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  Dürrenmatt, friederich

Friedrich Dürrenmatt AUTOR: Friedrich Dürrenmatt wurde 1921 in Konolfingen bei Bern als Sohn eines protestantischen Pfarrers geboren, studierte zunächst Philosophie und Theologie, arbeitete aber dann als Graphiker und Zeichner. Anschließend lebte er als freier Schriftsteller am Neuenburger See und erhielt 1983 den österreichischen Staatspreis für europäische Literatur. Er starb am 14. Dezember 1990. Mit der Uraufführung der Komödie „Die Ehe des Herrn Mississippi“ gelang ihm 1952 der große Durchbruch. 1959 erhielt er in Mannheim den Schillerpreis.

1965 entstand sein Hauptwerk „Der Meteor“. Seine Komödie „Der Mitmacher“, die 1973 zur Aufführung kam, war ein großer Mißerfolg. Enttäuscht über die Kritik zog er sich von der Theaterwelt zurück. 1974-75 brachte er ein umfassendes Nachwort zum „Mitmacher“ heraus. In seinen „Komödien“, in denen er souverän alle Stilmittel des modernen epischen Theaters verwendet, bietet er vor allem Satire und Kritik der heutigen Gesellschaft, wobei die Groteske für ihn die geeignetste Spielform des Theaters ist. Er will den Menschen wachrütteln, damit er erkennt, daß es nur von ihm abhängt, ob die menschliche Gesellschaft der völligen Barbarei anheimfällt oder zu einer christlich und humanitär bestimmten Kultur zurückfindet.

Dabei stehen im Mittelpunkt seiner Dramen nicht einzelne Menschen als treibende Kraft, sondern die aus den Fugen geratene Welt von heute. WERKE: Dramen: „Die Ehe des Herrn Mississippi“ (1952; Groteske) „Ein Engel kommt nach Babylon“ (1954; Komödie) „Der Besuch der alten Dame. Eine tragische Komödie“ (1955) „Die Physiker“ (1962; Situationskomödie) Hörspiele: „Die Panne“ (1956); „Das Unternehmen der Wega“ (1958) Epik: Satirische Erzählung: „Grieche sucht Griechin. Eine Prosakomödie.“ (1955) Kriminalromane: „Der Richter und sein Henker“ (1950/51); „Der Verdacht“ (1951/52): Als Fortsetzungsromane für Zeitungen geschrieben. „Justiz“ (1985) Die Physiker Entstehung: Februar 1962 in Zürich uraufgeführt Inhalt: In einem Privatsanatorium befinden sich unter den Patienten 3 Physiker.

Innerhalb kurzer Zeit geschehen 3 Morde an Krankenschwestern. Kriminalinspektor Voß wird beauftragt, den Fall zu lösen. Es stellt sich heraus, daß ein Physiker, der behauptet, Newton zu sein, die Krankenschwester Dorothea Moser ermordet hat. Ein weiterer Physiker, der sich für Einstein ausgibt, hat die Krankenschwester Irene Straub getötet. Johann Wilhelm Möbius, der dritte Physiker, mußte die Krankenschwester Monika Stettler beseitigen. Die Schwestern verliebten sich in die Physiker und fanden heraus, daß diese gar nicht geistesgestört sind.

Die Physiker wollten verhindern, daß die Entdeckung bekannt wird. Daher mußten die Schwestern sterben. In einem Gespräch klären die drei Männer die Situation. Bei "Newton" und "Einstein" handelt es sich um die Agenten Alec Jasper Kilton und Joseph Eisler, die an den Forschungsergebnissen des Physikers Möbius interessiert sind. Dieser hat neben der einheitlichen Feldtheorie und der Theorie der Elementarteilchen auch das System aller möglichen Erfindungen entdeckt. Nach eingehender Studie über die Auswirkungen seiner Theorien muß er feststellen, daß das Resultat seiner Formeln, sollte es in die Hände der Großmächte kommen, für die Menschen die Selbstvernichtung bedeutet.

Seine Erfindung ist der Schlüssel zur Erzeugung unvorstellbarer Energien, auch für Kriegszwecke. Um die Menschheit zu retten, zieht er es vor, unter dem Deckmantel eines Irren, sein restliches Leben zu verbringen. Möbius klärt die beiden Agenten darüber auf, daß er vorsorglich die Ergebnisse seiner Forschung vernichtet habe. Die Leiterin des Sanatoriums hat das Spiel schon lange durchschaut und sich die Forschungsergebnisse durch Kopien gesichert. Da die drei Männer zu Mördern geworden sind, besteht für sie keine Möglichkeit, das Irrenhaus jemals wieder verlassen zu können. Zu spät erkennen sie die wirkliche Gefahr und müssen feststellen, daß ihre Morde sinnlos waren.

Ort und Zeit: Privatsanatorium "Les Cerisiers" in einer kleinen Schweizer Stadt. 20. Jhdt. Aufbau: 1. Akt: Kriminalinspektor Voß trifft im Sanatorium ein, um den Mord an Schwester Irene Straub zu klären. Er unterhält sich mit den Patienten, dem Personal und der Leiterin des Sanatoriums.





Es folgt die Begegnung des Physikers Möbius mit seiner ehemaligen Frau Rose und seinen drei Knaben. Sie will sich von ihm verabschieden, da sie mit ihrem zweiten Mann, einem Missionar, auf eine Insel im Stillen Ozean gehen wird. Möbius spielt sehr glaubwürdig den Verrückten und ermordet auch noch Schwester Monika, die an seine Verrücktheit nicht glauben und ihn heiraten wollte. Der erste Akt stellt eine Einführung in das Geschehen dar. Der Höhepunkt ist der Mord am Ende des 1. Aufzuges.

2. Akt: "Newton" erklärt Möbius, daß er nicht verrückt sei, sondern ein Angehöriger eines Geheimdienstes ist. Er habe die Krankenschwester töten müssen, um seinen Wahnsinn durch einen Mord zu beweisen. Auch "Einstein" gesteht, ein Agent zu sein. Die Leiterin des Sanatoriums erscheint und erklärt, daß das Gespräch abgehört worden wäre und daß sie über den wahren Sachverhalt schon lange Bescheid wisse. Die Physiker ergeben sich ihrem Schicksal.

Der zweite Akt stellt die Lösung des Konflikts dar. Personen: Dr. Mathilde von Zahnd: Gründerin und Leiterin des Sanatoriums. Eine bucklige Jungfrau, die einer mächtigen Familie entstammt und einen besonderen Ruf als Menschenfreund und Psychiater genießt. Sie ist etwa fünfundfünfzig Jahre alt. Sie hat ihr Sanatorium nur dadurch so in die Höhe gebracht, weil sie die Verwandten der Kranken ausbeutet.

Sie läßt aber auch die Kranken bespitzeln und bemächtigt sich so der Forschungsergebnisse des Physikers Möbius. Kriminalinspektor Voß: ein nüchterner Beamter, der eifrig seiner Aufgabe nachgeht. Alec Jasper Kilton, "Newton" genannt: Agent eines Geheimdienstes, der sich der Erfindung des Physikers Möbius bemächtigen will. Er täuscht Verrücktheit vor und tötet kaltblütig eine Krankenschwester, als sie sein Spiel durchschaut. Jedes Mittel, um zum Ziel (Spionage) zu kommen, ist ihm recht. Dasselbe gilt auch für Joseph Eisle, "Einstein" genannt.

Er ist Agent eines rivalisierenden Geheimdienstes. Der Physiker Johann Wilhelm Möbius ist aufgrund seiner Entdeckungen in die Klinik geflüchtet. Er will für verrückt gehalten werden, um zu vermeiden, daß seine Entdeckung veröffentlicht wird. Er ist ein anständiger, verantwortungsbewußter Mensch, hat aber gleichzeitig einen schwachen Charakter, da er sich gegen die gewöhnlichen Sterblichen nicht durchsetzen kann; ermordet seine Krankenschwester nicht aus böser Absicht, sondern weil er fürchtet, daß seine Geheimnisse, die er glaubt hüten zu müssen, sonst an die Öffentlichkeit dringen würden. Krankenschwestern: sind vertrauensselige, gutmütige, eher einfältige Personen, die sich in ihre Pfleglinge verlieben; sie erkennen „vor lauter Liebe“ die ihnen drohenden Gefahren nicht und rennen so in ihr Verderben. Aussage: Es wird die Abhängigkeit der modernen Technik von der menschlichen Ethik gezeigt.

Auf den Menschen allein kommt es an, ob er naturwissenschaftliche Erkenntnisse zu seinem Nutzen oder Schaden verwendet. Das Skurrile und Unheimliche dieser Komödie liegt darin, daß ein großer Physiker der Neuzeit im Irrenhaus untertaucht, um größeres Unheil zu vermeiden. jantzer !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!Die Physiker Komödie in zwei Akten     Geschrieben wurde dieses Stück 1961; Uraufführung fand im Jahre 1962 im Schauspielhaus Zürich statt   Autor:   Friedrich Dürrenmatt lebte von 5.1.1921 - 13.12.

1990 in der Schweiz. Er studierte Philosophie, Theologie und Germanistik, außerdem war er Theaterkritiker der „Weltwoche“ (Zürich); Regisseur am Baseler Stadttheater; Erzähler; Hörspieldichter; Dramatiker;     Seine bekanntesten Werke:   Die Ehe des Herrn Mississippi Der Richter und sein Henker Der Besuch der alten Dame Romulus der Große Die Physiker     Personen:   Frl. Dr. Mathilde von Zahnd Irrenärztin (Leiterin der Heilanstalt) Marta Boll Oberschwester Monika Settler Krankenschwester Uwe Sievers Oberkrankenpfleger Mc Arthur Krankenpfleger Murillo Krankenpfleger Herbert Georg Beutler, genannt Newton Patient Ernst Heinrich Ernesti, genannt Einstein Patient Johann Wilhelm Möbius Patient Missionar Oskar Rose Neuer Ehemann von der Gemahlin von Möbius Fr. Missionar Lina Rose Ehemalige Gattin von Möbius Adolf-Friedrich Sohn von Möbius Wilfried-Kaspar Sohn von Möbius Jörg-Lukas Sohn von Möbius Richard Voß Kriminalinspektor Guhl Polizist Blocher Polizist, Gerichtsmediziner     Das Stück:   Ort des Geschehens ist das private Sanatorium „Les Cerisiers“, eine Irrenanstalt in einer mittleren, beinahe kleinen Stadt in der Schweiz. Dr.

Mathilde von Zahnt, Leiterin der Heilanstalt hat drei Physiker, Herbert Georg Beutler, der sich für Newton hält, Heinrich Ernesti, der sich für Einstein vergleicht und Johann Möbius, dem König Salomon erscheint, in Behandlung.   Im ersten Akt kommt es bereits zum zweiten Mord an einer Krankenschwester. In beiden Fällen wurden die Opfer erdrosselt. Eine Krankenschwester mit einer Vorhangkordel, die andere mit dem Kabel einer Stehlampe. Der erste Mord wurde von Newton, der zweite von Einstein begangen. Inspektor Voß leitete die Ermittlungen beim ersten Vorfall und ist auch beim zweiten Fall mit den Nachforschungen beauftragt.

Nach der Meinung des Staatsanwaltes und auch der seinen wäre es nicht zu den Morden gekommen, wenn an Stelle der Krankenschwestern Krankenpfleger beschäftigt würden. Die Leiterin der Anstalt besteht darauf, daß es sich nicht um Morde sondern um Unfälle handelt, die durch die unheilbare Krankheit der beiden Patienten hervorgerufen wird. Die Vermutung des Frl. Dr. geht dahin, daß beide Kernphysiker waren und mit radioaktiven Stoffen experimentierten, die vielleicht eine Veränderung im Gehirn der Patienten bewirkten und noch bewirken. Im Gespräch mit Newton stellt sich heraus, daß er ein Verhältnis mit der von ihm ermordeten Krankenschwester hatte.

Da er sich aber zur Physik hingezogen fühlte, konnte er dieses Problem nur durch einen Mord lösen. Der Inspektor verläßt die Anstalt und es kehrt wieder Ruhe ein.  Fr. Lina Rose, die ehemalige Frau von Möbius kommt mit ihren neuen Gatten, dem Missionar Oskar Rose und ihren drei Söhnen zu Besuch, um sich von Möbius für immer zu verabschieden. Ihre Absicht ist es, auf den Marianen, wo ihr Mann eine Missionarsstation leiten soll, ein neues Leben zu beginnen. Anfangs reagiert Möbius über den Besuch ruhig, doch als die Knaben zum Abschied ein Lied anstimmen, welches er nicht hören will, und als der Missionar noch Salomon erwähnt, beginnt Möbius wirres Zeug zu reden und er befiehlt seiner Familie sofort zu verschwinden.

  Die Familie verläßt die Anstalt und Schwester Monika beruhigt den aufgebrachten Möbius. Sie kennt ihn nun schon zwei Jahre und nach ihrer Meinung hätte er nicht verrückt, sondern planmäßig gehandelt. Sie nimmt an, daß auch die Erscheinung von König Salomon nur ein Schwindel sei. Als sie ihm ihre Liebe gesteht, reißt er den Vorhang herunter und erdrosselt Monika mit der Vorhangkordel.   Auch diesmal leitet Inspektor Voß die Ermittlung. Bei einem Gespräch mit Möbius gab dieser an, daß er den Mordauftrag von König Salomon erhalten hatte.

Möbius stellt sich dem Inspektor und bittet um seine Verhaftung. „Einige verhafte ich mit Vergnügen, andere tun mir leid, aber Gerechtigkeit bleibt Gerechtigkeit“, entgegnet der Inspektor. Er gibt ihm mit Freude zu verstehen, daß in diesem Fall sogar die Gerechtigkeit einmal Ferien machen kann und verabschiedet sich ohne ihn festzunehmen.   Das Abendessen wird angerichtet, nur diesmal nicht von Krankenschwestern, sondern von drei Krankenpflegern. Uwe Sievers, Europameister im Schwergewichtsboxen, Murillo, südamerikanischer Meister in Schwergewicht, und Mc Arthur, nordamerikanischer Meister im Mittelgewicht. Die drei Physiker versammeln sich zu Abendessen, da kommt es zur überraschenden Wendung.

Keiner der drei Patienten ist wirklich krank. Die Krankenschwestern mußten sterben, weil sie Verdacht geschöpft hatten. Sie wurden Opfer einer höheren Notwendigkeit.   Möbius hatte die beiden großen (nicht namentlich genannten) Geheimdienste der Welt durch seine Dissertation über die Grundlagen einer neuen Physik, auf sich aufmerksam gemacht. Die zwei mit ihm dort lebenden Kernphysiker Alec Jasper Kilton alias Newton und Joseph Eisler alias Einstein entpuppten sich als Agenten dieser Organisationen.   Möbius, dem größten Physiker der Welt, war es gelungen, das Problem der Gravitation zu lösen und die einheitliche Feldtheorie zu finden.

Somit ist die Weltformel entdeckt. Als alternative zur wissenschaftlichen Karriere wählte Möbius aus Gründen der Verantwortung das Irrenhaus. Nur die Anstalt garantiert ihm die Sicherheit, nicht von Politikern ausgenutzt zu werden. Die beiden Agenten versuchen die Formel für ihr Land zu erwerben, Möbius aber überzeugt seine beiden Kollegen, daß es keinen anderen Ausweg als die Flucht aus der Welt gibt.   Er gesteht, daß er aus diesen Grund hat er seine Manuskripte längst verbrannt hatte. Da erscheint Mathilde von Zahnd und erklärt die drei Physiker zu Gefangene.

Sie hat das Spiel durchschaut, die Manuskripte rechtzeitig kopiert und mit der Auswertung begonnen, denn auch ihr ist König Salomon erschienen, um durch sie die Weltherrschaft zu ergreifen. Die Welt fällt in die Hände einer verrückten Irrenärztin. Hinter den drei schließen sich die Anstaltsgitter für immer. Möbius erkennt und sagt es auch. „Was einmal gedacht wurde, kann nicht zurückgenommen werden!“       jantzer !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! DER RICHTER UND SEIN HENKER Dürrenmatt hat den Roman „Der Richter und sein Henker“ im Jahre 1952 veröffentlicht. INHALT: Alphons Clenin, ein Polizist aus Twann, findet eines Tages den toten Polizeileutnant Schmied in einem blauen Mercedes.

Er bringt die Leiche nach Biel, wo Kommissar Bärlach den Fall übernimmt. Bärlach sucht um einen Assistenten an, da er auf Grund seiner Magenschmerzen nicht voll einsatzfähig ist. Er schlägt Tschanz (...) vor, obwohl dieser noch auf Urlaub ist.

Bärlach fährt zuerst zum Tatort und findet dort eine Revolverkugel. In Schmieds Kalender ist ein „G“ eingetragen, und Bärlach weiß, daß Schmied in Lamboing gewesen ist. Bärlach und Tschanz fahren nach Lamboing. Dort angekommen, sagt Tschanz, daß das „G“ Gastmann bedeutet. Die beiden schleichen um Gastmanns Haus. Bärlach wird von einem großen Hund angesprungen, Tschanz kann aber noch rechtzeitig schießen.

Nationalrat von Schwendi, der Rechtsanwalt von Gastmann, kommt aus dem Haus gestürmt. Am nächsten Tag kommt dieser zu Lutz ins Büro und erzählt, daß Schmied bei Gastmann unter dem Namen Dr. Brantl zu Besuch gewesen ist. Als Bärlach von Schmieds Begräbnis nach Hause kommt, sitzt Gastmann in seiner Wohnung. Vor 40 Jahren hat Gastmann mit dem Kommissar Bärlach eine Wette abgeschlossen. Gastmann könne Verbrechen begehen, die der Kommissar nicht aufdecken kann.

Seither haben sich Verbrechen an Verbrechen gereiht. In einer Nacht wacht Bärlach auf, da jemand in der Wohnung ist. Bärlach schießt dreimal, aber der Einbrecher kann fliehen. Am Bahnhof trifft Bärlach Gastmann und es kommt zu einer heftigen Auseinandersetzung, wobei Bärlach bemerkt, daß er ihn töten lassen wird. Tschanz kommt zu Gastmann und findet dort auch zwei Diener vor. Alle drei schießen auf ihn.

Doch er wirft sich zur Seite, schießt dreimal und trifft sie tödlich. Bärlach lädt Tschanz zum Essen ein, um seinen Sieg zu feiern. Der Kommissar beschuldigt seinen Gast, der Mörder zu sein, denn die Kugeln, die Schmied und die, den Hund getötet haben, sind identisch mit denen aus Tschanzs Pistole. Bärlach hat von Anfang an alles gewußt. Bärlach ist absichtlich zu Gastmann gefahren, damit Tschanz den Hund erschießt. Bärlach ist der Richter über Gastmann gewesen und Tschanz sein Henker.

Tschanz hat dem einen Diener seine Waffe in die Hand gedrückt, damit der Verdacht nicht auf ihn fällt. Tschanz muß alles zugeben und geht fort. Man findet Tschanz am nächsten Tag tot in einem vom Zug erfaßten Wagen.   CHARAKTERISTIK: Kriminalkommissar Bärlach ist die Hauptfigur in diesem Stück. Bärlachs Hauptfeind ist Gastmann. Der Polizist Tschanz gilt bei seinen Vorgesetzten als ein Mann, der immer bemüht ist, kriminalistisch auf der Höhe zu bleiben.

Doch dies täuscht. Hinter ihm verbirgt sich ein Mensch, der mit seiner Position unzufrieden ist, und er entwickelt viel Neid gegenüber denen, die es weiter gebracht haben als er. Gastmann ist das Objekt der Handlung, das fast unbewegt im Dunkeln bleibt. Der einzige, der Gastmann näher kennt, ist Bärlach. DEUTUNG: Aus moralischen Überlegungen heraus hat Dürrenmatt sich kurz nach 1950 dem Kriminalroman zugewandt. Er hat sich bemüht, die Tradition Schillers („Der Verbrecher aus verlorener Ehre“), Hoffmanns („Das Fräulein von Scudery“) fortsetzen zu können und einen Kriminalroman zu schaffen, der die Doppelbödigkeit allen menschlichen Seins und Handelns darstellen soll.

Dürrenmatts Kriminalromane sind aber keine im üblichen Sinn, sondern er läßt den Zufall entscheiden. Dürrenmatts Detektive müssen den Schuldigen auf ungesetzlichem Weg zur Strecke bringen. [Strausberger 4FNA 90/91]

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