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 Cursus continuus lektion 31-37

Lection 31 - Das Damoklesschwert Viele Jahre lang war jener Dionysios Tyrann von Syrakus, der eine Stadt von höchster Schönheit und ein überaus reiches Staatswesen unterdrückt hielt. Und doch schrieben zuverlässige Gewährsleute, derselbe Mann sei unvorstellbar energisch und von scharfem Verstand gewesen, aber doch auch bösartig von Natur und ungerecht. Da das so war, war er unweigerlich bedauernswert. Er traute nämlich keinem seiner Untertanen, sondern vertraute den Schutz seiner Person Sklaven an und wilden Barbaren, Menschen von höchster Verwegenheit. Da er auch die Rednerbühne nicht zu betreten wagte, sprach er gewöhnlich von einem hohen Turm aus zum Volk. Doch dieser Tyrann wußte selbst zu beurteilen, wie glücklich er war: denn als ein gewisser Damokles im Gespräch sein Wohlstand erwähnte und auch seine Schätze, seine Macht, dem Glan seiner Herrschaft und seine Herrschaft und die Grösse seines Palastes pries, sagte er:" Willst du also, mein Damokles da dir ja dies alles Freude macht, daselbe Leben führen wie ich und mein Glück kennenlernen?" Und als Damokles versicherte, genau das wolle er, lies er ihn auf eine goldene Liege legen.

Dann befahl er, dass einige Knaben von ausnehmender Schönheit an den Tisch traten und Wein von besten Geschmack und Speisen aufgetragen wurden, die viel gekostet hatten. Schon hielt sich Damokles für glücklich, als er plötzlich heftig erschrack: Von oben drohte ihm nämlich ein messerscharfes Schwert, und es war zu erkennen, dass eben dieses Schwert an einem Pferdehaar hing! Daher sah er weder jene hübsche Jungen mehr an noch das wunderbar gearbeitete Silbergeschirr, streckte auch die Hand nicht mehr an dm Tisch aus, sondern bat nur noch darum, weggehen zu dürfen. "Zur Genüge", sagte er, "hast du mir, Tyrann, nämlich gezeigt, von welcher Art das Leben der Tyrannen ist. Deine Schätze und Reichtümer sind mir das nicht wert, dass ich ein derartiges Leben führen möchte." Lection 32 - Lob der Demokratie Wir haben einen Staat von solcher Art, dass wir nicht voll Neid auf die Gesetze anderer Städte schauen; vielmehr geben wir eher selbst manch einem ein Beispiel als dass wir uns an anderen ein Beispiel nehmen. Und mit Namen wird unsere Staatsform genannt, weil nicht von wenigen, sondern vom Volk alle Macht ausgeht.

Gleiche Rechte haben alle Bürger, und niemand wird durch die Niedrigkeitseiner Herkunft behindert, wenn er nur in irgendeinem Bereich dem Staat nützen kann. Da wir in allen Dingen auf Freiheit bedacht sind, hüten wir uns davor, irgendjemands Worte und Taten argwöhnisch unter die Lupe zu nehmen und sind auch niemanden böse, wenn er etwas nach Lust und Laune tut, falls nicht irgendein Gesetz verbietet. Unsere Stadt steht allen offen, wir weisen keine Fremden aus und halten niemanden von irgendeiner Instruktion oder Vorführung fern, nicht einmal dann, wenn es wahrscheinlich ist, dass er von unseren Feinden geschickt wurde, um irgendwelche Dinge auszuspionieren. Ich, dass bei bestimmten Völkern Griechenlands die Jungen streng erzogen werden, da man glaubt, dass auf diese Weise ihre Leistungsfähigkeit enorm gesteigert werde. Wir aber sind nicht derselben Ansicht: Wir führen ein angenehmes Leben, wir lieben alles, was schön ist; trotzdem nehmen wir dieselben Gefahren auf uns wie andere: Ohne jede Furcht ziehen wir den Feinden entgegen und erringen meistens den Sieg über sie. Es wird sich aber, wenn jemand sie Sache genauer ins Auge fasst, heraustellen, dass diejenigen seelisch gefestigter sind, die sowohl die Freuden wie die Schrecken des Daseins kennen und weder Kämpfen noch Gefahren aus dem Weg gehen.

Darum, so glaube ich, kann niemand bezweifeln, dass diese Stadt unerschüttlicher ist als alle anderen, zumal da ihre Meere, alle Länder offen stehen. Aus diesem Grund werden wir die Bewunderung sowohl der Menschen unserer eigenen Epochen als auch der künftigen hervorrufen und wünschen uns keinen Dichter, nicht einmal Homer, als Lobredner. Lection 33 - Was für ein Held! Ich will euch den Inhalt einer Komödie erzählen, wenn ihr mit Ruhe zuhören wollt. Aber wer nicht zuhören will, soll hinausgehen, damit Platz für jene ist, die zuhören wollen. Der Name dieser griechischen Komödie ist Alazon, lateinisch aber wollen wir, dass jener Mann "Angeber" genannt wird. Ihr werdet einen Soldaten sehen, der jederzeit seine eigenen Vorzüge loben will, der nichts lieber tut als sich seiner eigenen Taten zu rühmen, auch wenn sie erfundene und falsche sind.

Er sagte: "Alle Frauen, die mich gesehen haben, wollen von keinem anderen geliebt werden als von mir, weil ich von vornehmer Gestalt bin und wegen der Menschlichkeit und Großzügigkeit und weil meine sehr mutigen Taten würdig sind meinen Vorfahren. Ich wollte, ich wäre weniger schön, damit ich nicht von so vielen Frauen gequält werde!" Dennoch scheint ihn keine Frau jemals geliebt zu haben: Alle, die er vorher mit Geschenken und Versprechungen einwickelte, wollten von ihm nicht geliebt werden. Und in Athen entführte er ein sehr schönes Mädchen, das nicht dorthin wollte, und versteckte sie im Haus. Ihr half ich, weil sie nichts lieber wollte als aus seinen Händen zu entfliehen. Schon ist der junge Mann da, den sie als einzigen liebt. Ihre Eltern sollen in Athen große Reichtümer besitzen, und wenn er nicht sparsam ist, werden wir das Mädchen sicher von diesem Tyrannen befreien, besonders weil der Wächter ein sehr dummer Mann zu sein scheint.

Wir aber haben mit Hilfe eines alten Mannes einen listigen Hinterhalt vorbereitet. Wollt ihr mehr hören? Ich werde es gleich erzählen: Diesen Soldaten haben wir überredet - aber siehe da: Mein Herr sucht mich! Ich bin schon da Herr, ich höre dir schon zu! Was willst du, was wolltest du, o Zier dieses Jahrhunderts? (Im Weggehen zu den Zuschauern): Jetzt möchte ich, dass ihr freundlich Lection 34 - "Gerechtigkeit ist Dummheit" L: Hallo, Titus, was (gibt's) Neues? Hast du auch heute den Karneades gehört? T: Ich wollte, ich hätte ihn nicht gehört; ich bin nämlich ganz durcheinander, nachdem ich ihn gehört habe. L: Warum? Erzähle mir (davon); ich gebe nämlich keine Ruhe, bis ich alles erfahren habe. T: Du scheinst (genau) zu wissen, wie sehr dieser Karneades, sobald er nach Rom gekommen war, durch den Ruf seiner Beredsamkeit die Aufmerksamkeit (Herzen) aller auf sich zog. L: Gestern jedenfalls, während er über die Gerechtigkeit sprach, war Cato persönlich anwesend. T: Er war da, und sobald Karneades ausgeredet hatte, soll er sich über ihn anerkennend geäußert (ihn gelobt) haben.

L: Das ist freilich etwas Großes, denn Cato, so scheint es, mag die Griechen nicht. T: Vielleicht waren sie ihm nicht verhaßt, ehe er Karneades zum zweiten Mal hörte. Nun haßt er sie bestimmt, doch höre: Heute hat jener äußerst raffinierte Mensch alles, was er kurz vorher erörtert hatte, umgestoßen. Alles, was er üher die Gerechtigkeit gesagt hatte, hat er völlig auf den Kopf gestellt. Er bestritt nämlich, daß sie die Grundlage aller Staaten sei, sondern meinte vielmehr: ,,Ein jeder, der die Gerechtigkeit hochhält, ist dumm", und ,,ein jedes Volk, das weit und breit seine Herrschaft ausübt, hat sich seine Macht durch viele Verbrechen und Ungerechtigkeiten verschafft." Als er das sagte, lärmten viele.

denn es sah so aus, als habe Kameades über die Herrschaft des römischen Volkes gesprochen. Er aber erklärte, sobald für Ruhe gesorgt war: ,.Sicher ist es gerecht (Gerechtigkeit). einen Menschen nicht zu töten. Was wird also ein gerechter Mensch dann machen, wenn sein Schiff Schiffbruch erlitten hat und irgendeiner, der (ihm) an Kräften unterlegen (schwächer) ist, eine Planke erwischt hat? Wird er ihn nicht von der Planke wegstoßen, um das eigene Leben zu retten? Wenn er vernünftig ist, wird er's tun. Er selbst wird nämlich umkommen, wenn er es nicht tut.

Alle die aber, die ihr eigenes Leben nicht schonen, während sie fremdes schonen, sind meiner Meinung nach zwar gerecht, aber töricht..." L: Welch ein Frevel! Ich halte mich kaum (noch zurück)! T: Sei ruhig, mein Freund! Karneades wird diese verhängnisvollen (verderblichen) Worte noch bereuen, wenn er, aus Rom vertrieben, in seine Heimat reist. Lection 35 - Ein Genie wird entdeckt Protagoras trug als junger Mann (Der junge Protagoras..

.) Lasten, um sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Einst begegnete ihm, als er viele Holzscheite trug, die nur mit einem Stück Seil zusammengebunden (von einem kurzen Seil umgeben) waren, jener weltberühmte Philosoph Demokrit und sah voll Staunen, wie der junge Mann, obwohl er eine solche Last zu tragen hatte (trug), unbeschwert (mit leichtem Schritt) daherging. ,,Wohin", so fragte er, ,,trägst du diese Scheite?" Und jener entgegnete: ,,Ich trage sie nach Abdera, in die Stadt, um mein Leben zu fristen. Ich bin es gewöhnt, fast täglich Holz dorthin zu tragen." Und wer hat diese Ladung so sachverständig zusammengestellt? Offensichtlich nämlich läßt sie sich von dir leicht tragen (wird sie .

.. getragen), obwohl sie unhandlich zu sein scheint." ,,Ich hab' sie selbst zusammengestellt, um sie leichter tragen zu können (zu tragen)." Darauf riet Demokrit dem Protagoras, seine Arbeit, auch wenn er es eilig habe, ein wenig aufzuschieben und sich auszuruhen. ,,Später", meinte er, ,,wirst du deine Last lieber tragen.

Nun aber berichte, wer du bist und was du treibst." Nachdem Protagoras das alles vorgetragen hatte, bat ihn Demokrit, die Scheite, die er hergetragen hatte, auseinanderzunehmen und auf dieselbe Weise neu zu packen. Als er das gut erledigt hatte, meinte Demokrit: ,,Hebe diese Scheite da nicht mehr auf! Trag sie nicht weg, wohin du sie tragen wolltest! Auch wenn niemand dich unterwiesen hat, besitzt du meiner Meinung nach eine einzigartige Begabung und derartigen Verstand, daß du zusammen mit mir viel Großes schaffen kannst." So wurde Protagoras selbst von Demokrit weggebracht und erlernte die Philosophie. Ihm soll später von seinen Schülern eine unglaubliche Menge Geld geboten worden sein, weil er versprach, er könne sie lehren, wie sie in der Debatte (debattierend) die schwächere Sache zur stärkeren machen (könnten). Protagoras nämlich war zwar ein umstrittener Philosoph, aber der scharfsinnigste aller Sophisten.

Lection 36 - Das Spukhaus Es gab in Athen ein großes und geräumiges Haus, doch (war es) verrufen und lebensgefährlich. In der Stille der Nacht hörte man Klirren von Eisen und Schreie. Bald danach erschien mit trägern Schritt ein Gespenst, ein alter Mann mit schrecklichem Gesicht, der mit den Händen Ketten schwang. Deshalb waren für die Leute, die dieses Haus bewohnten, die Nächte bedrückend und entsetzlich, denn jeder fürchtete um sich, viele konnten, wenn die Angst zunahm, keinen Schlaf mehr ünden, und gerade den Schwächsten war der Tod sicher Daraufhin wurde das Haus aufgegeben und ganz diesem Unwesen überlassen. Da kommt der Philosoph Athenodor nach Athen, hört von jenem Haus, fragt und wird über alles infonniert. Um das Gespenst mit eigenen Augen zu sehen, bleibt er bei Nacht im vordersten (ersten) Teil des Hauses und schreibt und liest (schreibend und lesend).

Am Anfang (herrscht) nächtliches Schweigen (Schweigen der Nacht), dann klirrt Eisen, schleifen Ketten. Jener blickt nicht auf (hebt nicht die Augen), legt den Griffel nicht weg. Danach nimmt das Geklirr (des Eisens) zu, kommt näher, lässt sich schon wie auf der Schwelle, schon wie im Zimmer (innerhalb der Schwelle) vernehmen. Endlich hebt Athenodor den Kopf und erblickt eben den Alten, von dem er kurz zuvor gehört hat und dessen schrecklichen Anblick er kennt. Der alte Mann stand da und gab mit dem Finger ein Zeichen, als wolle er ihn holen (ähnlich einem, der ruft). Nichtsdestoweniger bedeutet ihm Athenodor (dieser) durch eine Handbewegung, er solle ein wenig warten, und schreibt weiter.

Jener klirrt über dem Kopf des Schreibenden mit seinen Ketten. Athenodor bemerkt, dass er dasselbe Zeichen wie vorher macht, erhebt sich und geht mit ihm in den Garten hinaus. Dort verlässt der Alte plötzlich seinen Begleiter. Der (Verlassene) legt bestimmte Kräuter auf dieselbe Stelle, wo die Erscheinung verschwand. Am folgenden Tag wendet sich Athenodor an die Behörden und beantragt, dass sie jenen Ort aufgraben lassen. Man findet die Leiche eines Menschen, der anscheinend vor vielen Jahren ermordet wurde! Allen schien es glaubhaft, dass es der Leichnam desselben Alten sei, der Athenodor erschienen war, und alle waren sich einig, dass, wenn der Tote nach Brauch bestattet sei, das Haus vom Spuk frei sein werde.

Das kam auch so. An jenen heldenhaften Philosophen Athenodor aber erinnerten sich die Athener (noch) lange. Lection 37 - Ein grauenvoller Ort Germanicus schickte den Legaten Caecina mit vierzig römischen Kohorten durch (das Land der) Brukterer an die (an den Fluß) Ems; die Reiter führte der Präfekt Pedo; er selbst verlud vier Legionen auf Schiffe und transportierte sie durch die Seen(landschafl). Nachdem die Brukterer zersprengt waren, fand man (er) unter der Beute den Adler der neunzehnten Legion der mit Varus verlorengegangen war. Darauf wurde das Heer ins hinterste Bruktererland (zu den entferntesten Brukterern) geführt, nicht weit vom Teutoburger Wald, wo das tapferste Heer von allen durc

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