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  Erörterungs zum thema

Erörterungsreferat zum Thema "Internet - Gefahr oder Chance?"  "Papa informiert sich, während der Nachwuchs Pornos guckt" Solche und ähnliche Schlagzeilen waren in letzter Zeit in den Medien keine Seltenheit mehr. Aber ist es richtig, das Internet auf diese Weise darzustellen? Dieses Referat soll objektiv Gefahren und Chancen des neuen Mediums darstellen.   Zu Beginn ist es erst einmal nötig gewisse grundlegende Sachen zu klären: Der Begriff "Internet" bedeutet nicht, wie von vielen fälschlicher Weise angenommen "internationales Netz". Das Wort setzt sich aus den Teilen "inter" -> lateinisch: zwischen und "net" -> englisch: Netz zusammen. Wörtlich übersetzt, würde es also "Zwischennetz" heißen. Dies ist darin begründet, dass über das Internet völlig verschiedene Netze mit einer gemeinsamen Grundsprache kommunizieren.

Es ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Netzbetreibern und Privatleuten und wird daher auch "Das Netz der Netze" genannt. Weiterhin ist es ein globales Netz mit derzeit zirka 50 Millionen Rechnern weltweit (diese Zahl schwankt jedoch und steigt ständig). Das Internet ist verbunden durch Daten- und Telefonleitungen und gehört niemandem, daher gibt es auch keine zentrale Kontrollinstanz. Nach der Klärung des Begriffes, kommen nun ein paar kurze Erläuterungen zur Geschichte des Netzes: In den sechziger Jahren begann alles mit dem "ARPAnet". Dieses war ein Verbund von Rechnern militärischer Einrichtungen und Universitäten in den USA. Der Grund dafür war, dass das Pentagon ein ausfallsicheres Kommunikationsmedium, auch im Falle eines Atomschlages, benötigte.

Mitte der siebziger Jahre wurde dann der Begriff "Internet" geprägt. 1983 überlies das Militär den Wissenschaftlern das ARPAnet. Und spätestens ab dem Zeitpunkt war der jährliche Zuwachs riesengroß. Sechs Jahre später wird dann auch Deutschland an das Internet angeschlossen. Das Internet bietet für den User viele Möglichkeiten: Da wäre zum einen das "World Wide Web", auch "WWW" oder "3W" genannt. Dort können Informationen, Texte, Bilder, Filme, Töne.

.. veröffentlicht, gelesen und verarbeitet werden. Weiterhin gibt es die sogenannten "E-Mails", also die elektronische Post. Damit können Daten, Texte, Bilder..

. an eine bestimmte Adresse versandt und somit auch empfangen werden. Außerdem gibt es das "FTP" (File Transmission Protokoll), damit können Dateien, also Software auf den eignen Rechner herunter geladen werden. Zum Schluß gibt es noch die "News", die Diskussionforen im Internet. Auf diesen "schwarzen Brettern" können Annoncen aufgegeben und auch beantwortet werden.   Aus dem Begriff, der Geschichte und den Möglichkeiten ergeben sich die Chancen und Risiken des Internets:   Einer der Vorteile ist die Telearbeit.

Telearbeit ist die Arbeit von zu Hause aus via PC. Durch diese Form der Jobgestaltung entfällt die Trennung zwischen Arbeit und Freizeit, die Zeitgrenzen der Arbeit lösen sich also auf. Dies bietet Chancen für mobilitätsgehemmte Menschen, wie zum Beispiel die meisten Mütter. Durch Telearbeit ist es möglich Job und Kinder unter einen Hut zu bringen. Weiterhin werden Büroflächen eingespart, da die Arbeit im eigenen Wohnraum erledigt wird. Das dadurch eingesparte Geld könnte für die Schaffung neuer Arbeitsplätze genutzt werden.

Außerdem führt es zu einer Entlastung der Umwelt. Zum einen fällt der Berufsverkehr weg oder wird zumindest reduziert. Zum anderen können auch Flüge, die ebenfalls eine hohe Umweltbelastung darstellen, gestrichen werden. Denn so wie es möglich ist, die fertige Arbeit durch die Datenleitungen ins Büro zu schicken, so ist es möglich Konferenzen über tausende von Kilometern hin zu halten. Die Telearbeit schafft weiterhin neue Berufsbilder bzw. werden alte abgewandelt.

So gibt es schon heute über 50 genau definierte Berufsbilder, die sich nur um das Thema Internet drehen, dabei ist die Zahl derer, bei denen die Datenautobahnen eine nur untergeordnete Stelle spielen gar nicht beachtet. So gibt es zum Beispiel den Vertriebsmanager Internet, den Web-Adminstrator oder Webmaster, den Online-Redakteur und vieles mehr.   Dem gegenüber steht jedoch die Vereinsamung. Denn für viele Menschen sind die Arbeitskollegen neben der Familie die wichtigsten Ansprechpartner. Fallen sie weg, ist es möglich, dass der Leistungsdruck, aus Angst vor der Konkurrenz der imaginären Kollegen steigt. Weiterhin ist es möglich, dass es auf Grund der Isoliertheit zur Aussenwelt, der Großteil der Zeit wird ja im Haus bzw.





vor dem PC verbracht, zu Mißverständnissen und Depressionen führt.   Als Vorteil ist weiterhin die Kommunikationsmöglichkeit zu sehen. Es ist im Bereich des Möglichen, dass jeder mit jedem kommuniziert sobald Internetanschlüsse vorhanden sind. Dabei können die Menschen sich im Netz treffen, zusammen diskutieren oder faulenzen. Internet-Dienste wie "Internet Relay Chat" oder "Multi User Dungeons" ermöglichen es, in virtuellen sozialen Gemeinschaften zu leben. Dort werden eigene Netzpersönlichkeiten aufgebaut und ausgelebt.

Dabei ist es möglich durch so genannte Anonymisierungsserver unbekannt zu bleiben. Weiterhin besteht die Chance in eine andere Person zu schlüpfen. Dabei können Alter, Aussehen, Geschlecht und Eigenschaften beliebig verändert und Makel verdeckt werden. Vor allem für schüchterne und gehemmte Personen kann dies zu einer enormen Steigerung des Selbstwertgefühles führen. Weiterhin ist wissenschaftlich bewiesen, dass Internet-Beziehungen eine genauso hohe Qualität wie Face-to-Face-Beziehungen haben können. Dies ist zum Beispiel daran zu sehen, dass in letzter Zeit häufig in den Medien von Internet-Bekanntschaften berichtet wurde, die mit einer Heirat endeten.

  Aber so wie dieser Kontakt zwischen den Menschen Vorteile hat, so hat er auch Nachteile: Der Datenschutz geht verloren. Grundsätzlich birgt jeder Verbindung via Internet Gefahren in sich. Vorweg muss allerdings erklärt werden, dass die Informationen in Datenpakete aufgespalten werden. Diese durchlaufen dann mehrere Rechner, bevor sie an ihrem eigentlichen Ankunftsort wieder zusammen gesetzt werden. Die Wahrheit dieser Aussage hat jeder schon selbst erlebt: Ruft man über das Netz eine Seite auf, so erscheint diese meistens nur zum Teil und wird nach wenigen Sekunden oder Minuten vervollständigt. Das Problem dabei ist, dass die gesendeten Informationen theoretisch von jedem Rechner, den sie passieren eingesehen werden können.

Alles was unverschlüsselt übermittelt wird, kann also von Dritten gelesen, gespeichert und auch kriminell genutzt werden, egal ob es sich dabei um Netzadressen, Passwörter oder Kreditkartennummern handelt. Auch die Homepage, das heißt die Visitenkarte jedes einzelnen im Netz kann sowohl in Bild als auch im Text beliebig verändert werden. Diese könnten dann falsch ausgelegt werden oder kriminellen Inhalt tragen, ohne Zutun des eigentlichen Veröffentlichers. Außerdem ist es möglich E-Mails anonym oder unter falschem Namen zu verschicken. So kann es passieren, dass die Sekretärin plötzlich ihrem Chef einen Drohbrief schreibt und diese gar nichts davon weiß. Weiterhin ist es mit etwas Fachwissen durchaus machbar, eine Person im Internet auszuspionieren und deren gesamte Identität aufzudecken.

Dabei kann heraus gefunden werden welche Use-Nets besucht werden, welche Homepages regelmässig geladen werden, wo und über was gechattet wird, welches Tele-Banking-System genutzt wird und welche E-Mails an wen, wann und mit welchem Inhalt verschickt werden. Durch frei herunterladbare Software ist die Gefahr von Viren und Würmern sehr groß. Dieses sind kleine Programme, die dem eigentlichen Programm oder Dokument angehängt sind und in kürzester Zeit den PC lahmlegen können. Ein Beispiel dafür wäre der amerikanische Student Robert Morris, der 1988 einen Wurm ins Internet einschleuste. Dieses Programm, das sich selbst vervielfältigt, legte in kürzester Zeit für mehrere Tage einen großen Teil des Netzes lahm. Maßnahmen zur Verbesserung des Datenschutzes sind bis jetzt noch nicht sehr ausgereift und zum Teil uneffektiv.

  Auch nicht zu vergessen ist der Vorteil der Aktualität und des Informationsflusses, durch die auch Schule interessanter gestaltet werden kann. Im Internet entfallen herkömmliche Produktionszyklen wie Redaktionsschluss, Drucklegung und Vertreib. Die Informationen flimmern mit Lichtgeschwindigkeit durch die Glasfaserkabel und sind jederzeit ergänz-, korrigier-, erneuer- und löschbar. Weiterhin ist die so genannte "Interaktion" möglich. Das bedeutet, dass der Interessent sofort an den Bereitsteller der Informationen zurückfragen kann. Außerdem sind im Internet umfangreiches Dokumentations- und Quellmaterial, sowie Archive vorhanden.

Neben technisch/wissenschaftlichen Diensten gibt es auch solche für Lexika, Wörterbücher, Postleihzahlen, Telefonnummern und vielem mehr. Weiterhin gibt es genügend Material für Hobbys, Beruf und allen anderen Lebensbereichen. Es gibt also nichts, was es nicht gibt. Der Grund dafür ist, dass es im Internet keine Schleuse gibt, so wie sie die Redaktion bei Zeitungen darstellt. Daher werden auch angeblich uninteressante Dinge veröffentlicht und können so doch den einen oder anderen Interessenten finden. Auch Schulen und Bildungseinrichtungen nutzen mehr und mehr die neuen Medien.



Schon heute sind Lehrstoffe und Hausaufgaben, Unterrichtsvorbereitungen und Gestaltungstips im Internet abrufbar. In den USA gibt es schon Nachhilfe via Netz. Aber auch in Deutschland sind solche Methoden auf dem Vormarsch. Dies zeigt unter anderem das Projekt "Schulen ans Netz", welches zum Ziel hat sämtliche Schulen in Deutschland an das Internet anzuschließen.   Aber dadurch, dass keine Schleuse, die Informationen kontrolliert, die ins Netz kommen, ist die Gefahr der Überflutung und der Unkontrollierbarkeit sehr groß. Datenströme müssen verarbeitet werden und das wird durch das Internet erschwert.

Mit wahllosen Informationsmassen wird das Bewußtsein überflutet. Umberto Eco, ein Internet Experte, meinte dazu: "Sie kriegen 10 000 Titel zu einem gegebenen Thema. Nicht nur können Sie keine 10 000 Bücher lesen, Sie können nicht einmal die 10 000 Titel lesen. Was für ein Programm könnte denn die <<guten>> Titel heraussieben? <<Gute>> aus welchem Gesichtspunkt? Es gibt einfach kein vernünftiges Kriterium." Daraus zieht Eco den allgemeinen Schluss: "Jenseits gewisser Schwellen ist ein Zuviel an Informationen gleichbedeutend mit gar keiner Information." Das Internet fördert das flüchtige Gleiten über Datenmeere, überall zu sein und nirgends richtig.

Dies ist zwar abwechslungsreich, aber bodenlos. Man denkt kaum noch nach, ähnlich wie bei der Arbeit mit dem Taschenrechner, wo auch meistens blindlings Ergebnisse übernommen werden. Dabei sind solche Datenmassen, wie sie im Internet vorhanden sind leicht anfällig für Manipulation, Zweideutigkeit und Lüge. Das gesunde Mißtrauen gegen die Daten bei der Wahrheitssuche geht dabei verloren. Ein Beispiel dafür wäre, dass nach dem Wahlsieg von Bill Clinton über Bob Dole im Internet die Nachricht "Dole schlägt Clinton" zu lesen war. Gedruckt war das Ganze auf der Front-Page der New York Times, dazu gab es Infografiken mit präzisen Ergebnissen der einzelnen Bundesstaaten.

Alles erlogen, aber dank dem gestohlenen Erscheinungsbild der "Times" mit trügerischer Glaubwürdigkeit versehen.   Über das Internet sind aber auch internationale Verbindungen aufbaubar, die zur gegenseitigen Unterstützung und zum Gedankenaustausch beitragen können. Durch das Internet kommt es zum Wegfall von Grenzen und sowohl zur politischen, als auch zur ethnischen Freiheit. Dies ist vor allem in Gebieten mit eingegrenzten Bürgerrechten das einzige Ventil, da die herkömmlichen Medien kontrolliert werden. Auch hierfür ein Beispiel: Als Hilary Clinton eine Rede über Frauenrechte hielt, prangerte sie auch die Verletzung und Einschränkung der Menschenrechte in China an. In der Volksrepublik wurde diese Rede totgeschwiegen, aber wenige Stunden nachdem sie gehalten worden war, konnte man sie im Internet nachlesen.

Auch für die Wissenschaft bietet das Internet Vorteile. So kann vermieden werden, dass mehrere Wissenschaftler an demselben Thema forschen, hingegen ist bei ähnlichen Themen gegenseitige Unterstützung möglich. In der Medizin wird dies schon vielfach angewendet: Medizinische Daten wie Röntgenbilder werden eingescannt und schnell, einfach und billig via Internet übertragen. Dies ist vor allem in entlegenen Gebieten wichtig, in denen der Spezialist fehlt. Dort können via Ferndiagnose Leben gerettet werden. Auch fachliche Fortbildungen per Telefon- und Datenleitung sind heute keine Seltenheit mehr.

Ähnlich ist es auch mit der Teleoperation, die in letzter Zeit häufig für Schlagzeilen sorgte. Dabei werden Patienten von Chirurgen operiert, die tausende Kilometer entfernt sind.   Aber so wie es möglich ist, das Internet auf sehr nützliche Weise zu nutzen, bietet es auch den idealen Platz für Pornographie, Extremismus und Kriminalität. Da das Internet keiner Kontrollinstanz unterliegt, ist es ein nahezu freier Raum. Für Anbieter und Kunde besteht die Möglichkeit anonym zu bleiben. Dieser Umstand bewirkt oftmals ein extremes Herabsetzen der Hemmschwelle.

*Pornographie: Sex gibt es Internet in jeder Prägung und Vorstellung. Alles was an herkömmlicher Pornographie digitalisierbar ist, wird veröffentlicht. Die harten Angebote gibt es da vor allem in den Diskussionsforen. Dabei gibt es keine Tabus. Die meisten Dinge sind legal, aber es gibt auch Angebote zu Sex mit Kindern und Tieren. Pornographie ist im Internet eines der florierendsten Geschäfte.




In sogenannten Suchmaschinen wurden Charts der am häufigsten verwendeten Suchbegriffe erstellt. Dabei lag der erste unverfängliche Begriff auf Platz 30. *Extremismus: Einschlägige Literatur, Propagandamaterial, Informationen über Gruppen, deren Anschriften und Telefonnummern bilden den Schwerpunkt der extremistischen Angebote im Internet. Aber nicht nur rechte und linke Gruppierungen sind dort zu finden, auch PKK-, Hisbollah-Anhänger, Tupac- Amaru-Rebellen und viele mehr sind vertreten. *Kriminalität: Mit den oben beschriebenen Formen ist die Vielfalt der Kriminalität im Internet aber noch lange nicht vollständig. Da gibt es zum einen den Kinderhandel.

Dort können Menschen Kinder über einen Katalog aussuchen und adoptieren, so wie sie an anderer Stelle ihr neues Auto auswählen. Geordnet nach Aussehen und Eigenschaften sind die Kinder abrufbar. Wohl die perversen Höhepunkte dieses Geschäftes sind die Sonderangebote für behinderte Kinder. Weiterhin ist es kein Problem via Internet an Drogen zu kommen. Zum einen gibt es Web-Seiten, auf denen Rezepte zur Eigenherstellung beschrieben sind, ähnlich wie bei Kochrezepten. Zum anderen besteht die Möglichkeit Drogen einfach zu bestellen und so frei Haus geliefert zu bekommen.

Ein weiteres Schwachpunkt ist der Softwareklau. Im Internet werden Spiele und Programme bekannter Firmen schon lange vor der eigentlichen Veröffentlichung angeboten. Alters-beschränkungen und andere Schutzmassnahmen werden natürlich großzügig übersehen. Dies bringt Millionen Verluste für Softwarefirmen. Ähnlich ergeht es Herstellern von Tonträgern. Sämtliche Songs sind heute ohne Probleme im Internet zu erhalten.

Gespeichert und zu Hause auf eine Rohling gebrannt - schon ist die eigene CD fertig. Dies sind noch längst nicht alle Probleme des Internets, aber eine genauere Ausführung würde den Rahmen diese Referates sprengen.   Doch nach so viel negativen Seiten, soll nun wieder ein Vorteil des Netzes erläutert werden. Das Internet bietet nämlich auch Vorteile für einzelne Unternehmen und den Weltmarkt, was am Ende zu mehr Zeit jedes einzelnen führt. Die Datenautobahn ermöglicht es einem Unternehmen in kürzester Zeit weltweit bekannt zu werden. Dabei sind die Werbekosten relativ gering, vergleicht man sie mit dem Aufwand für Werbemedien, die nur einzelne Personen ansprechen.

Weiterhin ist es dem potentiellen Kunden möglich gleich rückzufragen oder zu bestellen, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche. Aber nicht nur für den Kunden bestehen Vorteile, auch das Unternehmen kommt leichter an Informationen heran und kann sich Beschaffungsmärkte in der ganzen Welt erschliessen. Dies erfolgt schnell und kostengünstig, Post- und Telefongebühren können drastisch gesenkt werden. Der Weltmarkt wird transparenter. Das hat zur Folge: *Erweiterung des Angebotes, *Senkung der Preise, da die Konkurrenz größer wird, *schnellere Lieferungen, *bequemes Kaufen. Und aus all diese Aspekten folgt, dass der einzelne Mensch mehr Zeit hat.

  Dieses Vorhanden sein von überschüssiger Zeit bringt möglicher Weise aber auch Probleme mit sich. Es kann zu Sucht und zu einer enormen Verschuldung auf Grund der überdimensionalen Geldausgabe kommen. Im Moment gibt es noch keine konkrete Definition für die Internetsucht. Dennoch sind sich Wissenschaftler einig, dass es sie gibt. Markante Merkmale dafür wären: *mehr als 40 Stunden pro Woche online, *kurz nach dem Ausschalten des PCs erneutes starten, um zu schauen, ob es etwas neues gibt, *länger als ursprünglich gewollt surfen, *surfen, obwohl es wichtigeres gäbe. Folgen der Sucht sind häufig die Vernachlässigung von Freundschaften und Partnerschaften, was später zu völliger Isoliertheit führen kann.

Auch Fälle von Arbeitsunfähigkeit wurden bekannt. Eine weiteres Ergebnis kann die Verschuldung sein. Obwohl man zum größten Teil zum Ortstarif surfen kann, sind die anfallenden Kosten dennoch sehr hoch. Da wären zum einen die einmaligen Ausgaben für Hard- und Software. Zum anderen kommen Telefon- und Stundengrundgebühren hinzu. Und diese können recht beträchtlich sein.

Ohne Telefonkosten können sich diese bei 40 Stunden surfen pro Woche im Monat auf 175 bis 270 DM belaufen, je nach Anbieter.   Insgesamt hat das Internet, wie alle anderen Dinge auch, zwei Seiten. Experten behaupten, es wäre ein Spiegelbild der Gesellschaft. Diese Aussage trifft die Sache wohl am ehesten. Denn genau wie im richtigen Leben, findet auch hier jeder der sucht negative Seiten. Für mich persönlich gehört die Zukunft der Informationsgesellschaft.



Und wie bewiesen ist, befindet sich das Internet auf dem Vormarsch. Ein Beispiel dafür wäre das Vorhaben in den USA bis zum Jahr 2000 alle Schulen ans Netz anzuschliessen. Auch die Zahl der Zugänge in Deutschland ist ständig steigend. Ich vertrete die Auffassung, dass das Internet viel mehr Vor- als Nachteile besitzt, denn diese sind nur in geringem Anteil vorhanden und müssen gesucht werden. Weiterhin bietet das Netz wie kein anderes Medium die Möglichkeit der Freiheit. Letztendlich sollte man alle Seiten abwägen, aber nicht überbewerten.

AM ENDE LIEGT ES AN JEDEM EINZELNEN, WIE VERANTWORTUNGSBEWUSST ER MIT DEM INTERNET UMGEHT. ©Katja Pohlheim, 11. April 1998 Quellenverzeichnis   1) http://www.firstsurf.com/hauch1.htm 2) http://www.

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anwalt.de/publicat/cb97dsms.htm 5) http://indium.phys-te.uni-sb.de/~volker/aknikt.

htm 6) http://www.welt.de/archiv/1997/07/04/0704de05htm 7) http://www.bboxbbs.ch/home/brunner/Text/index.htm#3 8) CD-ROM "ABM Internet Aue" 9) http://www.

rdj.be/einblick/eb07966.html 10) Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 26.11.97 * 11) St. Galler Tageblatt vom 7.

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2)Hilker, Claudia: Die neuen Jobs der Cyber-Ära: Operation Online. In: Frankfurter Allgemeiner Hochschulanzeiger (Wintersemester 97/98), Nr.35, S.6 23.3)Senger, Horst Samuel: Die neuen Jobs der Cyber-Ära: plug&learn. In: Frankfurter Allgemeiner Hochschulanzeiger (Wintersemester 97/98), Nr.

35, S.8 23.4)Balster, Eva: Die neuen Jobs der Cyber-Ära: Endlich frei und ungebunden?. In: Frankfurter Allgemeiner Hochschulanzeiger (Wintersemester 97/98), Nr.35, S.8 23.

5)Hansen, Jürgen Rolf: Die neuen Jobs der Cyber-Ära: Infos à la Internet. In: Frankfurter Allgemeiner Hochschulanzeiger (Wintersemester 97/98), Nr.35, S.9 23.6)Hilker, Claudia: Die neuen Jobs der Cyber-Ära: Goldgräberstimmung im Elfenbeinturm. In: Frankfurter Allgemeiner Hochschulanzeiger (Wintersemester 97/98), Nr.

35, S.10 23.7)Brunner, Stefan: Die neuen Jobs der Cyber-Ära: Klicken statt blättern. In: Frankfurter Allgemeiner Hochschulanzeiger (Wintersemester 97/98), Nr.35, S.14 24.

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) http://www.internet-shop.de/stati.htm 28.) http://www-public.rz.

uni-duesseldorf.de/~hirschfe/chemie.html 29.) http://www.icafe.spacenet.

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WWW.html 33.) Sächsische Entwicklungsgesellschaft für Telematik mbH: Online-Fibel S@chsen . Görlitz, Juni 1997, S.20-29 34.) http://www.

w-4.de/~chf/Studienarbeit/node18.html *genauere Angaben sind leider nicht möglich, da mir diese Material via E-Mail zugesandt wurde und Details nicht mehr vorhanden waren ©Katja Pohlheim, 11. April 1998

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