unaufhörige Neugier und seine immer neuen Ideen. Gala hat auch um die Sonne herum Wolken. Vielleicht stellt das etwas noch immer währendes Geheimnisvolles an Gala dar.

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