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  Analyse der goebbels - rede von 1940

Analyse der Goebbels – Rede von 1940 Goebbels’ Rede hat das Ziel dem deutschen Volk zu vermitteln, dass der Krieg genau nach Plan verläuft und das die NS Führung nur noch auf den richtigen Augenblick wartet, den entgültigen Kriegsentscheidenden schlag zu beginnen. Um dies zu erreichen, vergleicht er zu Anfang Deutschland mit Großbritannien. Zu Beginn jedes Vergleiches führt Goebbels „Ein Volk“ an. Diese Anapher soll das Zusammengehörigkeitsgefühl der deutschen verdeutlichen. Der Zusammenhalt steht hier im Vordergrund. Großbritannien benennt Goebbels immer mit „ein anderes“ Volk.

Damit drückt er klar aus, das er es nicht für nötig hält den Namen auszusprechen und drückt so seine ganze Abneigung aus. Beim ersten Vergleich ist vom Volk, „das den ganzen Kontinent beherrscht“ (Z. 3) die Rede. Hier ist besonders das Adjektiv „ganzen“ und das Verb „herrschen“ zu beachten. Goebbels verändert die Realität, da Nazi Deutschland zu diesem Zeitpunkt nicht den ganzen Kontinent erobert hatte. Wichtiger ist aber das Verb herrschen, da er so sämtliche Anti - Nazi Organisationen einfach ignoriert.

England bezeichnet er als „nur auf eine Insel verbannt“ (Z. )Der Verglich Insel – ganzer Kontinent ist von größter Wichtigkeit. Das Wort nur drückt wieder Abneigung und Unterschätzung gegenüber den Briten aus. Goebbels möchte so auf Deutschlands stärke hinweisen. Er ignoriert außerdem, dass Deutschland einen denkbar ungünstigen Geographischen Standpunkt hat. Denn schon Bismarck wusste, dass der Standort Deutschlands größter Nachteil ist.

Für seinen nächsten Vergleich bedient sich Goebbels der Geschichtsfälschung. „Ein Volk das seit Jahrhunderten die beste Armee der Welt besitzt“ (Z.4) ist schlichtweg falsch. Er vergisst den 1. Weltkrieg und verkennt, dass Deutschland als Nationalstaat erst seit 1871 besteht. Dass Goebbels Großbritanniens Streitmacht nicht ernst nimmt, zeigt durch die Behauptung „dass sich mühsam eine bessere Feuerwehr zusammengetrommelt hat.

“ (Z.5) Die immer noch überlegene Britische Seemacht vergisst Goebbels auch. Er versucht alles, um seine Zuhörerschaft davon zu überzeugen, dass dem deutschen Reich der Endsieg nicht mehr zu nehmen ist. Die wir dadurch bestätigt, dass er Deutschlands Nahrungsmittelproduktion als unzerstörbar bezeichnet. Voller Hohn wendet er sich gegen die Briten, die an Nahrungsmangel leiden, indem er ihre Lagerhäuser als zerstört abtut. Goebbels scheint davon überzeugt zu sein, dass Großbritannien psychisch und physisch am Ende ist.

Im finalen Vergleich beschönigt er die in Deutschland bestehende Diktatur. Er bezeichnet Hitler als „klaren zielsicheren politischen Führer“ (Z: ), während er Großbritanniens Führung „als an die Oberfläche geschwemmte Dutzendgestalten“ (Z.11) betitelt. Er glaubt, dass Churchill und Co als Handlungsunfähige Politiker. Zu letzt wertet Goebbels seine Vergleiche aus. Sein Hass gegen die Britische Monarchie und die Queen illustriert er mit der Aussage „ ;.

.. wenn das chancenlose auch noch eine alte vermodernde Welt repräsentiert“ (Z.13). Deutschland, „welches eine moderne Weltanschauung repräsentiert“ (Z.14) ist laut Goebbels der sichere Sieger.

Das in der modernen Weltanschauung keine Meinungsfreiheit, Rassenhass und Massenmord alltäglich sind ist laut Goebbels irrelevant. Die rhetorische Frage „Wer kann da noch Fragen wer gewinnen wird?“ (Z: )soll auch den letzten Zweifler von der NS Politik überzeugen. Durch das Possessivpronomen „unser“ (Z.15) solidarisiert Goebbels sich noch einmal mit der Bevölkerung und stärkt so das Nationalgefühl.  Jonathan Scheer

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