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  Fernrohr

Das Fernrohr Gliederung: 1.Allgemeines zum Fernrohr 2.Grundprinzip des Fernrohrs 3.Drei Haupttypen des Fernrohrs 3.1.Das astronomische oder Keplersche Fernrohr 3.

2.Das holländische oder Galileiische Fernrohr 3.3.Das Zugfernrohr 1.Allgemeines zum Fernrohr Die Erfindung des Fernrohrs war sehr bedeutend. Wissenschaften, die sich mit der Beobachtung von Sternen befassen, konnten sich erst durch das Fernrohr entwickeln.

Das Weltbild hat sich seitdem stark verändert. Fast alle heutigen Kenntnisse über Planeten, Sonnen, Nebel usw. basieren auf der Erfindung des Fernrohrs. Obwohl ein Fernrohr nur die Zusammensetzung zweier Linsen benötigt, wurde das erste Fernrohr erst Anfang des 17. Jahrhunderts von einem holländischen Brillenmacher namens Lippershey angefertigt. Sein Versuch, seine Erfindung patentieren zu lassen, scheiterte.

Als Galileo Galilei, er lebte 1564-1642, von der Erfindung hörte, baute er eins nach und verbesserte es sogar noch. Durch sein Fernrohr entdeckte er neue Planeten und Monde. Wegen seiner neuen Erkenntnisse wurde er auch der Ketzerei beschuldigt. 2.Grundprinzip des Fernrohrs (Zeichnung darstellen) Das Licht der Sterne legt einen sehr großen Weg zurück, deshalb kommt es fast parallel auf das Objektiv auf. Der Parallelstrahl und der Mittelpunktstrahl schneiden sich und am Schnittpunkt entsteht ein Zwischenbild.

Dieses Zwischenbild liegt zwischen der einfachen und der doppelten Brennweite des Objektivs. Es ist seitenverkehrt, leicht vergrößert und reell. Zur Erzeugung eines vergrößerten virtuellen Bildes, d.h. aus dem reellen Zwischenbild wird durch nochmalige Vergrößerung ein virtuelles Bild erzeugt, braucht man eine zweite Linse, nämlich das Okular. Dieses Endbild kann nur erzeugt werden, wenn das Zwischenbild sich innerhalb der einfachen Brennweite des Okulars befindet.

3.Drei Haupttypen des Fernrohrs 3.1.Das astronomische oder Keplersche Fernrohr Das Keplersche Fernrohr wurde von Johannes Kepler, er lebte 1571-1630, entworfen und für astronomische Beobachtungen genutzt. Durch ein solches Fernrohr sieht man alles kopfstehend und seitenverkehrt. Dieses Fernrohr besitzt 2 Linsen, nämlich 2 Sammellinsen, was das kopfstehende und seitenverkehrte Bild erklärt.

3.2.Das holländische oder Galileiische Fernrohr Das holländische oder Galileiische Fernrohr wurde von einem holländischen Brillenmacher entwickelt und von Galilei weiterentwickelt. Auch dieses besteht aus 2 Linsen, wobei aber das Okular eine Zerstreuungslinse ist, wodurch das Bild aufrecht und seitenrichtig erscheint. 3.3.

Das Zugfernrohr Das Zugfernrohr besteht aus 3 Sammellinsen, bei dem wegen der dritten Linse das Bild wieder aufrecht und seitenrichtig erscheint. Das Zugfernrohr hat seinen Namen daher, dass man es auseinanderziehen und zusammenschieben kann, um es scharf zu stellen. Quelle: Internet und Physikbuch

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