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  Die geschichte von iron maiden

Gegründet wurde Iron Maiden im Dezember 1975 von Paul Day (Vocals), Dave Sullivan (Gitarre), Terry Rance (Gitarre), Ron Mathwes (Drums) und insbesondere Steve Harris (Bass), als dessen Kind man die Band heute sehen kann. In dieser Besetzung wurde das Livedebut in einer Kneipe in London gegeben. In den darauf folgenden Jahren wurde kräftig gewechselt, wobei der wichtigste Neuzugang wohl Dave Murray (Gitarre) gewesen sein dürfte, der auch heute noch bei Iron Maiden spielt. Diese ständigen Line-up Wechsel hielten dann bis 1977 auch an, wobei auch ein gewisser Thunderstick, der später bei Samson hinter den Drums saß, auch in die Anfangszeit von Iron Maiden involviert war. Richtig ernst wurde es erst im Zeitraum von Mitte 1977-1980, als die Band, mitlerweile bestehend aus Paul Di` Anno (Vocals), Clive Burr (Drums), Tony Parsons (Gitarre) und den beiden oben erwähnten Steve Harris und Dave Murray, ihre ersten Demos, heute auch bekannt als "Soundhouse Tapes", einspielte und selbige zur Ansicht an einige Labels, darunter auch EMI, schickte. Postwendend bekam man dort auch einen Vertrag und das erste selbstbetitelte Album erschien 1980 - vorher sollte es allerdings noch einen Wechsel an der Gitarre geben: Für Tony Parsons kam Dennis Stratton.

Mit dem Debutalbum konnte man beachtliche Erfolge erzielen, was sich u.a. darin niederschlug, daß man Gigs im Rainbow und Reading spielen durfte. Bis zum nächsten Album sollte das Line-up allerdings nicht stabil bleiben: Dennis Stratton verließ die Band und wurde durch Adrian Smith ersetzt, der einen wesentlichen Anteil am späteren Erfolg der Band haben sollte. 1981 erschien dann der Nachfolger mit dem Titel "Killers", welcher Iron Maiden zu einem großen Popularitätsschub verhalf - es folgte eine große Welttournee und die Band katapultierte sich, zusammen mit Judas Priest, an die Spitze der NWOBHM. Nach der erfolgreich absolvierten Welttournee schied Sänger Paul Di`Anno aus der Band aus, was wohl an seinen damaligen Drogenproblemen lag, die für die Band untragbar wurden.

Die Suche nach einem passenden Nachfolger war zwar alles andere als einfach, aber mit Bruce Dickinson von Samson (der damals noch unter dem Namen Bruce Bruce tätig war) fand man einen geeigneten Nachfolger, der die Band nachhaltig prägen sollte. Der Kontakt zwischen Bruce Dickinson und Steve Harris, der mitlerweile zur Hauptfigur bei Iron Maiden geworden war, war schon 1980 da, als Steve Harris zusammen mit Samson ein Intro für derren Album "Head On" schrieb (welches unter dem Titel "The Ides Of March" auch auf dem Killers Album Verwendung fand). Ausschlug für Bruce Dickinson war aber ein Live Gig mit Samson beim Reading Festival 1981 (auch auf CD erhältlich), bei dem Steve Harris zusammen mit Manager Rod Smallwood im Publikum standen und so fasziniert von Bruce Dickinson waren, daß sie ihn nach dem Gig direkt abgeworben haben. Es folgten einige Warm-up Gigs für Bruce Dickinson und alsbald nahm man auch ein neues Studioalbum in Angriff, welches nur bis 1982 auf sich warten ließ und heute einer der unsterblichen Metal Klassiker ist: Die Rede ist natürlich von "The Number Of The Beast", welches heute absoluten Kultstatus genießt und eigentlich in keiner Metal Sammlung, wie alle weiteren Iron Maiden Alben mit Bruce Dickinson und Adrian Smith, fehlen sollte. Trotz des sich einstellenden Erfolgs verließ Drummer Clive Burr die Band und wurde durch Nicko McBrain ersetzt - jetzt hatte man endlich ein Line-up gefunden, welches zum einen vorläufig stabil bleiben sollte und zum anderen die Metal Szene prägen sollte, wie kaum ein anderes. Es folgten 1983 das nächste Studioalbum "Piece Of Mind" und nur ein Jahr später der Nachfolger "Powerslave", die sich ebenfalls in die Kategorie "Extraklasse" einordnen lassen und der Band somit Schaaren von neuen Fans beschehren sollte.

Keine Frage: Iron Maiden galten mitlerweile als Flagschiff des Heavy Metals und unterstrichen diesen Status 1985 mit dem ersten offiziellen Live Album "Live After Death", welches mit zu den 10 besten Live Alben im kompletten Heavy Metal Sektor gehören dürfte. Wer aber nun glaubte, daß Iron Maiden damit am kreativen Zenit angekommen waren, der irrt sich gewaltig: Mit "Somewhere In Time" legte man 1986 ein weiteres superstarkes Album vor, um es zwei Jahre später mit "Seventh Son Of A Seventh Son" zu toppen: Dieses Album zu beschreiben ist fast unmöglich, so schlichtweg genial ist es. Das wurde auch schon damals von den Fans erkannt und eben diese Scheibe landete auf Platz 1 der britischen Charts, was auch ein Indiz für den enormen Erfolg von Iron Maiden ist. Danach folgten allerdings die Probleme: Nach erfolgreich absolvierter Tour verließ Gitarrist Adrian Smith die Band und wurde durch Janick Gers ersetzt, der zuvor schon mit den beiden ex-Members Paul Di`Anno und Clive Burr in diversen Bands gespielt hatte. Allerdings war dieser Wechsel nicht nur ein einfacher Wechsel an der Gitarre: Adrian Smith war einer der kreativen Köpfe bei Iron Maiden und hatte maßgeblichen Anteil am Erfolg von Iron Maiden - somit war sofort klar, daß man diese Lücke nur sehr schwer wird schließen können, zumindest was den kreativen (sprich: Songwriting) Teil betrifft. Adrian Smith veröffentlichte später mit mäßigem Erfolg noch eine CD seines Projekts A.


S.A.P ("Silver And Gold") und war Mitte der `90er mit seiner Band Psycho Motel am Start, wobei sich auch damit kein rechter Erfolg einstellen wollte. 1997 trat er, zumindest indirekt, in Bezug auf Iron Maiden wieder in`s Rampenlicht, als er Bruce Dickinson bei dessen Solokarriere half...

Aber zurück zu Iron Maiden: Ein neues Studioalbum war nur eine Frage der Zeit und 1990 kam dieses dann mit dem Namen "No Prayer For The Dying" auf den Markt. Allerdings knüpfte man damit nicht natlos an "Seventh Son Of A Seventh Son" an, sondern veröffentlichte das bisher schwächste Iron Maiden Album überhaupt, was wohl in erster Linie auf den Verlust von Adrian Smith zurückzuführen ist. Kaschiert werden konnte diese schwache Leistung damit, daß die ausgekoppelte Single "Bring Your Daughter To The Slaughter" (ein Dickinson Track) zum ersten mal in der Karriere der Band auf Platz 1 der Single Charts schoss. Ebenfalls im Jahre 1990 begab es sich, daß Sänger Bruce Dickinson die erste CD als Solokünstler veröffentlichte (auf der CD ist auch Janick Gers an der Gitarre vertreten) und somit indirekt zeigte, daß ihn der Job bei Iron Maiden entweder nicht mehr auslastete oder das er mehr und mehr Songs schrieb, die nicht mehr zu Iron Maiden passten bzw. Bandleader Steve Harris nicht gefielen. Wahrscheinlich spielten beide Faktoren eine Rolle, aber Auswirkungen auf Iron Maiden hatte dies noch nicht.

Stattdessen wurde 1992 der nächste Longplayer "Fear Of The Dark" veröffentlicht, der auf der einen Seite zwar hervorragende Tracks wie etwa den Titeltrack enthielt, aber auf der anderen Seite auch nicht restlos überzeugen konnte und sich somit ebenfalls nicht mit dem älteren Material messen konnte. Mitlerweile war der Punkt erreicht, wo innerhalb der Band nicht mehr alles glatt lief und schon vor der "Fear Of The Dark" Tour eröffnete Sänger Bruce Dickinson der Band, daß er diese nach der Tour verlassen werde, um sich auf seine Solokarriere konzentrieren zu können. Dies war die offizielle Fassung, aber man kann davon ausgehen, daß Bandleader Steve Harris und er einfach nicht mehr miteinander auskamen, was auch davon gestützt wird, daß in späteren Interviews beide aneinander kein gutes Haar mehr ließen. Musikalische Differenzen mag es zudem ebenfalls gegeben haben, denn die Solokarriere, die Bruce einschlug, brachte mit "Balls To Picasso" (1994) und der kurzlebigen Band "Skunkworks" (1996) zunächste zwei Werke zum Vorschein, die man so von Bruce Dickinson nicht erwartet hätte. Bei Iron Maiden folgte 1992 der Livemitschnitt "Live At Donignton" (Doppel CD) und 1993 die beiden Livealben "A Real Live One" und "A Real Dead One", die heutzutage nur noch zusammen mit dem Titel "A Real Live Death One" erhältlich sind. An die Klasse eines "Live After Death" kamen diese Releases freilich nicht heran und insgesamt merkte man der Band deutlich an, daß sie nicht mehr alzu euphorisch am Werke war.

Das (vorerst) letzte Konzert mit Bruce Dickinson "Raising Hell" fand dann schließlich 1993 statt und ist auch auf Video / DVD erhältlich. Die Suche nach einem geeigneten Nachfolger gestaltete sich recht schwierig, wobei die Band u.a. ex-Helloween Sänger Michael Kiske mit der Bergründung, man wolle einen englischsprachigen Sänger haben, ablehnte. Schlussendlich präsentierte man Blaze Bayley (ex-Wolfsbane) als Nachfolger, der aber schon stimmlich ein ganz anderes Kaliber als Bruce Dickinson war. Zudem war es für Blaze Bayley äußerst schwer, gegen den überaus beliebten Bruce Dickinson anzukommen.

Es war somit nicht weiter verwunderlich, daß es vom ersten Tag an Kritik gegen den neuen Lead Sänger hagelte. Die Band zeigte sich davon aber wenig beeindruckt und veröffentlichte 1995 ein neues Studioalbum namens "The X Factor", welches sich zwar grundlegend von älteren Werken wegen seiner teilweise progressiven Parts unterschied, aber im großen und ganzen einem Totalflopp wie "No Prayer For The Dying" vorzuziehen ist. Die nachfolgende Tour verlief für die Band allerdings alles andere als erfreulich, denn der neue Sänger kam einfach nicht gegen die Mythos Bruce Dickinson an, was auch an Blaze Bayley`s schwacher Live Performance und seinen stimmlichen Problemen bei älteren Songs lag. So wurden schon hier Stimmen laut, die Bruce Dickinson zurück in die Band forderten und Blaze Bayley als Totalausfall darstellten. Die Band hielt aber zu diesem Zeitpunkt (erwartungsgemäß) an dem neuen Sänger fest. Pünktlich zum 20 jährigen Bestehen der Band wurde 1996 die erste Best Of mit dem Titel "Best Of The Beast", sowohl als Doppel- als auch Einzel CD veröffentlicht, die u.

a. auch die legendären "Soundhouse Tapes" (siehe oben) und mit "Virus" sogar einen neuen Track, der auch als Single ausgekoppelt wurde und keineswegs übel war, enthielt. Bis 1998 sollte es rund um Iron Maiden recht ruhig bleiben, aber dafür machte ex-Sänger Bruce Dickinson 1997 Schlagzeilen als er, nach zwei recht alternativen Alben, mit "Accident Of Birth" eine neues Studioalbum auf den Markt brachte, welches man als legitimen Nachfolger zum letzten wirklich überzeugenden Iron Maiden Album "Seventh Son Of A Seventh Son" bezeichnen konnte. Mit von der Partie war auch ex-Iron Maiden Gitarrist Adrian Smith und so war "Accident Of Birth" zum einen die Rückkehr von Bruce Dickinson zu alten Tugenden und zum anderen Wasser auf den Mühlen der Iron Maiden Fans, die Bruce Dickinson nach wie vor in die Band zurückgerüchteten. Iron Maiden ließen sich davon allerdings nicht beirren, sondern veröffentlichten mit "Virtual XI"1998 ein neues Studioalbum, welches deutlich straighter rüberkam als der recht komplizierte Vorgänger und sicherlich ein gutes Album darstellte. Auch auf der anschließenden Tour kam die Band deutlich gefestigter rüber und insbesondere Sänger Blaze Bayley schien sich merklich weiterentwickelt zu haben, was seine Bühnen Performance anging - so machte er seine stimmlichen Defizite durch unermüdlichen Einsatz auf der Bühne wieder wett und die Band schien sich langsam, aber sicher von der Vergangenheit zu lösen.

Das dies nur ein Trugschluss war, wurde Anfang 1999 ersichtlich: Nachdem die üblichen Gerüchte über Bruce Dickinson`s Rückkehr erneut aufkamen, war es plötzlich soweit: Bruce Dickinson kehrte, nach dem er Ende 1998 noch ein weiteres Soloalbum namens "The Chemical Wedding" mit ebenfalls starken Anleihen an Iron Maiden heraus gebracht hatte, zu der Band zurück und Blaze Bayley musste seinen Hut nehmen. Zusätzlich kehrte auch noch Gitarrist Adrian Smith zurück und die Band fungierte von nun an mit drei Gitarristen. Die Euphorie im Lager der Fans kannte natürlich keine Grenzen und die Tour, die man 1999 startete verlief für die Band überaus erfolgreich. Vorher wurde noch ein (sehr schwaches) Computerspiel namens "Ed Hunter" (welches schon seit 1996 angekündigt wurde - damals noch unter dem Titel "Melt") herausgebracht. Die Erwartungen an das neue Studioalbum waren natürlich grenzenlos und als es dann endlich im Jahre 2000 erschien, gab es kein halten mehr und "Brave New World", so der Titel der neuen CD, verkaufte sich blendend und zeigte die Band endlich wieder in alter Verfassung - "Brave New World" war eine restlos überzeugende Scheibe, die da anknüpfte, wo man seinerzeit mit "Seventh Son Of A Seventh Son" aufgehört hatte und vereinte alle typischen Iron Maiden Trademarks in sich. Kein Wunder, daß die anschließende Tour für Iron Maiden mit ex-Judas Priest Sänger Rob Halford im Vorprogramm zu einem wahren Triumphzug für die Band wurde und man die Tour zudem dazu nutzte, ein entsprechendes Live Album in Brasilien mitzuschneiden.

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