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  Facharbeit peru - entwicklungsland

Peru Entwicklungsland und Opfer der Globalisierung Inhaltsverzeichnis 1. Lage von Peru 2. Karte 3. Landesnatur 4. Strukturdaten Perus 5. Die aktuelle politische Situation von Peru 6.

Ökonomische Situation 7. Soziale Situation 8. Die Geschichte Perus 9. Perus Drogenkonflikt 10. Quellen 1. Lage von Peru Peru liegt im Nordwesten Südamerikas und die Hauptstadt ist Lima.

Es erstreckt sich vom Äquator bis zu 19° südlicher Breite und etwa von 68° westlicher Länge bis zu 82°westlicher Länge. Im Norden grenzt Peru an Ecuador und Kolumbien, im Osten grenzt es an Brasilien und Bolivien, und im Süden an Chile. Im Westen ist Peru durch den Pazifischen Ozean begrenzt. Im Westen Perus befindet sich ein Teil der Anden (Hochgebirge - höchster Berg Huascaran 6768m). Zum Osten hin schließt dann Mittelgebirgsland an und im Nordosten des Landes hat Peru auch noch an teil am Amazonastiefland. Die Quelle des Amazonas findet man in den Anden, weiterhin besitzt er viele weitere Zuflüsse, die ihre Quellen überall im Landesinneren haben.

Peru hat auch noch einen Teil des Titicacasees. Hauptstadt Lima Die Infrastruktur Perus ist im Westen relativ gut ausgebaut. Ein Grund dafür ist dass sich dort die Panamerica befindet, dies ist eine internationale Fernverkehrsstraße, welche entlang der Küste verläuft. Dies bewirkt eine günstige Verbindung nach Norden und Süden. Des weiteren besitzt Peru ein Eisenbahnnetz von 2400 km welches sich aber Hauptsächlich in den Anden befindet. Die Schifffahrt ist in eine Binnen- und Seeschifffahrt unterteilt.

Die Binnenschifffahrt ist auf dem Amazonas und dem Titicacasee. Der Hauptumschlaghafen am Amazonas ist der Iquitos und der bedeutendste Seehafen ist Callao bei Lima. Der größte Teil der Luftfahrt ist Anteil der staatlichen Fluggesellschaft Aeroperu und diese fliegt vor allem Lateinamerika und die USA an. Sie hat ihren Sitz in der Landeshauptstadt Lima. Der Osten ist im Gegensatz dazu im Bezug auf die Infrastruktur sehr schwachentwickelt. Die Gründe dafür finden sich in der Vegetation welche eine Nicht-Besiedelung der Städte zur folge hat.

In den Anden findet man reichhaltige Bodenschätze wie Blei, Zink, Kupfer, Eisen, Gold und Silber. Im Westteil des Landes ist kaum Vegetation, da sich dort die Sechura-Wüste (Zwischen Anden und Pazifik) befindet. Diese Vegetationszone kann man mit dem Südost-Passat erklären welcher über das Land und keine Niederschläge mit sich bringt. In den Anden gibt es Hochgebirgssteppen und der gesamte kann man den tropischen Regenwald finden. Dieses komplette Gebiet steht im Einfluss der äquatorialen Tiefdruckrinne. Im allgemeinen kann man sagen das Peru bis auf die Ausnahmen, welche durch die Anden hervorgerufen werden, in der tropischen Klimazone.

Kathedrale in Lima 2. Karte 3. Landesnatur Peru ist in drei große Landschaftsräume eingeteilt: die Costa (Küste), die Sierra (Gebirge) und in die Selva (Amazonasurwald) Die Costa Sie ist ein schmaler wüstenartiger Küstenstreifen welcher 2300 km lang ist und am Pazifik verläuft. Er nimmt in etwa 10% der Gesamtfläche Perus ein. Dieser Küstenstreifen ist im Norden und Süden unterschiedlich breit, im Norden hat er eine breite von etwa 150 km im Süden dagegen ist er nur 30 km breit. Er ist von zahlreichen Flussoasen durchzogen, die Küsten wüste ist nicht von flimmernder Hitze sondern von Nebel und Nieselregen geprägt.

Die Verantwortung für diese Erscheinung trägt der Humboltstrom, welcher als kalte Meeresströmung von Süden nach Norden an der Küste entlang fließt und in der Höhe des Äquators nach Westen abdreht. Diese kalte Strömung hat zur Folge, dass die Pazifik Luft abgekühlt wird und kondensiert zu Nebel. Um in der Wüste mehr Ackerland zu gewinnen werden diese Durch künstliche Bewässerung und Wassertunnel von den Anden herab geleitet. Eine Besonderheit in der Küstenwüste sind die Lomas, die Küstenkordilleren, auf diesen wachsen Kakteen, Hartlaubsträucher und Wüstenpflanzen deren Feuchtigkeitsbedarf durch diesen oben genannten Nebel in den Sommermonaten immer gedeckt ist. Hinter den Küstenbergen findet man eine extrem trockene Binnenwüste mit Salpeterablagerungen. Küste Küste Küste Die Sierra Ist das Bergland der Anden welches das längstes Kettengebirge der Welt und sich östlich der Küstenwüste erhebt und von Venezuela bis Patagonien hin durchzieht.





Mit den Übergangsregionen nimmt die Sierra etwa 30% beider Länder ein. Die erste Übergangsregion wird Yungas genant, sie geht vom Ostabhang der Anden ins Tiefland. Die Yungas sind eine teils tropisch-üppige bewachsene Region welche tiefeingeschnittene Täler besitzt welche zwischen 500 und 2000m Höhe haben. Wichtige Bezeichnung und Höhenstufendefinition der thermischen Höhenstufengliederung sind: Tierra nevada, Tierra helada, Tierra fria, Tierra templada und Tierra caliente. Im Paramo fallen besonders die hohen Schopf- und Wollkerzenpflanzen auf. Die nächste Region ist die Puna sie unterteilt sich in die Feucht - Puna, in die Trocken- oder Salz - Puna, die Kälte- Puna und die höchstgelegene Stufe die Frostschutt - Puna.

Die höchsten Berge welche ebenfalls der Sierra zu gehörig sind, sind in Peru der Huascaran sowie weitere 6000er in verschiedenen Gebirgsgruppen. Die Anden gliedern sich des weiteren in Nordperu in drei Kordillerenzüge, in die Cordillera Occidental (West), Cordillera Central (Mitte), und in die Cordillera Oriental (Ost). Der berühmte Cordillera Blanca liegt in den Westkordilleren, zwischen den West- und Ostkordilleren erstreckt sich das Hochlandbecken des Altiplano auf einer Höhe von etwa 3500m. Unterhalb von etwa 3000m Höhe beginnt der Nebelwald der in die Selva überleitet, diese sind auf der feuchten Andenseite. Auf dem Land - In den Anden Huascaran Die Selva Sie ist das riesige Amazonastiefland, dieses ist ein noch weitgehendes unerschlossenes dichtes Regenwaldgebiet. In der Selva gibt es kaum Wege ganz abgesehen von Verkehrs tauglichen Straßen.

Als Verkehrswege werden dort die den Ostkordilleren entspringenden Flüsse benutzt wie der 1900 km lange Rio Ucayali, welcher sich mit dem Rio Maranon kurz vor Iquitos zum Amazonas vereinigt. Der tropische Regenwald steigt bis auf 1000 bis 1200m an und geht von dann mit in den Berg Urwald über. Zwischen 2000 und 2500m wechselt der Berg Urwald dann in den Nebelwald und die Baumgrenze welche in den Anden erreicht wird liegt bei ca. 3500 bis 3800m. Der Amazonas Urwald 4. Strukturdaten Strukturdaten von Peru Kriterien Daten Fläche 1.

285.216 km² Einwohner 22,128 Mio. Bevölkerungsdichte 17.21 Einwohner pro km² Säuglingssterblichkeit im 1. Lebensjahr 43 pro 1000 Lebendgeburten Einwohner pro Arzt 1.429 Einwohner Analphabetenrate über 15 Jahre 12,8% Bruttoinlandsprodukt pro Kopf 2069 US-DOLLAR Anteil Landwirtschaft am BSP 7% Anteil Industrie am BSP 28% Anteil Dienstleistungen am BSP 56% Anteil Bausektor am BSP 9% Anteil der Erwerbstätigen in Landwirtschaft 35% Anteil der Erwerbstätigen in Industrie Anteil der Erwerbstätigen in Dienstleistung Arbeitslosenquote 9,4% Inflationsrate 15,4% Handelsbilanz -1.

108 Mio. US-DOLLAR Import 9.224,0 Mio. US-DOLLAR Export 5.575,1 Mio. US-DOLLAR Auslandsverschuldung 27 Mrd.

US-DOLLAR Entwicklungshilfe 2,096 Mrd. US-DOLLAR 4. Die aktuelle Politische Situation Perus Peru ist eine Präsidialrepublik, welche in 25 Regionen (Departements) unterteilt ist. In Peru besteht ein allgemeines Wahlrecht ab dem 18. Lebensjahr und der Staat fungiert als eine Demokratie. Nach vielen bewegten Jahren der Vergangenheit, welche durch Aufstände, Gurilliakriege, etc.

geprägt waren wurde Alejandro Toledo Manrique zum Nachfolger des Alberto Fujimori, welcher ein Sparprogramm einführte, um die hohe Inflationsrate zu senken und um die Kreditwürdigkeit seines Landes auf dem internationalen Geldmarkt wiederherzustellen, gewählt. Das Volk legte große Hoffnungen in ihn doch wurden sie enttäuscht, da er seine Versprechen nicht halten konnte. Trotzdem er als Experte in Sachen Wirtschaft proklamiert wurde, gab es in Peru noch keine wesentlichen Veränderungen. Toledos Sympathiewerte sanken daher immer weiter ab. Erst als ihn die Entdeckung seines unehelichen Kindes in der Öffentlichkeit menschlich zeigte, stiegen seine Beliebtheitswerte zumindest wieder soweit, dass eine Weiterarbeit möglich wurde. Diese Beliebigkeit zeigt wie wenig Politik noch mit der Bevölkerung Perus zu tun hat.

Der alte Präsident Fujimori wurde wegen Mord und Entführung angeklagt. Im Oktober 2001 hob das Oberste Militärgericht das Amnestiegesetz, von Fujimori erlassen, auf womit es möglich jetzt möglich ist Menschenrechtsverletzungen der Armee aus den letzten 20 Jahren zu ahnden. Dies führte zu einer größeren Akzeptanz und Gleichheit und Teile der Ungerechtigkeit wurden verbannt. Alejandro Toledo Manrique Alberto Fujimori 6. ÖKONOMISCHE SITUATION Allgemeine Situation Die Republik Peru hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem Land entwickelt, in dem der Handel und auch sonstige Bereiche des Dienstleistungssektors ungefähr 63 % des Bruttoinlandprodukt (BIP) ausmachen. Doch wie arm die Bürger Perus wirklich sind, beweist das durchschnittliche Jahreseinkommen.

Es beträgt 2.150 US$. In Deutschland verdienen wir durchschnittlich 28.550 US$. Es gibt Menschen in Peru die mit einem Dollar am Tag auskommen müssen. Seit 1998 ist durch die Regierung ein Gesetz erlassen worden, dass einen Mindestlohn von 120 Dollar vorschreibt.

Dies ist zwar eine gute Idee doch hat es zu keiner Verbesserung geführt, weil ca. 39 % der Beschäftigten nur genau diesen Mindestlohn verdienen und in der Hauptstadt Lima z.B. Leute, die 500 Dollar verdienen als arm gelten. Die Unterschiede zwischen den sozialen Schichten sind daher sehr groß. Dies ist ein Punkt für die Problematik der Aktiv-Passiv Räume.



Ein Viertel der Gesamtbevölkerung Perus, zirka 8 Millionen Menschen, lebt in der Hauptstadt Lima. Lima stellt das Wirtschafts- und Regierungszentrum des Landes dar. Aber auch andere größere Städte wie z.B. Arequipa, Trujillo oder die Hafenstadt Callao haben einen erheblichen Teil des Bruttoinlandsprodukts. An der gesamten Pazifikküste sind große Industriegebiete angesiedelt, jedoch weiter ins Landesinnere herrscht die Landwirtschaft vor und es sind kaum Ballungs- oder Industriegebiete trotz vorhandener Rohstoffe, wahrscheinlich durch die schlechten Transportwege.

Aufgrund dessen erklären sich auch die unterschiedlichen Bevölkerungsdichten. Dies hat eine steigende Abwanderung der Bevölkerung in die Städte zur Folge. Landwirtschaft 35% der Erwerbstätigen arbeiten in der Landwirtschaft. Die Exportorientierte Landwirtschaft wird hauptsächlich in der Costa betrieben: Mais, Baumwolle, Zuckerrohr, Reis, Tee und Kaffee werden angebaut. Produkte für den landeseigenen Verbrauch wie Getreide, Kartoffeln und Gemüse werden in den Andenregionen gefördert. Daher wird Peru immer noch als ein Agrarland angesehen, welches auch ein bedeutendes Merkmal der Entwicklungsländer ist.

Das Bruttoinlandsprodukt besteht zu 10% aus Landwirtschaftseinnahmen, zu 27% aus Industrieeinnahmen und zu 63% aus Dienstleistungseinkünften. Die Republik Peru hat sich in den letzten Jahrzehnten von einem reinen Agrarland hin zu einem Land in dem der Handel, die öffentliche Verwaltung und auch sonstige Dienstleistungssektoren mehr als 50% zum Bruttoinlandprodukt beitragen. Das BIP ist beispielsweise von 1.154 Mrd. US$ 1993 auf 1.388 Mrd.

US$ 1995 angestiegen und stieg auch in den weiteren Jahren. Baumwollfeld Export/ Import Die Inflationsrate sank von 139,2 % in 1991 auf 15,4% in 1994, durch neu eingeführte Reformen innerhalb des Landes. Diese hatten bereits einige Privatisierungen von staatlichen Betrieben zur Folge. In den letzten Jahren war ein stetiger anstieg, sowohl im Export als auch im Import zu verzeichnen. Eine besonders starke Zunahme ist im Import bei der Einfuhr von Kapitalgütern und auch Konsumgütern im privaten Sektor. Auch ein Anstieg von 29% im Export Perus, dessen Hauptexportgüter Kupfer und Fischmehl sind.

Das Problem ist nur, dass der drastische Anstieg des Imports nicht kompensiert werden konnte, da keiner die Waren kaufen wollte, welches die Handelsbilanz Perus weiterhin verschlechterte, von 165 Mio. US$ 1991 auf 1.000 Mio. US$ 1994 Schulden. Weitere Exportwaren sind Zucker, Kaffee, Erdöl und Metallerze wie Blei und Silber. Allerdings müssen Maschinen, Fahrzeuge, elektronische Geräte und einige chemische Erzeugnisse importiert werden, welche wiederum viel Geld erfordern und das Schuldenloch noch erweitern.

Die legale Exporteinkünfte werden von den illegalen wertmäßig übertroffen, da Peru mit einer Anbaufläche von etwa 121.000 ha weltweit der größte Kokaproduzent und Hauptlieferant von Kokaingrundstoff ist. Mindestens 85 % des Kokaanbaus ist lediglich für die illegale Produktion bestimmt, welche aus Medizinischen Zwecken geschieht. Fischerei Die Fischerei ist von großer Bedeutung für die Wirtschaft des Landes und liefert einen bedeutenden Anteil ca. 23,6% am Gesamtexport. Die niedrigen Temperaturen der küstennahen Gewässer bedingen einen großen Planktonreichtum.

Dieser bildet die Grundlage für reichhaltige Bestände an Sardellen (Anchovis), die zu Fischmehl, eines der beliebtesten Expotwaren verarbeitet werden. Fischer auf dem Titicacasee in Peru Aus Mangel an Holz bauen die Fischer auf dem Titicacasee ihre Boote aus Binsen. Fisch ist eines der Hauptnahrungsmittel der Bevölkerung sowie in Form von Fischmehl ein bedeutendes peruanisches Exportgut. Industrie und Bodenschätze Peru verfügt über eine Vielzahl von Bodenschätzen und Rohstoffen: Kupfererz, Erdöl, Bleierz, Zinkerz, Silbererz, Gold, Eisenerz, Phosphat, Kaliumkarbonat, Nutzholz und Fisch. Bei Zink-, Silber- und Bleierz zählt der Peru sogar zu den weltweit führenden Förderländern. In den Anden werden große Erzmengen abgebaut.

Die Industrie von Peru setzt sich aus einem traditionellen Sektor und einem modernen zusammen. Zu den traditionell erzeugten Gütern zählen Textilien, Kleidung, Nahrungsmittel sowie kunsthandwerkliche Produkte. Der moderne Sektor setzt sich aus der Produktion von chemischen und petrochemischen Erzeugnissen, Stahl, Fahrzeugen und Fischmehl zusammen. Chemische und petrochemische Erzeugnisse müssen trotz vorhandener Güter importiert werden, da sich Perus Produktionsstätten erst im Aufbau befinden und die zugehörigen Facharbeiter fehlen, da in Peru selbst noch nicht ausreichend ausgebildet werden, welches sich auf das Problem Bildung bezieht. Die Hauptstandorte der Textil-, Nahrungsmittel-, Chemie- und Metallindustrie und allgemein der Industrie sind Lima-Chalao, Chiclayo und Trujillo, welche auch die Ballungszentren an der Westküste darstellen. 7.

SOZIALE SITUATION Bevölkerung Ein großes Problem ist die ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung. Die Gesamtbevölkerung Perus beträgt ungefähr 24 Millionen Personen. Von dieser Bevölkerungszahl sind ungefähr 45% Indianer (Abkommen der Inkas), 37% sind Mischlinge zwischen Weißen und Indianern, weitere 15% sind Weiße. Etwa die Hälfte der Peruaner leben in der Küstenebene, 40% in der Sierra und lediglich 10% der Bevölkerung lebt im Osten Perus. Die weißen besitzen die Macht im Land, d.h.

die Ureinwohner, die Indios (siehe Abb.), werden unterdrückt. Wie auch in anderen lateinamerikanischen Ländern können diese Leute nur einen ganz kleinen Teil Land als ihr Eigen bezeichnen. Es ist verwunderlich, denn gerade die Vorfahren dieser Menschen, die Inkas, waren doch die Gründer großartiger Kultur in Peru. Sie waren es, die das heutige Weltkulturerbe Machu Picchu (siehe Bilder) oder die Ruinenstädte Chavin, Huascaran und Chan Chan errichteten. Viele junge Menschen sehen auf dem Land keine Zukunft mehr.




Sie gehen in die großen, überfüllten Städte wie Lima oder Arequipa. Auch dort finden nur die Wenigsten Arbeit und es entstehen Elendsviertel an den Stadträndern (Ghettos). Es sammeln sich teilweise 320.000 Einwohner auf einer Fläche von nur 1km2 und 50% der Bevölkerung Perus lebt unterhalb der Armutsgrenze. In Peru herrscht eine große Unstimmigkeit zwischen Armen und Reichen. Die Armen haben einen Bevölkerungsanteil von 60% bei einem Einkommensanteil von nur 28%, während die Reichen 20% der Bevölkerung und 51% des Einkommens vorzeigen.

Daher bauen immer mehr Bauern, welche im Osten Leben illegal Koka an, um ihre Existenz zu retten. (Siehe Drogenkonflikt) Indiofamilie BILDUNG In Peru sind 10 % der Bevölkerung Analphabeten. Das heisst Ca. 8 Millionen Peruianer, also ein drittel befinden oder genossen eine schulischen Ausbildung. Doch nicht nur Kinder gehen zur Schule auch Erwachsene wiederholen oft die Grundschule um Lesen und schreiben zu lernen. Obwohl in Lima 65% der Schulen mit Lehrern in einem ausreichendem Ausmaß versorgt sind, bleiben insbesondere die Randzonen auf der Strecke, da das Geld des Staates in die Städte fliesst, wo 70% der Bevölkerung leben.

Dies ist wiederum einer der Gründe für die steigende Verstädterung, da viele sich ein besseres Leben in der Stadt erhoffen und so entsteht ein Teufelskreis. Auch weitergehend findet man Bibliotheken, Universitäten nur in den Großen Städten und Industriegebieten. Medizin Die medizinische Versorgung Perus ist im Allgemeinen schlecht, da es in den Krankenhäusern häufig an Medikamenten, medizinischen Geräten und Fachkräften mangelt. Deshalb ist nur in den teuren Privatkliniken eine gute medizinische Versorgung vorstellbar, welche sich wiederum meistens nur Weiße leisten können. Ein Arzt muss sich in Peru um 1116 Patienten kümmern. Die Dorfärzte sind immer unterwegs und besuchen die einzelnen Dörfer, daher ist nie eine ständige, medizinische Versorgung auf dem Lande vorhanden.

Eine überdurchschnittliche Zahl von Kindern stirbt auch aufgrund dieser medizinischen Unterversorgung schon im ersten Lebensjahr und 50% der Kinder unter 6 Jahren sind unterernährt. Nur 30% der auf dem Lande lebenden Bevölkerung haben Zugang zum Trinkwasser, wodurch große Versorgungslücken entstehen, denn die Menschen müssen zum Teil kilometerweit bis zum nächsten Brunnen laufen, da sie kein Geld für ein Fahrzeug besitzen. In Peru ist mit einem Altersdurchschnitt von 58,6 Jahren der zweitniedrigste Wert in Südamerika erreicht. Daher vertrauen viele Einwohner auf die Mittel der Naturheilkunde, welches wiederum bei den einheimischen Indus Koka und andere Drogen sind. 8.Die Geschichte Perus Schon vor über 3000 Jahren war dieses Land bewohnt und zwar von damals inkischen Hochkulturen.

Im Jahre 1532/33 kamen die Spanier, welche die neue Welt entdecken und erobern wollten. Die Spanier waren bei ihrer Ankunft sehr beeindruckt vom Reichtum der Inka, der sich in ihren Städten, Tempeln und Palästen widerspiegelte. Die Spanier beschlossen das Inkareich zu unterwerfen. Nun folgten viele Einwanderer zum größten Teil aus Italien und Portugal stammend. Im 16. und 17.

Jh stand die Kunstfertigkeit in Peru in voller Blüte und das Land war sehr wichtig für die spanische Krone, da rund zwei Drittel der Edelmetalle hier gewonnen wurden, welches erneut die Vielfältigkeit und den Reichtum der vorhanden Rohstoffe zeigt und die Ausbeutung durch Spanien verstärkte. Nach vielen Kriegen, Aufständen und Gurilliakriegen konnte sich Peru 1821 von Spanien lösen, welches jedoch erst 1897 die Unabhängigkeit offiziell anerkannte. In den Folgejahren entstand durch den häufigen Herrscherwechsel eine politische Instabilität, welche heute noch Spuren aufweist. Zwischen 1879 und 1883 erfolgte eine Erneute finanzielle Krise Perus, da ein Krieg mit Chile anstand. In den darauf folgenden Jahren wurde Peru von einer Reihe von Diktatoren regiert, welches eine Erneute Instabilität zur Folge hatte und zu rückfälligen Wirtschaftlichen Lage oder Entwicklung zur Folge hatte. Dies erklärt die rückständige Entwicklung und die mangelnden Finanziellen Mittel, denn Peru wurde ständig ausgebeutet, war sich uneinig über die Regierungsformen und zerstörte sich meistens immer wieder selbst, durch Aufstände, Demonstrationen, radikale Gruppen und heute Kokainhändler und Drogenmafia.

Machu Picchu, Peru Hoch über der Schlucht des Urubamba thront das letzte Refugium der Inkas auf einem Bergsattel, inmitten des peruanischen Bergregenwaldes. Das Meisterwerk der Inka-Baukunst aus der Mitte des 15. Jahrhunderts blieb den spanischen Eroberern verborgen und wurde erst 1911 von dem Amerikaner Hiram Bingham entdeckt. Inka-Festung Sacsayhuamán Sacsayhuamán zählte neben dem nahe gelegenen Cuzco zu den Zentren des Inkareiches. Auswertung des Entwicklungsstandes: Die Republik Peru zählt zu den Entwicklungsländern, da heutzutage noch ca. 70 Prozent der Bevölkerung Perus ohne Stromversorgung leben.

Des Weiteren ist auch das Verkehrswesen völlig ungenügend ausgebaut und auch das Schienen- sowie die das Flugnetz nur schwach erschlossen. Peru befindet sich zum einen auch durch die schlechte medizinische Versorgung, dem hohen Prozentsatz von 47,1 % an Unterbeschäftigten und die regionalen Disparitäten zwischen Stadt und Land auf dem Stand eines Entwicklungslandes. Vergleicht man aber beispielsweise den Anteil der Landwirtschaft an der gesamten Wirtschaft Perus mit den anderen Entwicklungsländern, so ist dieser mit 35 Prozent geringer als bei solchen. Durch den doch für ein Entwicklungsland relativ hohen Anteil der Industrie, betrug das Bruttoinlandsprodukt von Peru (1994) 50,38 Mrd. US$. Auch das durchschnittliche Bevölkerungswachstum liegt mit 1,9 % noch unter dem vieler anderer Entwicklungsländer.



Aufgrund dieser Tatsachen könnte man Peru auch als ein Entwicklungsland bezeichnen, das bereits einige charakteristische Züge eines Schwellenlandes aufweist. Trotz der hohen Wachstumsraten der letzten Jahre liegt die Arbeitslosenquote landesweit immer noch bei 9,4%. Zu dieser Zahl kommen noch ungefähr 47,1% Unterbeschäftigte der Erwerbsbevölkerung. Die Ursachen dieser Unterentwicklung resultiert hauptsächlich aus der früheren Kolonialmacht Spanien, d. h. die Unterentwicklung ist durch eine zu schwach vorangetriebene Entwicklung entstanden welche sich bis zum 20Jh.

hinzieht. Ein weiteres Problem für Peru stellen die jährlichen Naturkatastrophen wie Erdbeben und Überschwemmungen dar. Überschwemmungen und die Planktonverminderung vor der Küste Perus sind mit Hilfe des El Nino zu erklären, einem Umschwung von kalten zu warmen Meeresströmungen. 9. Perus Drogenkonflikt Einer der größten Konflikte ist der Drogenanbau in Peru, in ihm geht es um den strittigen Anbau von Drogen, den die USA scharf verurteilen. Doch sichert der Drogenanbau den kleinen Bauern das Überleben.

Der Einfluss der USA in Peru ist beträchtlich. Jedes Jahr im März verteilen die USA Drogen-Zertifizierungen, die bescheinigen, dass die entsprechenden Staaten angemessen zur Drogenbekämpfung beigetragen haben. Wer nicht angemessen kooperiert hat, muss mit Wirtschaftssenkungen und Exporteinbüssen rechnen, da die USA einer der wichtigsten Handelspartner Südamerikanischer Länder ist. Ausserdem hat die USA ein großes Mitspracherecht bei der Vergabe von Krediten und internationalen Währungsfonds. Dadurch wird die Souveränität der Regierung von Peru stark eingeschränkt und deren Handlungsweise beeinflusst, denn Peru ist von Fördernden Krediten der Industriestaaten abhängig. Um den Zielen der USA gerecht zu werden greift man zu illegalen Mitteln, wie den Einsatz von Sprühflugzeugen mit gefährlichen Giften, um die Koka-Anbauflächen zu reduzieren.

Dies ist zwar sehr effektiv, führt aber zu einer Verseuchung der Böden und trägt das Risiko weiterer Erkrankungen und Todesfälle. Die Mafia und radikale Kokabauern werden nun herangezogen um ihre Drogengeschäfte weiterhin verfolgen zu können und so ihre Existenz zu behalten. Sie sind heutzutage mit Waffen aller Art ausgerüstet und stellen sich nun gegen ihre eigene Regierung, Perus. Nun muss die Regierung militärisch dagegen vorgehen, welches zwar viel Geld in Anspruch nimmt aber unbedingt notwendig ist, da sonst die internationalen Förderungen und Kredite gestrichen werden, von welchen Peru stark abhängt. Koka Auswertung Man muss den Drogenanbau hinsichtlich der Wirtschaftlichen Situation aus 2 Sichtweisen charakterisieren. Durch die Eindämmung des Kokaanbaus erreicht Peru eine Strukturerneuernde und damit positive Bilanz, denn die Peruanische Regierung profitiert von den wirtschaftlichen Hilfen in Milliardenhöhe und besseren politische Beziehungen zu den Industriestaaten und vor allem den USA.

Denn durch die Sicherung von Kredite werden die Staatskosten bezahlt. Doch für den normalen Drogenbauern haben die Verbote des Anbaus von Koka katastrophale Auswirkungen, da ihm das gewinnbringende Geschäft mit dem Drogenanbau genommen wird, wovon oftmals seine Existenz abhängt, und wovon Bauern oftmals auch ihre Maschinen kaufen und ihre Betriebe verbessern, um die Ertragsfähigkeit zu steigern. Doch diese Ertragssteigerung dient dem illegalen Drogengeschäft und so steht Peru in einer Entscheidungsnot; entweder illegal die Bauern zu fördern oder diese alle in Stadt ziehen zu lassen und sich trotz alledem immer mehr zu verschulden und noch mehr Waren zu importieren, vor allem Nahrung da keiner mehr in der Landwirtschaft anbaut und Perus Bürger versorgt. Der Kokaanbau ist also eine schwere wirtschaftliche Belastung und wirkt hemmend für die Regierung und das Gemeinwohl. Um Peru von einem Entwicklungsland in ein Industrieland oder auch nur in ein richtiges Schwellenland zu entwickeln muss die bereits gefächerte Wirtschaft monostrukturellen entwickeln, oder auch gezielter. Man muss eine vielfältigere Produktionspalette aufweisen können und sich vom Drogengeschäft zurückziehen.

Doch stellt die Mafia ein Risiko dar, welches jedoch zu überwinden gilt. 10. QUELLEN: 1. Encarta 2003 2. Fundamente 3. Gelbes Buch -Dritte Welt 4.

Grosser Weltatlas 5. Großes Lexikon A-Z Zeitnah und Übersichtlich 6. Klett - Fundamente S. 90-103 7. www.topreiseinfos.

com/peru.html 8. http://www.dgap.org/IP/ip9902_3/Volltext1.htm 9.

http://www.odci.gov/cia/publications/factbook/geos/pe.html 10. http://www.odci.

gov/cia/publications/factbook/geos/gm.html 11. http://www.erdkunde-online.de/1321.htm 12.

http://www.embajada-peru.de/popup_druck.php?id=3&sprache=de#QUELLEN%20/%20INFORMATION 13. http://www.viventura.

de/php/inhalt/touren/peru/start_comfort.php 14. http://www.inka-ev.de/deutsch/inhalte/peru/wirtschaft.htm 15.

http://www.tourist-world.net/d/infos/tip/kap2_pe.shtml 16. Brockhaus 1998 17. Bertelsmann Lexikon 18.

Meyers Jugendlexikon 19. Bertelsmann Universal Lexikon 3*CD-Rom 2000 20. Reiseführer Peru von Oma 21. Bibliothek 22. Lycos 23. Internetlexikon Wikipedia

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