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  Arbeitsteilung

Arbeitsteilung Die wirtschaftliche Entwicklung einer Gesellschaft ist Ausdruck des Strebens nach zunehmender Bedürfnisbefriedigung und Knappheitsminderung Ökonomische Entwicklung ist geprägt durch Spezialisierung (Arbeitsteilung) Arbeitsteilung: Wesensmerkmal des modernen volkswirtschaftlichen Produktionsprozesses Natürliche Arbeitsteilung: Mann: Tierzucht, Hausbau, Jagd Frau: Hausarbeit, Kindererziehung, Feld Berufsbildung: z.B.: Bäcker, Schmied, Müller Berufsspaltung: Spezialisierung innerhalb der einzelnen Berufe z.B.: aus Schmied wird Grob- oder Feinschmied Arbeitszerlegung: technische Arbeitsteilung in der Produktion, Fließfertigung, Fließbandarbeit Volkswirtschaftliche Arbeitsteilung: horizontale Arbeitsteilung vertikale Arbeitsteilung - primärer Bereich: Urerzeugung: Landwirtschaft, Fischerei, Forstwirtschaft, Bergbau, Öl-/ Gasgewinnung - sekundärer Bereich: Weiterverarbeitung: Industrie (Grundstoffindustrie, Investitionsgüterindustrie, Konsumgüterindustrie), Handwerk (Tischlerei, Bäckerei, Schneiderei) - tertiärer Bereich: Handel (Großhandel, Einzelhandel), Dienstleistungen (Kreditinstitute, Versicherungs-betriebe, Verkehrsbetriebe, Nachrichtenbetriebe) Rationalisierung: wohl überlegte Anwendung von wissenschaftlichen, technischen und organisatorischen Mitteln zur Steigerung, Verbesserung und Verbilligung der Gütererzeugung Günstiges Verhältnis von Ertrag und Aufwand wird angestrebt (Wirtschaftlichkeit), Zielsetzung: Steigerung des Ertrages, Senkung der Kosten Produktion wird durch organisierte Maßnahmen ergiebig gestaltet (Produktivität), Zielsetzung: Erhöhte Ausbringungsmenge von Erzeugnissen Angemessener Gewinn im Verhältnis zum Kapitaleinsatz wird erwirtschaftet (Rentabilität), Zielsetzung: Gewinnerzielung, Gewinnsteigerung -Interessen der Arbeiter müssen gewahrt bleiben Rationalisierung bei den Erzeugnissen -beziehen sich auf den Fertigungsgegenstand -Normung, Typung, Spezialisierung - Normung: Vereinheitlichung von Maßen, Formen, Bestandteilen, Bezeichnungen für Einzelteile (z.B.

Schrauben) und für einteilige Fertigwaren (z.B. Flaschen); Festlegung von Verhaltensweisen (Umgang mit Giften), Verfahrensgrundsätze (z.B. für Arbeitsvorgänge) besondere Bedeutung haben für die Industrie: · Maßnormen (Gewinde, Papierformate, Spurweiten) · Stoffnormen (Beschaffenheit, Eigenschaften bei Werk-/Baustoffen) · Typnormen (Größe, Beschaffenheit bei internat. Handelsgütern und Gegenständen des öffentlichen Interesses) · -Planungsnormen (Einheitliche Festlegung von Grundsätzen für die Planung von Gebäuden, Straßen usw.

) · Prüfnormen (Einheitliche Maßstäbe bei Prüfungen und Messungen) · Liefernormen (allgemein gültige Bestimmungen über Lieferzeit, Versandart, Verpackung usw. bei besonderen Handelswaren) · Sicherheitsnormen (allgemein gültige Schutzbestimmungen für Menschen) Normen in der deutschen Wirtschaft:Deutsches Institut für Normung Internationale Normung:International Organisation for Standardization Typung: Vereinheitlichung von zusammengesetzten Fertigungsgegenständen; betriebliche Maßnahmen, die eine Serien- oder Massenfertigung ermöglichen; Baukastensystem: genormte Einzelteile werden zu verschiedenen Typen zusammengesetzt (Fertighausbau) Spezialisierung: Beschränkung des Fertigungsprogramms eines Unternehmens auf wenige Arten von Erzeugnissen, kann auch durch Absprachen von Unternehmen desselben Wirtschaftszweiges erfolgen führt zur zwischenbetrieblichen Arbeitsteilung Wissenschaftliche Betriebsführung: vernünftige Gestaltung der Fertigungsverfahren durch - Arbeitsablaufstudien (sollen Grundlage schaffen für Zerlegung des Fertigungsprozesses) - Arbeitszeitstudien (sollen Zeit ermitteln, die ein Arbeiter für ordnungsgemäße Erledigung einer Aufgabe braucht) - Arbeitswertstudien (sollen Schwierigkeitsgrad der Arbeit feststellen) Arbeitsteilige Fertigung: Zerlegung einer Arbeitsaufgabe: entweder Gliederung in verschiedene Arbeitsstufen oder verschiedene Teilarbeiten innerhalb der gleichen Stufe Vorteile : Für den Arbeitnehmer: -gute Möglichkeiten für ungelernte Arbeiter -keine hohen Qualifikationen -relativ guter Verdienst Für den Arbeitgeber: -hohe Umsätze durch Massenproduktion -kurze Einarbeitungsphase -durch vorgegebenen Takt wenig Kontrolle nötig -Wettbewerbsfähigkeit wird erhöht -Spezialisierung auf hochwertige Produkte ist möglich Nachteile: Für den Arbeitnehmer: -monotone Arbeit -einseitig belastende Arbeit (gesundheitliche Schäden an Körper und Seele) -Dequalifizierung (keine Aufstiegsmöglichkeiten) -kaum soziale Kontakte am Arbeitsplatz -entseelte Arbeit (Identifikation mit Produkt und Betrieb kaum möglich) -viele Arbeitsunfälle Für den Arbeitgeber: -Abhängigkeit von der korrekten Funktion der Maschine -hohe Investitionen in Maschinen -Unflexibilität -unzufriedene Arbeitnehmer -schlechtes Betriebsklima -hohe Krankheits- und Fluktuationsrate -viele Betriebsunfälle Humanere Gestaltung der Arbeitsorganisation (bessere Motivation der Mitarbeiter, Steigerung der Produktivität) a) Arbeitserweiterung (Job enlargement): mehrere gleichartige Teilarbeiten werden zusammengefasst b) Arbeitsplatzwechsel (Job rotation): Arbeiter tauschen innerhalb eines Fertigungsabschnittes regelmäßig ihre Arbeitsplätze, Eintönigkeit wird unterbrochen c) Arbeitsbereicherung (Job enrichment): einem Arbeiter werden verschiedenartige Teilarbeiten zugewiesen, die eine längere Ausbildung vorraussetzen d) Teilautonome Arbeitsgruppen: Eine Arbeitsgruppe erledigt größere Teilaufgabe, Arbeitsplätze können getauscht werden, Arbeitstempo kann verändert werden e) Autonome Arbeitsgruppen: Eine Arbeitsgruppe erledigt Gesamtaufgabe selbstständig, Team beteiligt sich am Einstellungsverfahren f) Lean production (schlanke Produktion): verschmilzt alle Funktionen vom Top-Management über die Arbeiter bis zu den Zuliefern zu einem geschlossenen System, kann rasch und wirtschaftlich auf Änderungen von Konsumwünschen reagieren, viel sachliche und zeitliche Selbstständigkeit, übernimmt Entwicklung, Materialdisposition, Fertigung, Instandhaltung, Kalkulation, Verkaufsplanung, Mitarbeiter erkennen Sinn ihrer Arbeit und werden motiviert, jeder Mitarbeiter ist für Produkt und seine Qualität mitverantwortlich Arbeitsinhalte Aufstiegs- chancen Betreibsklima Arbeitsum- gebung Arbeitsbedin- gungen Führungsstil Anspruchsvolle Tätigkeit Qualifizierungs-maßnahmen erhöhen/ver-bessern (Fort- und Weiterbildung Kommunikation verbessern z.B. über Betriebs-ausflüge Räumlichkeiten schöner gestalten (Blumen, Fotos, Musik Pausen-, Arbeits-zeitregelung Kooperativ statt autoritär Abwechslungs- reiche Tätigkeit Chancen auf bessere Stelle erweitern Gespräche zwischen Ge- Schäftsleitung und Belegschaft fördern gute Licht-verhältnisse reine Luft, wenig Lärm Gehalt Arbeitnehmer mit in Entscheidungen einbeziehen Job rotation Arbeitsschutz Job enlargement Arbeitssicherheit (techn. Geräte) Job enrichment Gruppenarbeit Dem Arbeit-nehmer mehr Verantwortung übertragen Rationalisierungsmaßnahmen verändern Arbeitsplätze -Tätigkeiten der Arbeiter werden von Fertigung auf Fertigungsplanung, Arbeitsvorbereitung, Vertrieb und Kundendienst verlagert -neue Arbeitsplätze verlangen Denkvermögen, Ideenreichtum, Phantasie -Arbeitsplätze mit eintönigen Teilarbeiten und einseitiger Beanspruchung fallen weg

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