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  Die e-gitarre

Die E-Gitarre Die Elektrische-Gitarre Die Elektrische-Gitarre, kurz E-Gitarre, ist eines der beliebtesten Musikinstrumente heutzutage. Sie ist ein Abkömmling seiner akustischen Eltern (z.B. Konzertgitarre, Westerngitarre, Hawaiigitarre). Ich habe dieses Thema ausgewählt, weil ich selbst E-Gitarre spiele und mir der Sound gut gefällt. Die Geschichte der E-Gitarre In der Zeit um 1930, als immer größere und lautere Swing Orchester am Kommen waren, und die Gitarre ein wichtiger Bestandteil der Rhythmusgruppe war (und auch heute noch ist), mussten sich die Gitarristen etwas einfallen lassen um die Gitarre zu verstärken.

Man baute zunächst größere Gitarren, damals auch sogenannte Cello-Gitarren. Da dies aber bald auch nicht mehr ausreichte, brachte man Mikrofonkapseln in das Schallloch an, die wiederum an Radio- ähnlichen Verstärkern angebracht waren. Dies war die Geburtsstunde der E-Gitarre. Der eigentliche Erfinder der ersten richtigen E-Gitarre war George D. Beauchamp. Er entwickelte zusammen mit den tschechischen Dopyera Brüdern ein Tonabnehmersystem.

Doch dies war ihm noch nicht gut genug und er experimentierte wieder mit Magneten und Spulen. Aus einem Permanent-Magneten und der Spule eines Plattenspielers erfand er dann den elektromagnetischen Tonabnehmer. Bei einem Plattenspieler war es die Tonabnehmernadel, doch bei der selbstgebauten massiven Gitarre von Beauchamp waren es die Stahlsaiten, dessen Schwingungen das Magnetfeld störten und somit eine Wechselspannung in der Spule auslösten. Die erste E-Gitarre mit einem solchen Tonabnehmer war eine Hawaii Gitarre, da Beauchamp eine solche spielte. Im Gegensatz zu den aus Holz bestehenden Prototypen war die Serienfertigung bereits aus Aluminium. Mit einem kreisrunden Körper und einem langen, schmalen Hals wurde sie auch "Bratpfanne" genannt.

1932 patentierte Beauchamp diese Erfindung, die heute noch vom System her verwendet wird. Mittlerweile gibt es viele verschiedene E-Gitarren und eine große Anzahl Hersteller. Von Anfang an im Geschäft ist die Firma Gibson. Sie wurde 1902 von Orville Gibson (1856-1918) gegründet. Ca. 12 Jahre nach seinem Tod begann die große Gibsonzeit.

Sie dauerte 15 Jahre, denn in dieser Zeit gab es keine konkurrenzfähigeren E-Gitarren Hersteller. Anfang der 40'er übernahm Gibson das Tonabnehmersystem von Beauchamp auf die normalen Gitarren. Es wurde die ES-150 entwickelt. Sie wurde mit 2 oder 3 Tonabnehmern hergestellt und kam mit einem sogenannten Cutaway für Solisten, die bisher vernachlässigt wurden auf den Markt. Eine weitere Firma die E-Gitarren herstellt ist Fender. Sie wurde 1945 von Leo Fender gegründet.

Fender arbeitete zuvor in einer Werkstatt die E-Gitarren und Verstärker reparierte. Jedesmal ärgerte er sich darüber wie kompliziert die E-Gitarren gebaut waren und wie leicht etwas kaputt ging. Deshalb beschloss er diese zu vereinfachen, damit man sie rationeller in Serie herstellen konnte und sie auch leichter zu reparieren waren. Zunächst stellte die Firma Fender nur Hawaii Gitarren her, sowie eine Eigenentwicklung der E-Gitarre. Diese E-Gitarre war einfach gebaut, hatte 2 Tonabnehmer, einen Cutaway, einen simple konstruierten Hals, der leicht abmontierbar war und auch schon einen teilweise massiven Körper. 1950 kam sie unter dem Namen Esquire auf den Markt, ist aber heutzutage bekannter unter Telecaster.

Da damals viele bekannte Gitarristen nun auf Fender Gitarren umgestiegen waren, wurden sie populär und Gibson verlor einen großen Marktanteil. Aber auch Gitarristen machten sich Gedanken über Neukonstruktionen der E-Gitarren. Wie z.B. Les Paul. Er meinte das man den hohlen Körper nicht mehr brauche bzw.

das er störte. Deshalb baute er einen sogenannten Solidbody, der ähnlich wie Fenders Telecaster gebaut war. Mit seinem Prototyp ging Les Paul zu Gibson, diese wimmelten ihn aber ab, mit der Begründung, dass sie keine Besenstiele mit Saiten bauen. Doch da Gibson nicht vom Gitarrenmarkt verschwinden wollte kontaktierten sie Les Paul wieder. 1952 kam dann die erste Solidbody unter dem Namen Gibson Les Paul auf den Markt. Sie ist die wohl bekannteste E-Gitarre die je produziert wurde.

Auf der Unterseite hat sie eine Lage Mahagoni Holz und auf der Oberseite eine Lage gewölbtes Ahorn, 3 Tonabnehmer und ein Cutaway. Als Krönung dieser Erfindung, die Fender nicht überbieten konnte wurde die Gibson Les Pauls in goldfarbener Lackierung geliefert. Gibson Gitarren wurden wieder beliebter denn je. Die letzten Erfindungen kamen dann gegen Anfang der 60'er. Andere Gitarrenhersteller wie z.B.

BC Rich, Ibanez und Yamaha schlossen sich dem Markt an. Jede Firma hat ihre eigenen fast unverwechselbaren Modelle, die heutzutage in jedem Musikgeschäft zu finden sind. Aufbau und Funktion der E-Gitarre Die E-Gitarre besteht aus einem Korpus (Körper), einem Hals und einem Kopf. Diese drei Teile bestehen in der Regel aus Holz. Der Korpus in speziellen Fällen auch aus Aluminium. Im folgenden Bild sind die wichtigsten Bestandteile der E-Gitarre markiert.





Kurzbeschreibung der Bestandteile von oben nach unten: Wirbel: Mit Hilfe der Wirbel kann man die Saiten der E-Gitarre stimmen. Durch Drehen der Wirbel nach rechts bzw. links wird die Saite höher bzw. tiefer stimmt. Stahlsaiten: Die Stahlsaiten sind die Tongeber. Alle sechs haben eine unterschiedliche Dicke.

Je dicker die Saite, desto tiefer der Ton. Die Reihenfolge der Saiten von oben nach unten ist wie folgt: E-A-D-G-H/B-E Sattel mit Saitenverschraubung: Dies ist ein kleiner Aufsatz kurz vor dem Kopf, mit Vertiefungen darin, die als Führung dienen, damit die Saiten nicht lose zu den Wirbeln kommen. Griffbrett mit Bünden: Das Griffbrett ist auf der Unterseite rund geschliffen und auf der Oberseite gerade. Dies ermöglicht dem Gitarristen ein angenehmes umgreifen des Gitarrenhalses. Auf der Oberseite befinden sich Bünde, sie markieren die Positionen der einzelnen Töne. Plektrum: Dies ist ein Hilfsmittel zum Anschlagen der Saiten.

Mit dem Plektrum ist das Spielen auf den Stahlsaiten der E-Gitarre wesentlich leichter. Ohne Plektrum ist das feste Anschlagen der Saiten nach längerem spielen ziemlich schmerzhaft. Vibratorenhebel: Mit diesem Hebel kann man einen Welleneffekt (=verändert die Tonhöhe) nach dem Anschlagen der Saiten erzeugen, indem man ihn mit der Hand runter drückt und dann wieder locker lässt bzw. beides in kurzen Abständen wiederholt. Tonabnehmer (Pickups): Es sind meistens 2-3, sie sind nacheinander angeordnet und unter den Saiten auf dem Korpus angebracht. Der letzte Tonabnehmer kann auch etwas breiter sein als die anderen und wird dann Humbucker genannt, da er eine doppelte Spule besitzt.

Sie nehmen die von den Stahlsaiten erzeugten Schwingungen auf und wandeln diese in elektrische Signale um. Tonabnehmerschalter: Mit diesem Schalter kann man zwischen den einzelnen Tonabnehmern hin und herschalten bzw. alle Aktivieren, um somit verschiedenen Klangarten zu erhalten (z.B. klar und hell oder tief und unklar). Lautstärke und Klangfarbenregler: Wie der Name schon sagt wird durch das Drehen der Knöpfe die Lautstärke und die Klangfarbe verändert.

Saitenhalter und Feinstimmer: Diese befinden sich unterhalb der Tonabnehmer. An den Saitenhaltern werden die Saiten befestig und durch die Feinstimmer bzw. die Führungen gelegt. Die Feinsaitenstimmer sehen im Grunde ähnlich aus wie die Führungen am Ende des Halses (Sattel und Saitenverschraubung), mit dem Unterschied dass sie einstellbar sind. Sie sind beim Kauf der E-Gitarre schon voreingestellt. Zum Verstärker: Am Korpus der E-Gitarre befindet sich eine Schnittstelle.

Mit Hilfe eines Kabels und der Schnittstelle werden die elektrischen Signale zum Verstärker geleitet. Die Elektrik Die Elektrik ist der wichtigste Bestandteil der E-Gitarre. Sie sorgt für die Umsetzung der Schwingungen in Töne, die durch das Anschlagen der Gitarrensaiten erzeugt werden. Diese Signale werden durch die Tonabnehmer aufgenommen und an den Verstärker weitergeleitet. Tonabnehmer Tonabnehmer werden auch Pickups genannt. Ein Pickup besteht aus mindestens einer Spule Kupferdraht, die um eine oder mehrere Magneten herumgewickelt sind.

Schwingt eine Saite über dem Magneten wird das magnetische Feld gestört und es entsteht Spannung. Diese Spannung entspricht fast der in Energie umgewandelten Saitenschwingungen. Aufgrund seiner Bauart verfälscht der Pickup das Signal. Die Töne werden verändert und das macht die E-Gitarre gegenüber der akustischen Gitarre so interessant. Mit dem Tonabnehmer Schalter, der sich unterhalb der Saiten auf dem Korpus befindet, kann man die Tonabnehmer entweder in reihe, parallel oder einzeln schalten. Somit kann man verschiedene Tonmodifikationen erreichen.

Wenn man die Pickups in Reihe schaltet, bringen sie einen fetten Sound, also tiefer und unklarer. Schaltet man die Pickups aber parallel, erhält man einen klaren Sound, ohne Brummen. Wenn aber ein oder mehrere Pickups, meistens die, die sich näher am Hals befinden, deaktiviert sind, also nur ein Pickup aktiviert ist, erhält man einen klaren, hohen Ton, der etwas brummanfällig ist. Oben abgebildet ist ein Humbucker. Humbucker sind Pickups, die eine doppelte Spule haben. Humbucker heißt übersetzt auch Brummunterdrücker.

Dies bewirkt auch seine Bauweise: Beide Spulen sind so miteinender verbunden, dass das Ende einer Spule mit dem Anfang der anderen verbunden ist ( Reihenschaltung). Dadurch wird eine Gegenphasigkeit erreicht und diese unterdrückt das Brummen. Gitarrenverstärker Der Verstärker sorgt dafür, dass die erzeugte Spannung der Saiten, die per Schnittstelle und Kabel übertragen werden, wieder zu Tönen zurück konvertieren. Sie laufen erst durch den Vorverstärker. Hier hat man die Möglichkeit die Töne noch einmal zu verändern. Entweder durch lauter oder leiser drehen oder durch Effekte die im Verstärker enthalten sind.

Effekte sind nicht mehr als Störungen. Diese Störungen in der Spannung ergeben den Effekt. Nach dem sie verändert oder so belassen wurden, werden sie endgültig im eigentlichen Verstärker wiedergegeben. Effektgeräte Effektgeräte sind Geräte, die den Ton bzw. Sound der E-Gitarre verändern. Dies kann z.

B. in Form von verzerren, röhren oder hallen sein. Diese Geräte werden von Gitarristen eingesetzt, um an bestimmten Stellen oder während eines ganzen Songs einen oder mehrere Effekte abrufen zu können. An den meisten Verstärkern befindet sich ein Anschluss für eine Fernbedienung. So kann der Gitarrist während des Spielens, z.B.

per Fußdruck, Effekte hinzuschalten. Professionelle Gitarristen haben hinter der Bühne einen Soundspezialisten, der im richtigen Moment den gewünschten Effekt aktiviert. Heutzutage wird alles an Elektronik was den Klang verändert, in die Effektgeräte verpackt. Die Effektgeräte werden mit Batterien oder Netzteilen betrieben. Es gibt neben den herkömmlichen Effektgeräten aber auch Multieffektgeräte. Sie besitzen gleich mehrere Fußtasten und bieten unzählige Klangmöglichkeiten.

Eines der beliebtesten Multieffektgeräte ist der oder das POD. Dieses Gerät beinhaltet neben zahlreichen Effekten auch Verstärkerimitationen. Dies ermöglicht dem Gitarristen einen riesigen Verstärker (z.B. Marshall-Turm) auf Westentaschenformat schrumpfen zu lassen. Darüber hinaus kann man mit entsprechender Computersoftware, die Effekte für die E-Gitarre beinhaltet, unzählige Soundeffekte verwenden.

Diese Software kann aber nur nutzen, wer ein eigenes kleines Heimstudio und einen Computer mit entsprechenden Schnittstellen besitzt. Als Hobbygitarrist oder auch Profi hat man auch die Möglichkeit einen Verstärker anzuschaffen der schon einige Effekte beinhaltet. Spieltechnik Es gibt vielfältige Spieltechniken. Man kann Akkorde spielen, Powerakkorde oder einzelne Töne. Außerdem kann man, z.B.

den Ton auch ohne Vibratorhebel vibrieren lassen. Um als Anfänger überhaupt einen sauberen Ton spielen zu können muss man einige Dinge beachten. 1. Man muss die Saiten feste mit den Fingern auf das Griffbrett drücken. 2. Man sollte die Finger immer möglichst senkrecht auf die Saiten drücken.

3. Und üben, üben, üben. Der Anfang ist schmerzlich, da die Stahlseiten der E-Gitarre einem in die Fingerkuppen schneiden. Doch nach einiger Zeit entsteht Hornhaut an den Fingerkuppen. Dies macht das Spielen weniger anstrengend. Es schadet nicht sich als nächstes die Lage der Töne auf dem Griffbrett einzuprägen, dies kann beim späteren Solospielen sehr hilfreich sein.

Danach kann man sich den Akkorden zuwenden. Akkorde sind gleichzeitig gespielte Töne, die miteinander harmonieren. Man spielt sie, indem man einen bestimmten Fingersatz auf die Seiten vor den richtigen Bund setzt. Die normale Greiftechnik kommt von der Klassik- und Folkgitarre. Die Technik, die hauptsächlich in der Rockmusik vertreten ist, sind die Barré Akkorde. Diese Akkorde haben den Vorteil, dass Sie das Griffschema vereinfachen.

Der Zeigefinger, der dabei quer über dem Griffbrett liegt, hat die wichtige Funktion den Saitensattel zu ersetzen. Er verkürzt sozusagen den Gitarrenhals. Ein Akkord der unter Einbeziehung von Leersaiten gespielt wird, kann damit auch in höheren Bünden gespielt werden, weil wir mit dem Zeigefinger den Sattel mitnehmen und so die "Leersaiten" imitieren. Beispiel: Fis-Dur Abgebildet ist der Barré Akkord Fis-Dur. Er wird wie folgt gegriffen: Der Zeigefinger liegt quer im 2. Bund, die tiefe E- Saite hat dort den Ton Fis.

Der Mittelfinger drückt die G- Saite im 3. Bund, also a-is. Der Ringfinger liegt im 4. Bund auf dem Ton Cis der A- Saite, der kleine Finger ebenfalls im 4. Bund auf dem Ton Fis der D- Saite. Gesetzmäßig lässt sich daraus ableiten, dass man einen Barrégriff, den man auf diese weise greift, man von Bund zu Bund schieben kann.

Das heißt man kann den Barrégriff wie er hier gezeigt ist in allen Dur Akkorden spielen. Es gibt gesamt 2 Dur und 2 Mol Barrégriffe, mit denen man wie schon gesagt, durch verschieben der Finger auf den Bünden, alle Akkorde in Dur und Mol spielen kann. Schlusswort Das hören von Nu-Metal und Rock-Alternative, wo der Gitarrensound sehr im Vordergrund steht, hat mich dazu veranlasst auch E-Gitarre zu lernen. Seit einem ¾ Jahr habe ich einmal pro Woche Unterricht. Es macht mir sehr viel Spaß, auf der E-Gitarre zu spielen, da der Sound einfach toll ist. In den Sommerferien habe ich an einem Musik Camp teilgenommen.

Dort habe ich mit 50 anderen Jugendlichen eine Woche lang Musik gemacht. Mein Vorbild ist Mick Thompson von Slipknot. Ich bin der Meinung das die Entwicklung der E-Gitarre noch längst nicht erschöpft ist. Ich bin gespann was die Zukunft noch bringt. Malte Schmitt Klasse 10bR

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