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  Brigitte reimann: "ankunft im alltag"

Gliederung 1. Einleitung S. 3 2. Inhaltsangabe S. 4 3. Charakteristik Rechas S.

6 4. Recha in der männerdominierten Arbeitswelt 4.1. Vorurteile gegenüber Recha S. 8 4.2.

Respekt gegenüber Recha S. 9 4.3. Zusammenfassung S. 10 5. Brigitte Reimann 5.

1. Kurzbiografie der Autorin S. 12 5.2. Zusammenhang Biografie-Buch S. 12 6.

Resümee S. 14 1. Einleitung Die Ankunftsliteratur ist eine "nach dem Titel des Romans "Ankunft im Alltag" (1961) von Brigitte Reimann geprägte Bezeichnung für Romane und Erzählungen, die, dem Muster des traditionellen Bildungs- und Erziehungsromans folgend, die erfolgreiche Eingliederung durchweg vorbildlicher literarischer Helden in die sozialistische Gesellschaft und ihre Produktionsverhältnisse vorführen." Die vorliegende Arbeit soll der Frage nachgehen, wie sich Recha in der von Männern dominierten Arbeitswelt durchzusetzen versteht, welchen Schwierigkeiten sie sich gegenüber gestellt sieht und mit welchen Mitteln sie sie zu lösen versucht. Im ersten Abschnitt wird der Inhalt des Buches wiedergegeben, danach wird in Abschnitt 2 die Hauptperson Recha charakterisiert. Nach der Charakteristik widmet sich die Arbeit dem Hauptthema, welches wie folgt unterteilt wird: zuerst wird den Vorurteilen gegenüber Recha nachgegangen, dann der Frage, wie sich Recha Respekt verschafft.

Die Ausarbeitung widmet sich später der Autorin Brigitte Reimann und untersucht, ob Übereinstimmungen zwischen dem Buch und ihrem Lebenslauf vorliegen. 2. Inhaltsangabe Das Buch "Ankunft im Alltag" von Brigitte Reimann erzählt von drei Abiturienten, die nach dem Erwerb ihrer Hochschulreife ein praktisches Jahr in einem Industriebetrieb namens "Schwarze Pumpe" in Hoyerswerda absolvieren. Bereits bei der Ankunft in der Stadt lernen sich die zwei 18-jährigen Jungen Curt Schelle und Nikolaus Sparschuh sowie das 17-jährige Mädchen Recha Deborah Heine kennen. An ihrem ersten Arbeitstag werden die drei in die gleiche Brigade eingeteilt. Die Jugendlichen werden mit der Praxis konfrontiert, müssen neue Konflikte durchstehen und einige Entscheidungen treffen, die während ihrer Schulzeit nie zur Debatte standen.

Beide Jungen finden Gefallen an Recha und bemühen sich um ihre Gunst. Curt probiert Recha zu beeindrucken, indem er sie zum Beispiel in ein Tanzlokal einlädt und mit ihr übers Wochenende mit dem Auto seines Vaters verreist. Nikolaus dagegen versucht Recha nicht auf materielle Weise für sich zu gewinnen, sondern will sie nach einer Weile mit seinen Malkünsten auf sich aufmerksam machen. Recha fällt anfangs auf Curts Masche rein und schenkt ihm ihre Liebe. Einige Zeit später aber erkennt sie seinen wahren Charakter und trennt sich von ihm. Von nun an verbringt das Mädchen mehr Zeit mit dem schüchternen Nikolaus.

Bei ihm fühlt sie sich geborgen und verstanden. Eines Tages verlangt Curt eine endgültige Aussprache mit Recha. Dabei kommt es fast zu einer Vergewaltigung, die Nikolaus im letzten Moment durch sein Eingreifen verhindern kann. Bei dieser Auseinandersetzung verletzen sich beide Jungen so sehr, dass dies am nächsten Tag auch dem Brigadeleiter auffällt. Auf seine Anfrage, wie es zu den Verwundungen kam, geben beide einen falschen Grund an. Nikolaus hatte Recha zuvor versprochen, mit niemanden über den Vorfall zu reden, da er ihr peinlich war.

In der darauffolgenden Zeit versucht Curt sich in der Brigade durch besonders fleißige Arbeit zu profilieren. Durch einen Zufall entsteht bei einer seiner Arbeiten ein hoher Schaden für die Brigade. Der Verantwortung dafür will er sich zuerst entziehen, merkt dann aber, dass er nicht jedes Mal, wenn es schwierig wird, weglaufen kann und so entscheidet er sich, zurück in den Betrieb zu gehen. 3. Charakteristik Rechas Recha Deborah Heine wurde im Jahr 1941 geboren. Zum Handlungszeitpunkt im Buch ist sie 17 Jahre alt.

Sie ist jüdischer Abstammung mütterlicherseits. Die Religion wird ihr schon ein halbes Jahr nach ihrer Geburt zum Verhängnis. Ihr Vater, ein Architekt, verlässt die junge Familie. Er geht unter dem Vorwand, sonst seine Arbeit und damit seine Existenz zu verlieren. Die Mischehe wird geschieden. Der Name ihres Vater wird im Buch nie erwähnt.

Rechas Mutter heißt Deborah Heine. Sie ist Jüdin und wird von den Nationalsozialisten in ein Konzentrationslager gebracht und dort vergast. Recha wird damals in ein nationalsozialistisches Kinderheim eingewiesen. Dort verbringt das Mädchen seine Kindheit. Dieser Aufenthalt prägt die junge Recha. Sie lebt in verschiedenen Heimen, bis sie in ein Internat zieht.

Recha gibt ihrem Vater die gesamte Schuld für ihre Vergangenheit und den Tod ihrer geliebten Mutter. Recha weiß nicht, wie ihre Mutter aussah, aber sie vermutet, dass sie ihr sehr ähnlich sah. Recha ist dünn und schwarzhaarig. Viele Jungen beziehungsweise Männer sind begeistert von ihren großen Augen. Recha arbeitet immer hart für Dinge, die sie unbedingt will. Als sie sich einmal einen roten Sommermantel kaufen will, arbeitet sie fast einen Monat in einer Dosenfabrik, bis sie das Geld zusammen hat.


Recha erwarb, obwohl sie erst 17 Jahre alt ist, bereits die Hochschulreife, da sie eine Klassenstufe übersprang. Sie liebte ihr altes Internat und vermisst in der neuen Umgebung vor allem ihre beste Freundin Betsy und ihren ehemaligen Direktor Kramer. Sie hat nach dem Abitur die Wahl zwischen einem Studium und einem praktischen Jahr. Sie entscheidet sich, mit dem Studieren noch ein Jahr zu warten, um in diesen 12 Monaten in einem Betrieb mehr Erfahrung in der Praxis zu sammeln. Rechas Wahl ist auf das Kombinat "Schwarze Pumpe" in Hoyerswerda gefallen. Sie stellt sich jedoch ihre Arbeit völlig anders vor, vor allem nicht so eintönig.

Sie muss ihre Erwartungen senken, damit sie glücklich wird. Anfangs fühlt sie sich einsam in der fremden Stadt. Sie lernt aber bereits am ersten Abend zwei junge Männer, Curt Schelle und Nikolaus Sparschuh, kennen, mit denen sich zu Beginn ein freundschaftliches Verhältnis entwickelt. Später muss sich das Mädchen zwischen ihnen entscheiden. Zuerst wählt sie Curt als festen Freund aus. Sie korrigiert ihre Entscheidung aber nochmals und ist fortan mit Nikolaus zusammen.

Sie wird von Nikolaus mit Rosa Luxemburg verglichen. Dieser Vergleich wurde vor ihrem praktischen Jahr schon einmal gezogen. Recha fasst diese Aussage als Auszeichnung auf, nachdem sie sich mit Rosa Luxemburg befasst hat. Sie ist freundlich und sehr hilfsbereit gegenüber ihren Kollegen. In einigen Situationen verhält sie sich aufgrund ihrer Berührungsängste naiv, diese kann Recha jedoch im weiteren Verlauf überwinden. 4.

Recha in der männerdominierten Arbeitswelt 4.1. Vorurteile gegenüber Recha Zu Beginn ihres praktischen Jahres hat Recha mit vielen Vorurteilen gegenüber ihrer Person zu kämpfen. Diese begannen bereits vor ihrer Ankunft in Hoyerswerda. Ihr ehemaliger Direktor Kramer zum Beispiel versucht, sie von ihrem Wunsch, ein praktisches Jahr zu absolvieren, abzubringen. Er befürwortete zwar, dass die Abiturienten in die Produktion gehen sollten, um mehr praktische Erfahrung zu sammeln, doch er war der Meinung, dass ein solches Praktikum nichts für Recha sei.

Er dachte, dass das Mädchen zu schwach sei, um diese 365 Tage durchzuhalten. Er sagte ihr dies ohne Umschweife: "Ich fürchte, Sie werfen die Flinte ins Korn, wenn nicht alles so glatt - und so romantisch vor sich geht, wie Sie es sich vorstellen." Recha war da völlig anderer Meinung. Sie versuchte ihm, ihre Beweggründe für ihr Vorhaben zu erklären. Das einzige Argument, das bei Herrn Kramer wirkte, war, das die junge Frau nicht jedes Mal aufgrund ihrer schrecklichen Vergangenheit bedauert und bemitleidet werden wollte. Das erste Zusammentreffen mit Lisa, ihrer Zimmergenossin, stellt sich als Vorzeichen für das nächste Jahr dar.

Lisa ist eine etwas mollige und kleine Tiefbauarbeiterin. "Ihre Stimme war männlich und rau." Es ist ein Vorgeschmack auf das, was sich Recha in den folgenden Wochen anhören muss. Lisa glaubt nicht, dass Recha als Erdarbeiterin arbeiten könne, da sie ihrer Meinung nach zu schlank sei und kaum Muskeln besäße. Recha widerspricht Lisa und legt ihre Einstellung zu Lisas Ansicht dar. Das Mädchen findet, dass es auf die Technik und die nötige Intelligenz ankommt und nicht auf Muskelkraft.

Lisa, die selbst sehr muskulös ist, denkt, dass Muskeln mit Intelligenz gleichzusetzen sind. Sie sagt Recha voraus, dass dieser kleine Streit zwischen ihnen erst der Anfang einer Phase voller Rechtfertigungen sein wird. Umgangssprachlich könnte man Lisa als ein Mannsweib bezeichnen. Sie steht in dieser Situation symbolisch für alle Männer der Brigade. Als sie das erste Mal im Betrieb ist, trägt sie Sandalen. Aufgrund dieser Fußbekleidung wird ein Vorurteil gebildet, da der Brigadeleiter das Gefühl bekommt, dass Recha gar nicht weiß, was Arbeit ist.

Ihr neuer Chef weist sie zurecht. 4.2. Respekt gegenüber Recha Nach und nach verschafft sich Recha den nötigen Respekt. Bei einem Gespräch über ihre einzige Arbeitskollegin Friedel erfährt Recha, dass diese schwanger von einem verheirateten Mann ist. Die Männer der Brigade reden schlecht über Friedel.

Daraufhin sagt Recha das erste Mal ganz offen und ohne Ängste ihre persönliche Meinung. Sie kann einfach nicht verstehen, warum die Männer hinter Friedels Rücken über sie sprechen und nicht in der Lage sind, es ihr selbst ins Gesicht zu sagen. Das Mädchen weiß, dass Friedel endlich den Mann fürs Leben gefunden hat, einen, den sie wirklich liebt, für den sie alles macht und bei dem es ihr egal ist, was alle anderen Menschen über sie denken. Recha kritisiert Jackmann, einen Arbeitskollegen, dass er sich jetzt über Friedel aufregt, ihr aber sonst immer auf Po und Busen geschaut hat. Sie legt sich mit ihm an und geht als Siegerin aus diesem Duell hervor. "Recha war erleichtert, als sei die Zufallsdiskussion vor dem Tor nicht für Friedel, sondern für sie gut ausgegangen.

" Als der Brigade eine Sonderschicht zugeteilt wird, wird Recha aufgrund ihres Alters nicht für diese eingetragen. Sie geht mit Curt tanzen und bekommt währenddessen ein äußerst schlechtes Gewissen. Daraufhin läuft sie zum Betrieb, um doch noch mit bei der Schicht zu helfen. Als sie merkt, dass der Brigadeleiter sie wieder nach hause schicken will, versucht sie ihren Willen durchzusetzen. Sie will ihm beweisen, dass sie genauso gut und schnell arbeiten kann wie ein Mann. Ihr Chef teilt ihre eine angeblich typische Frauenaufgabe zu, sie muss die Männer mit Essen und Getränken versorgen.

In einem Streit mit der Küchenfrau setzt sie sich voll und ganz für die Brigade ein. Als Recha in dieser Nacht einschläft, macht ihr niemand nach dem Aufwachen Vorwürfe. Man kann sagen, dass sie die Anerkennung ihrer Kollegen bekam, dafür dass sie in dieser Nacht gekommen war, um ihnen bei der Arbeit zu helfen. Damit hat sich die junge Frau innerhalb der Brigade mehr Respekt verschafft. 4.3.

Zusammenfassung Zusammenfassend ist festzustellen, dass sich der Charakter Rechas in diesen zwei Monaten ziemlich verändert. Sie sagt zu den meisten Dingen offen ihre Meinung. Früher ist sie rot geworden, wenn man sie kritisierte, doch jetzt geht sie mit Kritik, die angebracht ist, erstaunlich gut um. Recha hat schnell gemerkt, dass es in der Brigade hauptsächlich um das Kollektiv geht und nicht um einzelne Personen. Jeder muss versuchen, sich anzupassen und sich einzuordnen. Aber sie weiß auch, dass es innerhalb der Brigade auch stimmen muss.

Als sie das erste Mal die Produktionshalle betrat, beneidete sie alle Männer, da diese sich so sicher zwischen den schweren Maschinen hin und her bewegten. Sie fühlte sich etwas ausgeschlossen, aber nach den acht Wochen, die sie bereits im Betrieb verbracht hat, fühlt sie sich endlich dazugehörig. Das war auch der Wunsch, den sie insgeheim hatte. Bevor Recha in die Brigade kam, gab es dort nur eine einzige Frau namens Friedel. Die junge Frau versucht bei ihrer Arbeitskollegin Friedel Eindruck zu verschaffen, indem sie alles so schnell wie möglich lernt und anwendet. Sie merkt jedoch bald, dass ihre romantischen Vorstellung von der Arbeit im Betrieb falsch ist.

Die Realität, die Recha sieht, unterscheidet sich vollkommen von ihren Träumen. Die Arbeit scheint anfangs leicht zu sein. Später bemerkt sie aber, "wie ihre Arme ermüdeten und die Handgelenke zu schmerzen begannen" . Voll akzeptiert fühlt sich Recha bei einer Jugendgruppenversammlung. Sie ist stolz darauf, einen viel zu weiten Anzug zu tragen, da sie sich durch diesen wenigstens nicht von ihren männlichen Arbeitskollegen unterscheidet. Man merkt, dass im Sozialismus Frauen nicht in allen Betrieben und Produktionsbereichen von Männern gern gesehene Mitarbeiter waren.

Denn als Recha eingekleidet werden soll, gibt es für sie nur Arbeitskleidung in Männergrößen. Ich denke, dass dies beweist, wie "willkommen" Frauen in manchen Betrieben waren. Jetzt ist ihr auch klar, welche Erwiderung sie ihrem Direktor damals hätte geben sollen. Die junge Frau hätte antworten sollen, dass sie endlich einmal versuchen muss einen Weg zu Ende gehen, ohne auf halbem Wege umzukehren, weil Schwierigkeiten auftreten. Sie will sich in diesen 12 Monaten voller praktischer Erfahrung ihren Schwächen stellen. Recha ist nicht mehr so naiv wie zu Beginn des praktischen Jahres.

Sie hat mehr Selbstbewusstsein, Selbstkontrolle und Selbstvertrauen bekommen. Ich denke, dass sie im Prinzip erwachsen geworden ist. Die Hauptsache ist aber meiner Meinung nach, dass sie bis jetzt ihr selbst gestelltes Ziel erreicht hat. Sie ist noch immer im Betrieb, trotz einiger Schwierigkeiten. Sie hat ihren Schwächen ins "Auge" gesehen und gegen sie angekämpft. Am Anfang könnte man denken, dass das Mädchen nicht durchhält, da sie viel zu romantische Vorstellungen von der schweren Arbeit in der Produktion hat.

Aber Recha hat sich weiter entwickelt und ist in ihrer Persönlichkeit gereift. 5. Brigitte Reimann 5.1. Kurzbiografie der Autorin Brigitte Reimann wurde am 21.07.

1933 in Burg bei Magdeburg geboren. Sie hatte vier Geschwister. Ihr Vater war Journalist. 1951 machte sie Abitur und wurde dann zur Lehrerin ausgebildet. In diesem Beruf arbeitete sie allerdings nur 24 Monate. Später war sie als Buchhändlerin und Reporterin tätig.

1959 wurde sie in den Schriftstellerverband des Bezirks Magdeburg aufgenommen. 1960 zieht Brigitte Reimann nach Hoyerswerda um und arbeitet einmal wöchentlich in einer Rohrlegerbrigade des Kombinats "Schwarze Pumpe". Mit dieser Beschäftigung folgte sie dem Bitterfelder Weg. ("Die "Kopfarbeiter" sollten in die Fabriken gehen und über das Leben der Arbeiter schreiben, während die "Handarbeiter" sich zum Schreiben wenden sollten, um ihren Alltag künstlerisch zu bearbeiten und ihre Talente zu erweitern." ) 1961 schreibt sie den Roman "Ankunft im Alltag". Ein Jahr später erhält sie für dieses Werk den Literaturpreis des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes.

Das Buch "Die Geschwister" (1963) erhält ein Jahr nach seiner Veröffentlichung den Carl-Blechen-Preis des Rates des Bezirks Cottbus für Kunst, Literatur und künstlerisches Volksschaffen. Am 20.02.1973 stirbt Brigitte Reimann nach langer Krankheit. 1974 erscheint ihr wohl berühmtestes Werk "Franziska Linkerhand" unvollendet. 5.

2. Zusammenhang Biografie - Buch Das Buch handelt im Industriebetrieb "Schwarze Pumpe" in Hoyerswerda. In diesem arbeitete auch Brigitte Reimann einmal pro Woche mit. Ich denke, dass sie alles genau beobachtet hat und sich diese Dinge notierte. Ich bin der Meinung, dass die Konflikte der Liebe und die im Alltag sie inspirierten. Meiner Ansicht nach hatte Brigitte Reimann auch Alltagsprobleme nach der Beendigung der Schule.

Sie war zu Beginn als Lehrerin tätig. Dann begann sie sich ihrer Berufsvorstellungen und Ideale nicht mehr sicher zu sein und probierte verschiedene Berufsrichtungen aus. Dies unterscheidet sie jedoch von ihrer Hauptperson Recha, die in die Produktion ging, um mehr praktische Erfahrung zu sammeln, das heißt man kann nicht sagen, dass das Mädchen keine Berufsvorstellungen hatte. Daher kann nicht davon ausgegangen werden, dass Recha und Brigitte Reimann im Grunde genommen die gleiche Person sind. 6. Resümee Recha hat sich aufgrund der neuen äußeren Einflüsse weiterentwickelt.

Sie hat gelernt, mit ihren Schwächen zu leben und mit ihnen umzugehen. Trotzdem hat mich das Buch "Ankunft im Alltag" nicht überzeugt. Die Geschichte des Buches ist zwar sehr interessant, aber an einigen Stellen ist die Handlung langatmig beschrieben. Durch die realistische Schreibweise kann ich mir das Leben im Alltag der DDR aber jetzt besser vorstellen als zuvor. Die Dreiecksbeziehung von Nikolaus, Curt und Recha erzeugt etwas Spannung und dadurch ist man motivierter, das Buch bis zum Ende zu lesen. Dieses literarische Werk machte mir den Unterschied zwischen den verschiedenen Inhalten der praktischen Jahre in der ehemaligen DDR und der heutigen Zeit bewusst.

Damals waren diese 365 Tage dafür da, dass man mehr praktische Erfahrung sammeln konnte. Heute machen die meisten Leute das praktische Jahr, um sich zu orientieren, da sie oft nicht wissen, welchen Beruf sie ergreifen wollen. Nur wenige wollen dadurch mehr Praxisehrfahrungen sammeln. Desweiteren absolviert man diese 12 Monate in der heutigen Zeit meistens in einem Krankenhaus oder in einer anderen sozialen Einrichtung. In der DDR ging man direkt in die Produktion. Das Buch hat mir neue Einblicke in das Leben der Menschen in der DDR gebracht.

Ich weiß jetzt mehr über ihre Probleme und Sorgen, die mir zuvor nicht bewusst waren, es aber auch nicht konnten, da mir der Bezug zu dieser Zeit fehlt. Ich war zur Wende erst sechs Jahre alt. Literaturverzeichnis Autorenkollektiv: Lexikon deutschsprachiger Schriftsteller. Bd. 2. Leipzig 1974.

Autorenkollektiv: BI Schriftsteller Lexikon. Leipzig 1988. Autorenkollektiv: BI Universallexikon in fünf Bänden. Bd. 1. Leipzig 1990.

Autorenkollektiv: Der Brockhaus in fünfzehn Bänden. Bd. 1. Leipzig - Mannheim 1997. Brigitte Reimann: Ankunft im Alltag. Berlin 2001.

Internetlinks (per 16.05.2002) https://ccat.sas.upenn.edu/~hfleming/381_lec5.

htm https://www.netschool.de/deu/schulw/oberst/gloss-a.htm#a7 https://www.jf-archiv.de/archiv01/201yy43.

htm https://brigitte-reimann.de/biografie/tabellarischer lebenslauf www.brigitte-reimann.de/werke/werke-frame/ankunft-im-alltag

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